25.02.2026
Auch in diesem Jahr engagiert sich die Helaba wieder für das Gemeinwohl in Nordrhein-Westfalen und unterstützt vier gemeinnützige Organisationen mit insgesamt 20.000 Euro. Die diesjährigen Spendenempfänger sind das Kinderdorf Lipperland des Vereins Westfälisches Kinderdorf e.V. in Barntrup, das Projekt Tiny Houses für Obdachlose der Katholischen Jugendsozialarbeit Gelsenkirchen, die Initiative Senioren-Hilfe Obstkäppchen aus Köln sowie der Verein Sternenland e.V. – Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche in Telgte. Wie in den vergangenen Jahren werden auch in den beiden weiteren Kernregionen der Helaba – Hessen und Thüringen – ausgewählte Einrichtungen mit jeweils 20.000 Euro gefördert.
„Es ist uns ein großes Anliegen, Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen zu unterstützen, die sich dafür engagieren, Menschen in herausfordernden Lebenslagen beizustehen und ihnen neue Wege aufzuzeigen. Diese Institutionen bieten Hilfe an, wo Unterstützung dringend gebraucht wird. Deshalb ist ihr Beitrag für das Zusammenleben in der Region ist von unschätzbarem Wert. Mit unserer Spende möchten wir diese Arbeit stärken, damit bewährte Projekte fortgeführt und neue Ansätze verwirklicht werden können“, sagt Hans-Dieter Kemler, Mitglied des Vorstands der Helaba und zuständig für den Standort Düsseldorf.
An folgende Organisationen in Nordrhein-Westfalen spendet die Helaba jeweils 5.000 Euro:
Kinderdorf Lipperland des Vereins Westfälisches Kinderdorf e.V.
Das Kinderdorf in Barntrup (Lippe/Ostwestfalen) bietet Kindern und Jugendlichen in Not ein sicheres Zuhause auf Zeit. Viele der jungen Bewohner erleben schwierige familiäre Hintergründe zuhause. Neben Kindern und Jugendlichen finden auch junge Erwachsene und junge Mütter mit ihren Kindern Unterstützung. Der Verein fördert die Bindung zwischen Mutter und Kind, stärkt Erziehungskompetenzen und bietet Einzelfall- sowie Familienhilfe. Über 300 Kinder und Jugendliche profitieren von den stationären und ambulanten Angeboten sowie den Kindertageseinrichtungen. Das Kinderdorf setzt auf familienähnliche Strukturen, Krisenintervention, therapeutische Unterstützung, Bildungsförderung und vielfältige Freizeitangebote.
Projekt Tiny Houses für Obdachlose der Katholischen Jugendsozialarbeit Gelsenkirchen gGmbH
Das Projekt setzt im Gelsenkirchener Stadtteil Bulmke-Hüllen einen innovativen Ansatz gegen Wohnungslosigkeit um: Vier Tiny Houses mit jeweils rund 25 Quadratmetern Wohnfläche werden für junge wohnungslose Menschen zwischen 18 und 27 Jahren gebaut. Die kompakten, funktionalen Wohneinheiten bieten einen würdevollen Rückzugsort mit Wohn- und Schlafbereich, Küchenzeile und Bad. Gefertigt werden die Häuser im arbeitsmarktspezifischen Projekt „Kreisle“, in dem 30 junge Menschen ohne Berufsausbildung unter pädagogischer Anleitung moderne Holzbaukenntnisse erwerben.
Obstkäppchen gUG – Altersarmut kommt nicht in die Tüte
Obstkäppchen unterstützt Seniorinnen und Senioren, die von Altersarmut und Einsamkeit betroffen sind, mit gesunden Lebensmitteln und persönlicher Zuwendung. Einmal im Monat verteilen Ehrenamtliche Tüten mit ausgewogenen Lebensmitteln und einem passenden Rezept in acht Städten, aktuell etwa 350 Tüten monatlich. Die Besuche dauern meist rund 30 Minuten und bieten Gelegenheit für Gespräche und soziale Kontakte. Das Projekt finanziert sich über Mitgliedsbeiträge und Spenden und fördert neben der gesunden Ernährung auch den generationsübergreifenden Zusammenhalt. Ergänzend gibt es Ernährungsberatung, Workshops und eine Weihnachtsaktion für Bedürftige.
Sternenland e.V. – Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche
Sternenland e.V. in Telgte (Münsterland) ist ein Zentrum für Kinder und Jugendliche, die einen geliebten Menschen verloren haben. Der Verein bietet geschützte Räume für Austausch, therapeutische Begleitung und kreative Aktivitäten, die junge Trauernde altersgerecht unterstützen. Neben Angeboten für Kinder und Jugendliche gibt es spezielle Programme für Familien und Bezugspersonen, um den Umgang mit Trauer im familiären Umfeld zu stärken. Zu den Projekten zählen das Trauercafé, Trauerbegleitung an Schulen, Familienseminare, naturpädagogische Angebote wie „Trauern im Grünen“ sowie kreative Workshops unter dem Motto „Kunst als Ausdruck“.