Der Verwaltungsrat der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) hat beschlossen, den Prüfungsausschuss mit der Ausschreibung der Jahres- und Konzernabschlussprüfung sowie der Prüfung der Nachhaltigkeitsberichterstattung der Helaba für das Geschäftsjahr 2028 ff. zu beauftragen. Für die Nachhaltigkeitsberichterstattung ist eine Option ab dem Geschäftsjahr 2027 vorgesehen. Ziel ist es, den Auswahlprozess bis zum Ende des Jahres 2026 abzuschließen.
Die Ausschreibung umfasst folgende Prüfungsleistungen:
Von der zukünftigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erwartet die Helaba umfassende Expertise in der Prüfung von Bankabschlüssen (HGB, IFRS, Konzernrechnungslegung, Fördergeschäft, Bausparwesen) sowie in Spezialgebieten wie Kredit- und Handelsgeschäft, Bewertungsmodelle, Risikomanagement, aufsichtsrechtliches Meldewesen, IT und IT-Sicherheit, Geldwäschebekämpfung und Compliance. Für die Prüfung der Nachhaltigkeitsberichterstattung sind fundierte Kenntnisse der ESRS, der ISSB-Standards, der CSRD, der GRI-Standards, der Schnittstellen zu IFRS sowie branchenspezifische Expertise (insbesondere Immobilien und Asset Management) sowie Erfahrung mit dem GHG Protocol und dem PCAF-Standard (CO2-Berechnung) erforderlich.
Die Prüfungen im Konzernkreis sollen möglichst von einer Prüfungsgesellschaft (ggf. im Ausland durch deren Verbundunternehmen) durchgeführt werden. Die Prüfung der Einzelabschlüsse von Konzerngesellschaften sowie deren Zumeldungen für den Konzernabschluss werden von den jeweiligen Gesellschaften beauftragt. Die Darstellung relevanter Kompetenzen für die Prüfung von Konzerngesellschaften wird erwartet.
Interessierte Wirtschaftsprüfungsgesellschaften werden gebeten, bis zum 15. April 2026 eine Interessenbekundung einzureichen. Im Anschluss erhalten sie weiterführende Unterlagen und Informationen zur Angebotserstellung. Der weitere Ablauf sieht folgende Termine vor: