10.12.2019

Technische Störung im Zahlungs­ver­kehr der Helaba

  • Kunden von Verzö­gerungen im Zahlungs­verkehr betroffen
  • Offene Trans­aktionen inzwischen mehrheitlich verarbeitet
  • Finanzielle Schäden werden gegen Nachweis beglichen
  • Helaba und Finanz Informatik Technologie Services bitten, entstan­dene Un­an­nehm­lich­keiten zu ent­schul­digen

Aufgrund einer technischen Störung kam es am vergangenen Donnerstag (5.12.2019) bei Kunden im Zahlungsverkehr zu Leistungseinbußen. Nach Behebung der Störung konnten bereits am Folgetag die offenen Transaktionen sukzessive abgearbeitet werden. Ein Groß­teil konnte inzwischen erfolgreich verbucht werden. Nach Behebung der technischen Störung sind entgegen einer ersten Analyse noch offene Trans­aktions­dateien identifiziert worden.

Betroffen sind insbesondere Zahlungen von Sparkassen­konten zu Bank­instituten außerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe. Dies kann mehrere zehn­tausend Kunden betreffen. Die nun noch offenen Trans­aktionen werden aktuell mit großer Sorg­falt priorisiert in die Verarbeitung gegeben. Im Einzel­fall kann es noch bis Ende der Woche dauern, bis die Gelder bei den Kunden eingehen.

Der aktuelle Zahlungs­verkehr ist nicht betroffen und verläuft ohne Einschränkungen.

Kunden, denen ein finanzieller Schaden entsteht, wird die Helaba gegen einen ent­sprechen­den Nachweis diesen Schaden ersetzen. Dazu wenden sich betroffene Spar­kassen­kunden bitte an ihre kontoführende Sparkasse. Betroffene Kunden von Bank­instituten außerhalb der Sparkassen-Finanz­gruppe können ihren Schaden direkt bei der Helaba geltend machen. Das ent­sprechende Formular kann am Ende dieser Meldung heruntergeladen werden. 

Anmerkung der Redaktion am 2. 3. 2020: Die bis dato eingegangenen Erstattungsgesuche wurden von der Helaba beglichen. Ab jetzt beachten Sie bitte das geänderte Verfahren:

Update zum Verfahren

Kunden, die nach dem 3. März 2020 Erstattungsgesuche aus der technischen Störung vom 5. Dezember 2019 geltend machen wollen, wenden sich bitte mit einer Reklamation an Ihre Hausbank oder Sparkasse.  


„Wir bitten die entstandenen Unan­nehm­lichkeiten zu entschuldigen und arbeiten mit Hochdruck daran, die noch offenen Transaktionen schnellst­möglich zu verarbeiten“, erklärt Sven Matthiesen, Leiter Vorstands­stab und Konzern­stra­tegie der Helaba.


Aufgrund der behobenen technischen Störung beim IT-Dienstleister Finanz Informatik Technologie Service (FI-TS) standen am Donnerstag folgende Services nicht zur Verfügung: SEPA-Überweisungen, Last­schriften und die Ver­buchung von Karten­transaktionen. Die Aus­führung von Echtzeit-Über­weisungen und Individual-Zahlungs­verkehr war von der Störung nicht betroffen und konnte normal abgewickelt werden.

Freitag früh (6.12.2019) konnte gemeinsam mit dem IT-Dienstleister FI-TS und dem Hersteller der betroffenen Kompo­nente die technische Störung behoben werden. Der Service wurde unmittelbar wieder hochgefahren und die offenen Trans­aktionen wurden überwiegend am Freitag sowie an den Folge­tagen bearbeitet.

„Ursache für die Störung war ein trotz umfassender Absicherung eingetretener Defekt bzw. Fehler in einer zentralen Komponente zur Verarbeitung von Zahlungs­verkehrs­trans­aktionen. Ein Cyber­angriff kann definitiv aus­geschlossen werden. Wir sind unmittelbar auf den Hersteller der betroffenen Kompo­nente zugegangen, um die Ursache zu ermitteln und künftige Störungen zu verhindern“, erklärt Dr. Walter Kirchmann, Vorsitzender der Geschäfts­führung der Finanz Informatik Technologie Service.


Mike Peter Schweitzer
Leiter Kommunikation und Pressesprecher
Ursula-Brita Krück
stv. Pressesprecherin
Dr. Walter Kirchmann
Finanz Informatik Technologie Service
Um unsere Website fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Wenn Sie Ihren Besuch fortsetzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen finden Sie unter Datenschutz