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12.08.2021

Helaba mit einem starken ersten Halbjahr 2021

  • Ergebnis vor Steuern mit 293 Mio. Euro spiegelt positive Geschäfts­­entwicklung in allen Seg­menten wider
  • Wachstum des operativen Ge­schäfts hält an – insbesondere Provisions­über­schuss legt um 6 Prozent deut­lich zu
  • Risikovorsorge mit 141 Mio. Euro erneut sehr aus­kömmlich dotiert – weiter­hin kaum nennens­werten Ausfälle
  • Solide Kapitalausstattung: CET1-Quote mit 14 Prozent
  • Umsetzung der strategischen Agenda schreitet weit­hin gut und plan­mäßig voran
  • Prognose: positiver Geschäfts­verlauf auch im 2. Halb­jahr erwartet – daher Ergebnis deut­lich über Vor­jahres­niveau

Die Helaba Landesbank Hessen-Thüringen weist im ersten Halb­jahr 2021 ein IFRS-Konzern­ergeb­nis vor Steuern von 293 Mio. Euro aus und liegt damit sehr deutlich über dem Vor­jahr (-274 Mio. Euro) und in etwa wieder auf Normal­niveau der Vor-Corona-Phase. Nach Steuern lag das Konzern­ergebnis bei 201 Mio. Euro (Vorjahr: -185 Mio. Euro). Das Halb­jahres­ergebnis 2020 war stark von negativen Be­wertungs­effekten infolge Corona-bedingter Ver­werfungen an den Kapital­märkten geprägt. Das starke Ergebnis im ersten Halb­jahr 2021 stützt sich auf eine positive Geschäfts­entwicklung in allen Seg­menten.

„Wir sind mit dem starken Verlauf im ersten Halbjahr 2021 zufrieden. Das opera­tive Ge­schäft wächst weiter und be­sonders erfreulich ist das erneute Plus von sechs Prozent beim Provisions­­über­schuss“, betont Thomas Groß, Vor­sitzender des Vor­stands der Helaba. „Unser diver­sifiziertes Geschäfts­modell gibt uns die notwendige Stabilität und ermöglicht uns weiteres Wachstum. Gleich­zeitig bleiben wir unserer vor­sichtigen Linie treu und haben die Risiko­vorsorge erneut sehr aus­kömmlich dotiert.“

Zur weiteren Ent­wicklung des Gesamt­jahres erklärt Thomas Groß: „Wir konzen­trieren uns un­verändert auf die Umsetzung unserer strate­gischen Agenda, die gut und planmäßig voranschreitet. So di­versifizieren wir unser Geschäfts­modell noch breiter, moder­nisieren die IT-Infra­struktur und bauen das An­gebot nach­haltiger Finanz­lösungen für unsere Kunden weiter aus. Wir gehen von einem weiter­hin positiven Geschäfts­verlauf im zweiten Halb­jahr 2021 aus und er­warten daher ein Ergebnis für das Gesamt­jahr, das deutlich über dem Vorjahres­niveau liegt.“

Die Zahlen des ersten Halb­jahres 2021 im Über­blick

Der Provisionsüberschuss legte um 6 Prozent deut­lich auf 223 Mio. Euro zu (Vorjahr: 211 Mio. Euro). Der Zins­überschuss stieg um 45 Mio. Euro auf 643 Mio. Euro (Vorjahr: 598 Mio. Euro), was auch auf Liquiditäts­sicherungs­maßnahmen der EZB zurückzuführen ist. Die Erträge aus ver­mieteten Immobilien, über­wiegend aus der GWH, stiegen im Berichts­zeitraum um 13 Mio. Euro auf 118 Mio. Euro (Vorjahr: 105 Mio. Euro).

Die Kostenentwicklung im Einzel­institut konnte dank plan­mäßiger Um­setzung des Trans­formations­programms weiter reduziert werden. Investitionen in strategische Wachs­tums­initiativen bei den Tochter­gesell­schaften haben hin­gegen zu ins­gesamt höheren Personal­aufwendungen geführt. Zu­sätzlich führte die erneut gestiegene Banken­abgabe in Summe zu einem stabilen Verwaltungs­aufwand von -782 Mio. Euro (Vorjahr: -778 Mio. Euro).

Die Risiko­vorsorge wurde Corona-bedingt entsprechend der konser­vativen Risiko­politik der Helaba mit -141 Mio. Euro in etwa auf dem Niveau des Vor­jahres­wertes zum Halb­jahr gehalten (Vorjahr: -151 Mio. Euro). Ins­gesamt verfügt die Helaba auch weiter­hin über eine hohe Portfolio­qualität. So gab es bisher kaum nennens­werte Kredit­ausfälle.

Die temporären negativen Bewertungs­effekte aus dem ersten Halb­jahr 2020 liefen auch in den ersten sechs Monaten 2021 wie er­wartet zurück. So legte das Fair Value Ergebnis deut­lich auf 185 Mio. Euro zu (Vorjahr: -303 Mio. Euro). Das sonstige Ergebnis liegt mit 41 Mio. Euro in etwa auf Vorjahres­niveau (42 Mio. Euro).

Die unverändert sehr solide Kapital­ausstattung der Helaba führt zu einer CET1-Quote von 14 Prozent. Die Konzern­bilanz­summe redu­zierte sich im ersten Halb­jahr 2021 leicht um 2,1 Mrd. Euro auf 217,2 Mrd. Euro.

Entwicklung in den Geschäfts­segmenten

Im Segment Immobilien lag das Vorsteuer­er­gebnis mit 123 Mio. Euro auf Vor­jahres­niveau (2020: 121 Mio. Euro). Eine erhöhte Risiko­vorsorge wurde durch die positive Ent­wicklung des Neu­geschäfts und der Margen kompen­siert.

Im Segment Corporates & Markets führte die Nor­malisierung der Credit Spreads zu einer signifikanten Be­wertungs­aufholung im Fair Value-Ergebnis und wurde zudem von einem positiven operativen Ergebnis getragen. Das Segmentergebnis vor Steuern stieg sehr deutlich auf 133 Mio. Euro (Vorjahr: -166 Mio. Euro).

Das Vorsteuerergebnis im Segment Retail & Asset Management legte ebenfalls deutlich auf 113 Mio. Euro (Vorjahr: 65 Mio. Euro) zu. Hierzu trug ein deut­licher Anstieg im Provisions­ergebnis ins­besondere von der Frankfurter Bank­gesell­schaft, der Helaba Invest, der Frankfurter Sparkasse sowie der LBS bei. Zudem lieferten die Miet­erträge aus Wohn­immobilien der GWH un­verändert einen stabilen Ergebnis­beitrag.

Bei der WIBank lag das Vorsteuer­ergebnis mit 14 Mio. Euro in etwa auf dem Vorjahres­niveau (Vorjahr: 15 Mio. Euro). Die WIBank nimmt in­folge der COVID-19 Pandemie wesentliche Förderungsfunktionen im Auftrag des Landes Hessen wahr und leistet somit einen positiven Beitrag zur Bewältigung der Pandemie-Aus­wirkungen.

Die Summe der Erträge im Seg­ment Sonstige (inkl. Konsolidierung) ist mit -90 Mio. Euro deutlich über Vorjahr (-309 Mio. Euro). Auch in diesem Seg­ment wirkte sich die Bewertungs­aufholung positiv im Fair Value-Ergebnis aus. In diesem Seg­ment wird das Manage­ment Adjustment der Risiko­vorsorge abgebildet.

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Mike Peter Schweitzer
Leiter Kommunikation und Marketing, Pressesprecher

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