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03.03.2022

Helaba mit sehr er­freulichem Er­gebnis 2021 auf Kurs

  • Konzernergebnis vor Steuern mit 569 Mio. Euro wieder auf Vor-Pandemie-Niveau
  • Strategische Agenda wirkt und wird kon­sequent weiter voran­getrieben
  • Wachstum des operativen Ge­schäfts hält an – Provisions­­­überschuss legt deut­lich um gut 11 Prozent zu
  • Verwaltungsaufwand moderat gestiegen (+3,1 Prozent) - trotz höherer Banken­abgabe
  • Risikovorsorge mit 207 Mio. € rück­läufig (-32,3 Prozent) aber nach wie vor aus­kömm­lich dotiert
  • Komfortable CET1-Quote mit 14,3 Prozent (Vorjahr 14,7 Prozent)
  • Helaba mit nur sehr geringem direkten Ex­posure gegen­über Russ­land und Ukraine
Die Helaba weist im Geschäftsjahr 2021 ein IFRS-Konzer­nergebnis vor Steuern von 569 Mio. Euro aus. Es liegt damit deutlich über dem Vor­jahr (2020: 223 Mio. Euro). Nach Steuern beträgt das Konzern­ergebnis 501 Mio. Euro (2020: 177 Mio. Euro).

„Das ist ein sehr erfreuliches Ergebnis. Es zeigt, dass wir auf Kurs sind. Zum einen wieder zurück auf Kurs zum Vor-Pandemie-Niveau und darüber hinaus weiter auf Kurs, unsere gesteckten Ziele zu erreichen“, ordnet Thomas Groß, CEO der Helaba, den Konzern­abschluss ein und führt weiter aus: „Die Zahlen belegen zudem, dass unsere strategische Agenda wirkt. Das operative Geschäft wächst – was sich insbesondere im Provisions­ergebnis wider­spiegelt. Dank striktem Kosten­manage­ment konnten wir die Kosten in der Bank stabil halten, sodass der Ver­waltungs­aufwand trotz steigender Banken­abgabe nur moderat gestiegen ist. Die Modernisierung der IT-Infra­struktur ist planmäßig unterwegs und wir haben unsere ESG-Produkt­palette sowie das Sustainable Finance Advisory ausgebaut." 

„Die Zahlen belegen zudem, dass unsere strategische Agenda wirkt. Das operative Geschäft wächst – was sich insbesondere im Provisions­ergebnis wider­spiegelt.“

Thomas Groß
CEO

Mit Blick auf die aktuelle Lage in der Ukraine betont Thomas Groß: „Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass wir einen der­artigen Krieg im 21. Jahrhundert erleben müssen und auch wir verurteilen den Angriff Russlands auf die Ukraine. Wir teilen die Ansicht, dass das ein eklatanter Bruch des Völker­rechts und ein gravierender Verstoß gegen die Menschen­rechte und gegen alle Werte ist, die uns wichtig sind. Denn unsere Ziele als über­zeugte Europäer und Demo­kraten sind ein fried­liches Zusammen­leben der Menschen, Ausgleich von Interessen­unter­schieden durch fairen Dialog und Respekt vor Anders­denken.“

So steht der Ausblick auf das laufende Jahr aktuell auch unter dem Eindruck der jüngsten Ent­wicklung in der Ukraine: „Mit Blick auf unser Russland- und Ukraine-Exposure sind wir direkt nur sehr gering betroffen. Wir sind mit unserem breit diversifizierten Geschäfts­modell und der konsequenten Um­setzung unserer strategischen Agenda gut auf die Heraus­forderungen des Jahres 2022 eingestellt. Das Ergebnisziel der Bank für 2022 bewegt sich im Rahmen der mittel­fristigen Ziel­setzung. Vor dem Hinter­grund des Ukraine-Krieges und der aktuell sehr hohen Un­sicher­heiten in Bezug auf mögliche Zweit- und Dritt­runden­effekte sehen wir jedoch von einer konkreten Ergebnis­prognose ab“, so Thomas Groß.

„Wir sind mit unserem breit diversifizierten Geschäfts­modell und der konsequenten Um­setzung unserer strategischen Agenda gut auf die Heraus­forderungen des Jahres 2022 eingestellt.“

Thomas Groß
CEO

Die Zahlen für das Geschäfts­jahr 2021 im Über­blick

Der Ausbau des nichtzinstragenden Geschäfts zeigt sich im Provisions­ergebnis. Der Provisions­überschuss stieg deutlich um 50 Mio. Euro (+11 Prozent) auf 485 Mio. Euro (2020: 435 Mio. Euro). Zu diesem Ergebnis haben nahezu alle Seg­mente bei­getragen.

Das Zinsergebnis legte um 153 Mio. Euro (+13 Prozent) zu auf 1.326 Mio. Euro (2020: 1.172 Mio. Euro). Dieser Zu­wachs geht zu großen Teilen auf lang­fristige Refinanzierungs­geschäfte mit der EZB (TLTRO) zurück und ist auch im Konzern­ergebnis deut­lich sicht­bar.

Das Ergebnis aus vermieteten Immobilien liegt mit 218 Mio. Euro nahezu auf Niveau des Vor­jahres (2020: 215 Mio. Euro) und be­währte sich damit erneut als stabile und ver­lässliche Ertrags­komponente.

Dank striktem Kostenmanagement stieg der Verwaltungs­aufwand nur moderat um 46 Mio. Euro (+3 Prozent) auf -1.515 Mio. Euro (2020: -1.468 Mio. Euro). Ein wesentlicher Teil dieses Zuwachses geht auf den Anstieg der Banken­abgabe auf 73 Mio. Euro zurück (2020: 51 Mio. Euro). Zusätzlicher Aufwand ergab sich auch aus dem strategisch geplanten Personal­aufbau in aus­gewählten Ein­heiten des Konzerns.

Die Risikovorsorge ist mit -207 Mio. Euro nach -305 Mio. EUR im Vorjahr weiter­hin auskömmlich dotiert. Ins­gesamt verfügt die Helaba über eine hohe Port­folio­qualität.

Das Fair-Value-Ergebnis ist von positiven Ergebnis­beiträgen aus dem Kunden­geschäft sowie von Auf­hol­effekten gegen­über dem Vor­jahr ge­prägt und liegt bei 183 Mio. Euro (2020: 4 Mio. Euro).

Der Rückgang des Sonstigen Ergebnisses auf 57 Mio. Euro (2020: 166 Mio. Euro) war insbesondere bedingt durch den Wegfall von ergebniser­höhenden Sonder­effekten im Vor­jahr.

Die unverändert sehr moderate Kapital­ausstattung der Helaba führt zu einer CET1-Quote von 14,3 Prozent.

Die Konzernbilanzsumme reduzierte sich um 7 Mrd. Euro auf 212,3 Mrd. Euro.

Entwicklung in den Geschäfts­seg­menten

Im Segment Immobilien lag das Vorsteuerergebnis mit 224 Mio. Euro unter dem entsprechenden Vorjahreswert von 252 Mio. Euro. Dem Anstieg des Zins­ergebnisses standen höhere Zu­führungen zur Risiko­vorsorge gegenüber. Die Margen im Neu­geschäft konnten deutlich gesteigert werden und das durch­schnittliche Geschäfts­volumen ist stabil geblieben.

Das Vorsteuerergebnis im Segment Corporates & Markets ist sehr deutlich von 5 Mio. Euro auf 238 Mio. Euro gestiegen. Die positive Ergebnis­entwicklung ist vor allem durch Bewertungs­aufholungen, höhere Margen und Prämien aus TLTRO geprägt. Zudem hat sich der Zins­­überschuss aus dem Kredit­geschäft positiv entwickelt und die Erträge aus dem Cash Management sind weiter gestiegen.

Das Vorsteuerergebnis im Segment Retail & Asset Management legte ebenfalls deutlich auf 245 Mio. Euro (2020: 202 Mio. Euro) zu. Hier spiegelt sich insbesondere das höhere Provisions­ergebnis wider, das von der Frankfurter Bank­gesellschaft, der Helaba Invest und auch der Frankfurter Spar­kasse sowie der Landes­bau­sparkasse Hessen-Thüringen erzielt wurde.

Bei der WIBank lag das Ergebnis mit 33 Mio. Euro auf Vorjahres­niveau. Auch 2021 hat die WIBank die hessische Wirtschaft im Auftrag des Landes Hessen verlässlich mit spezifischen Förder­programmen unterstützt.

Im Segment Sonstige (inkl. Konsolidierung) verbesserte sich das Vorsteuer­ergebnis von -268 Mio. Euro auf -171 Mio. Euro. Wesentlicher Grund sind die reduzierten Management-Adjustment Zu­führungen.

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Mike Peter Schweitzer
Leiter Kommunikation und Marketing, Pressesprecher
Ursula-Brita Krück
stv. Pressesprecherin

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