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Helaba spendet 20.000 Euro an karitative Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen

Auch in diesem Jahr unterstützt die Helaba karitative Einrichtungen in ihren Kernregionen Hessen, Thüringen und Nordrhein-Westfalen mit Spenden in Höhe von insgesamt 60.000 Euro.

Die Empfänger der Gelder in Nordrhein-Westfalen sind die Altstadt Armen­küche Düssel­dorf, der Verein Arzt Mobil Gelsen­kirchen e.V., der Kinderschutz­bund Orts­verband Düssel­dorf e.V. sowie der Verein Zartbitter e.V. Diese vier Ein­richtungen erhalten jeweils 5.000 Euro. Auch in Hessen und Thüringen er­halten die ausgewählten Organisationen Spen­den in Höhe von ins­gesamt 20.000 Euro je Bundes­land.

„Durch die Corona-Krise sind bei vielen wohl­tätigen Orga­nisationen die Spen­den massiv ein­gebrochen. Um­so wichtiger ist es, diese helfen­den Hände und ihre wert­volle Arbeit zu unter­stützen“, erläutert Hans-Dieter Kemler, Vorstands­mit­glied der Helaba. „Gemein­sam mit allen Be­schäftigten der Helaba-Gruppe freue ich mich, dass wir karitative Ein­richtun­gen in Nordrhein-West­falen mit einer Spende stärken.“

Durch die Corona-Krise sind bei vielen wohl­tätigen Orga­nisationen die Spen­den massiv ein­ge­brochen. Umso wichtiger ist es, diese helfen­den Hände und ihre wertvolle Arbeit zu unterstützen. Gemeinsam mit allen Be­schäftigten der Helaba-Gruppe freue ich mich, dass wir karitative Ein­richtun­gen in Nord­rhein-West­falen mit einer Spen­de stärken.

Hans-Dieter Kemler

Vorstandsmitglied

Verein Alts­tadt Armen­küche in Düssel­dorf

Seit 1992 bietet der Verein Altstadt Armenküche in Düssel­dorf warmes Essen, Hilfe und soziale Be­treuung. Rund 60 ehrenamtlich Tätige, drei haupt­amtliche Mitar­beitende in der Küche und zwei Sozial­ar­beitende bieten neben der Essens­ausgabe Rat und Unter­stützung und setzen sich als Lobby­isten ihrer Gäste für Ver­besserungen im Hilfe­system ein. Be­dingt durch die aktuelle Situation hat sich die Nachfrage erhöht, es werden gegen­wärtig rund 300 Mahl­zeiten täglich im Rathaus aus­gegeben. Corona­bedingt muss das Essen ent­sprechend verpackt werden, was zu steigenden Kosten führt. Die Helaba-Spende hilft, die­se Kosten zu decken und damit die Ver­sorgung nicht nur Wohnungs­loser in Düssel­dorf zu unter­stützen.

 

Arzt Mobil Gelsen­kirchen e.V.

Der Verein Arzt Mobil Gelsenkirchen e.V. be­steht seit 1998 und leistet seit­dem medizini­sche und sozial­therapeut­ische Hilfe für wohnungs­lose und sucht­mittel­abhängige Men­schen in Gelsen­kirchen. Dabei werden lösungs­orientierte Hilfe und Unterstützung bei psychischen und sozialen Be­gleiterscheinungen angeboten. Eine drogen­thera­peutische Am­bulanz mit medizinischer Akut­versorgung und psycho­sozialer Unter­stützung hilft drogen­konsumierenden Men­schen durch nieder­schwellige auf­suchende medizinische Hilfe. Der Verein schafft bzw. hält einen ver­läss­lichen Kontakt zu einer Ziel­gruppe, die eher aus­gegrenzt lebt und von Stigmatisierung betroffen ist. Arzt Mobil hat ein funktionieren­des System von Kontakten in der Stadt aufgebaut, durch das über 630 drogenabhängige und teilweise wohnungslose Menschen erreicht werden. Coronabedingte Zusatz­kosten für dringend be­nötigte Hygiene­artikel und Masken, Medi­kamente und Wund­material für die auf­suchende medizinische Hilfe sowie ver­mehrte Personal­kosten werden mit der Helaba-Zuwendung finanziert.

Kinderschutz­bund Orts­verband Düssel­dorf e.V.

Der Kinderschutzbund Ortsverband Düssel­dorf e.V. engagiert sich seit Jahren in vielfäl­tiger Weise für Düssel­dorfer Kinder, u. a. durch Se­minare und Beratungs­angebote für Kinder und Er­wachsene. Die Aus­wirkungen der Pan­demie lassen die Durchführung diver­ser Ver­anstaltungen nicht zu, was einer­seits Spenden­aus­fälle zur Folge hat, aber auch zu einem ver­stärkten Online-Angebot des Vereins führt. Mit der Spende wird das Projekt „Blauer Elefant auf Rädern“ gefördert, durch das der Kinder­schutz­bund weiterhin verläss­lich als An­sprech­partner für die Kinder zur Ver­­fügung stehen kann.

Zartbitter Münster e.V.

Der Verein Zartbitter e.V. engagiert sich mit seiner Be­ratungs- und Präventions­arbeit seit über 30 Jahren gegen sex­ualisierte Ge­walt und unter­stützt Men­schen auf ihrem Weg, mit dem Er­lebten um­zugehen. Zu den An­geboten der Fachberatungsstelle gehören unter an-derem Beratungs­angebote für Be­troffene mit und ohne Be­hinderung, una­bhängig vom Ge­schlecht, Prä­ventions­arbeit und -veran­staltungen, Fort­bildungen sowie Öffentlich­keitsarbeit zur thema­tischen Sen­sibilisierung und Auf­klärung. Die Zu­wendung soll für die För­derung des aktuellen Vereins­projekts „Willkommen - gerade in schwierigen Zeiten“ eingesetzt werden. Ziel ist es, Rahmen­bedingungen für eine hygienisch sichere Be­ratung im geschützten Raum sicher­zustellen und auszubauen sowie die notwendige Digitalisie­rung voran­zubringen.

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