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Mit Was­ser­stoff durch den Tau­nus

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Keine Dieselabgase mehr auf der Zugstrecke – im Taunus werden die Nahverkehrszüge des RMV künftig von Wasserstoff-Brennstoffzellen angetrieben. Laut Rhein-Main-Verkehrsverbund fahren im Taunus in fünf Jahren so viele emissionsfreie Bahnen wie nirgendwo sonst auf der Welt. Die Helaba hat dafür die ebenso nachhaltige Finanzierung übernommen. Und dank des Engagements der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diese nicht nur begleitet, sondern sogar vorangetrieben. Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer und Sprecher des RMV, erläutert die Hintergründe.

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Mobilität ohne Schadstoffe: RMV setzt auf Triebfahrzeuge mit Wasserstoff-Brennstoffzellen

Im Bereich der Mobilität gilt der öffentliche Personennahverkehr als einer der umweltfreundlichsten Verkehrsträger. Denn rund 90 Prozent des Eisenbahn-personenverkehrs werden heute elektrisch erbracht. Fakt ist aber auch, dass auf vielen Nebenstrecken noch Dieselfahrzeuge unterwegs sind. Die Herausforderung liegt also darin, weitere Strecken zu elektrifizieren – ein aufwendiges Unterfangen, das nicht in jedem Fall wirtschaftlich ist. Daher setzt der RMV dort, wo es sich anbietet, auf alternative Antriebe. Oder wie es Prof. Knut Ringat auf den Punkt bringt: „Der Kauf der Wasserstoff-Brennstoffzellenfahrzeuge ist für uns daher ein Riesenschritt hin zu einer Mobilität ohne Schadstoffe. “

Testzug mit Wasserstoff-Brennstoffzelle Fotorechte: Alstom/Michael Wittwer
Testzug mit Wasserstoff-Brennstoffzelle
Fotorechte: Alstom/Michael Wittwer

„Der Kauf der Wasserstoff-Brennstoffzellenfahrzeuge ist für uns daher ein Riesenschritt hin zu einer Mobilität ohne Schadstoffe."

Prof. Knut Ringat

30 Prozent mehr Fahrgäste im Jahr 2030 erwartet: öffentlicher Nah­verkehr im Rhein-Main-Gebiet wächst

2018 hat der RMV 788 Millionen Fahrten in seinem Gebiet verzeichnet, 34 Millionen mehr als im Vorjahr. Im Unternehmen wird davon ausgegangen, dass 2030 noch einmal 30 Prozent mehr Fahrgäste die Busse und Bahnen nutzen werden. Der Ausbau eines zuverlässigen Angebots gilt daher als eine der wichtigsten Aufgaben. Prof. Ringat sieht hier aber auch Bahn und Politik in der Pflicht, die Infrastruktur auszubauen. Als Beispiele nennt er die Regionaltangente West und die Nordmainische S-Bahn. Er stellt fest: „Wenn wir die Verkehrswende schaffen wollen, dürfen wir nicht davor zurückscheuen, groß zu denken und Jahrhundertprojekte wie den Fernbahntunnel anzugehen. “

Öffentlicher Nahverkehr im Rhein-Main-Gebiet

„Wenn wir die Verkehrswende schaffen wollen, dürfen wir nicht davor zurückscheuen, groß zu denken und Jahrhundertprojekte wie den Fernbahntunnel anzugehen."

Prof. Knut Ringat

788 Millionen

Fahrten verzeichnete der RMV in 2018. Bis 2030 rechnet er mit einem
Zuwachs von 30%.

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Herausforderung für die Verkehrswende: Nachfrage nach umweltfreundlicher Technologie sehr groß

Die größte Herausforderung ist derzeit, dass die Nachfrage nach umweltfreundlichen Technologien viel größer ist als das Angebot. Viele Partnerunternehmen des RMV beabsichtigen zum Beispiel, Elektrobusse anzuschaffen, sehen sich aber mit der Situation konfrontiert, dass es keine auf dem Markt gibt oder die Lieferzeiten zu lang sind. Darüber hinaus sind Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeuge deutlich teurer in der Investition. Ohne finanzielle Förderung seitens der öffentlichen Hand ist es deshalb schwierig, klimafreundliche Fahrzeuge anzuschaffen. Prof. Ringat nennt ein Beispiel: „Als unsere RMV-Tochter fahma im Mai dieses Jahres die 27 Fahrzeuge gekauft hat, hat der Bund 40 Prozent der Mehrkosten übernommen. Wir hoffen, dass dieses Beispiel Schule macht.“

„Wir hoffen, dass dieses Beispiel Schule macht."

Prof. Knut Ringat

Prof.Knut Ringat geht den ökologischen Wandel engagiert und ohne Denkverbote an
Prof.Knut Ringat geht den ökologischen Wandel engagiert und ohne Denkverbote an

Helaba – ein verlässlicher Finanzierungspartner mit hoher Kompetenz in der Mobilitätsbranche

Zur Finanzierung des Projektes wurde eine enge Zusammenarbeit zwischen RMV und Helaba vereinbart. Prof. Ringat betont: „Im Vordergrund steht natürlich eine verlässliche Finanzierung zu attraktiven Konditionen. Aber für uns hat auch eine kooperative und sachkundige Zusammenarbeit einen hohen Stellenwert. “ Der RMV-Geschäftsführer weiß, dass sich die Helaba durch eine konstruktive Zusammenarbeit und hohe Kompetenz auszeichnet – gerade was Projekte in der Mobilitätsbranche angeht. Durch die Namensschuldverschreibung konnten dem RMV besonders gute Konditionen zu einer langen Laufzeit angeboten werden. Ebenso zeichnete sich das Projekt durch eine schnelle Bearbeitung aus. Trotz komplexer Sachlage dauerte es nur wenige Wochen vom ersten Gespräch bis zum Vertragsabschluss.
Prof. Ringat freut sich: „Die Kolleginnen und Kollegen der Helaba waren auch an Wochenenden jederzeit für uns da. Das ist alles andere als selbstverständlich.“

„Die Kolleginnen und Kollegen der Helaba waren auch an Wochenenden jederzeit für uns da. Das ist alles andere als selbstverständlich."

Prof. Knut Ringat

Nur 7 Wochen lagen zwischen Mandatierung und Erstauszahlung. Die Helaba realisierte die Finanzierung der umweltfreundlichen Technologie im Rekordtempo.
Nur 7 Wochen lagen zwischen Mandatierung und Erstauszahlung.
Die Helaba realisierte die Finanzierung der umweltfreundlichen Technologie im Rekordtempo.

Aktuelle Projekte im Bereich Nachhaltigkeit

32

Millionen EUR Finanzierungsvolumen für nachhaltige Projekte 2020

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