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09.01.2019

Kommunal­kredit­platt­form komuno nun für alle Bank­institute verfügbar

Kommunal­kredit­platt­form komuno nun für alle Bank­institute verfügbar

Die Kom­munal­kredit­platt­form komuno, ein Joint Venture der Helaba Digital und Lucht Probst Associates (LPA), ist ab Jahres­anfang auch für alle Bank­institute außerhalb der Spar­kassen-Finanz­gruppe verfügbar. Mit komuno lassen sich kommu­nale Investitions- und Kassen­kredite schnell, effizient und einfach abwickeln. Seit der Inbetrieb­nahme der Plattform im September 2018 haben sich bereits zahlreiche Städte, Gemeinden und Landkreise sowie Sparkassen und Landes­banken für die Nutzung der Plattform entschieden – die wachsende Nachfrage hat neben regelmäßigen Aus­schrei­bungen auf komuno unter anderem auch zu den ersten erfolg­reichen, rechtsver­bind­lichen Abs­chlüs­sen über die Plattform geführt. Um dieses positive Momentum weiter zu verstärken, wurde die Plattform zum 1. Januar 2019 für alle Kreditinstitute geöffnet.

Nutzer möchten Aus­schrei­bungen zukünftig rein digital über komuno durch­führen

Nachdem die Funktionalität von komuno im Nutzer­kreis der Sparkassen-Finanz­gruppe erfolg­reich erprobt werden konnte, ist die Öffnung jetzt folge­richtig, denn sie entspricht dem Wunsch der Nutzer, Aus­schrei­bungen zu­künftig aus­schließ­lich digital über komuno durch­führen zu können. Damit können sich nun alle zugelassenen Bankinstitute – Privatbanken, genossen­schaftliche Institute wie auch Förder­banken und sonstige Kredit­institute – für die Nutzung der Plattform anmelden.

„Wir sind überzeugt, dass die Erweiterung für Institute außerhalb der Spar­kassen-Finanz­gruppe den Mehrwert der Plattform für all ihre Nutzer erhöhen und somit die Position von komuno stärken wird. Nun können teil­nehmende Kom­munen alle für sie rele­vanten Institute und Partner über die Plattform ansprechen und komuno als primären Aus­schreibungs­kanal nutzen“, so Dr. Gerhard Kebbel, Leiter des Strategie­projekts Digitali­sierung der Helaba.
Stefan Lucht, Gründer der LPA GmbH, ergänzt: „Die inten­siven Gespräche mit Nutzern und Partnern haben uns bestätigt: die Funk­tionali­tät von komuno trifft ihre Bedürfnisse. Um einen weiteren Mehrwert für Teilnehmer zu schaffen, ist es jetzt an der Zeit, den ganzen Markt abzubilden. Die Nutzung redundanter Kom­muni­kations­kanäle wird hoffentlich bald Geschichte sein und unser Ansatz, den Kom­munal­kredit­prozess sukzessive zu digitalisieren, steht weiterhin an erster Stelle.“

Auch die technischen sowie inhalt­lichen Weiter­ent­wicklungen der ver­gangenen Monate haben dieser Forderung Rechnung getragen: der Aus­schreibungs- und Angebots­abgabe­prozess wurde weiter verbessert und auf Basis des Nutzerfeedbacks um zusätzliche praxis­relevante Funktionen ergänzt. Die Kontrolle über seine Aus­schreibung und Ange­bote bleibt dabei wie gewohnt beim Nutzer selbst. Sowohl teil­nehmende Kommunen als auch Kredit­institute haben die Möglichkeit, anhand einer individuell definierten Teil­nehmerliste aktiv zu entscheiden, welche Organisation Zugriff auf ver­öffent­lichte Aus­schrei­bungen erhalten soll und von welchen z. B. regionalen Städten, Gemein­den oder Landkreisen Aus­schrei­bungen bei der Bank eingehen sollen.

Funktionalität von komuno geht zukünftig noch weiter über die eines reinen Marktplatzes hinaus

Wesentlicher Meilenstein in der Ent­wicklung der komuno-Funktionen wird in 2019 die Inbetrieb­nahme einer Schnitt­stelle zwischen komuno und OSPlus, dem Kern­bank­system der Spar­kassen-Finanz­gruppe, sein. Damit kann voraus­sichtlich ab Mitte 2019 eine medien­bruch­freie Bearbeitung von Kom­munal­krediten direkt im IT-System der Sparkassen ermög­licht werden. Auch die Weiter­entwicklung der bereits bestehenden Schnitt­stelle zu „S-Kompass“, dem führenden, kom­munalen Schulden-Management-System, sowie umfang­reiche Umbau­maß­nahmen zur stetigen Verbesserung der Benutzer­freund­lichkeit auf komuno stehen im Fokus der Updates der kommenden Monate.


Die Gründer

Helaba Digital (https://helaba.digital/)
Helaba Digital GmbH & Co. KG ist die Beteiligungs­gesellschaft der Helaba Landes­bank Hessen-Thüringen für Startup-Invest­ments, fokussiert auf innovative Unternehmen, die das Thema digitale Trans­formation in den Bereichen Finanz­dienst­leistung (FinTechs), Regulatorik (RegTechs) und der Immobilienwirtschaft (PropTechs) vorantreiben. Dadurch entstehen Betei­ligungen, die das Geschäfts­modell der Helaba Gruppe aktiv ergänzen und die Kern­prozesse der Bank optimieren.

LPA (www.l-p-a.com/)
LPA ist ein Dienst­leistungs­unter­nehmen in der Financial Services Industrie mit dem besonderen Fokus auf das Kapital­markt­geschäft, welches Strategie­beratung, Management- und Implemen­tierungs­dienst­leistungen sowie eine breite Software-Suite zur Optimierung von Prozessen und regula­torischer Compliance anbietet.
Neben weltweiten Standorten hat das 1999 gegründete Unter­nehmen seinen Hauptsitz mit rund 200 Mitarbeitern in Frankfurt am Main. Gemeinsam mit Mitgliedern der S-Finanz­gruppe ist LPA seit 2013 auch für die Entwicklung des kommunalen Schulden­mana­gement-Systems »S-Kompass« verant­wortlich.


Mike Peter Schweitzer
Leiter Kommunikation und Pressesprecher
Ursula-Brita Krück
Stv. Pressesprecherin
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