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Erfolgreiche Aufstockung des Sparkassen-Kreditbasket XIX

Der Sparkassen-Kreditbasket XIX 2022 (S-KB XIX 2022) wurde am 11.05.2023 erfolgreich aufgestockt. Der zweite Einbringungstermin wurde von den teilnehmenden Sparkassen so stark wie noch nie nachgefragt.

Vier weitere Sparkassen, die den Haupt­termin nicht genutzt hatten, be­teilig­ten sich an der Auf­stockung, so dass sich die Gesamt­teilnehmer­anzahl auf 68 Sparkassen erhöht hat. Das Aufstockungs­volumen wurde mit 99,2 Mio.€ maximal genutzt. Das neue Gesamt­volumen des S-KB XIX 2022 beträgt jetzt 595,8 Mio.€ und übertrifft damit das Volumen der Transaktion des Vorjahres um 42% (420,4 Mio.€).

Die Rekord­nachfrage von über 160 Mio.€ Absicherungsvolumen (vor not­wendigen Kürzungen) zum zweiten Ein­bringungs­termin spiegelt die Ent­wicklung der Kreditrisiken im Unternehmens­kunden­geschäft wider. Es wurden wie bereits zum Transaktionsstart überdurchschnittlich große Ab­sicher­ungs­volumina pro Adresse gemeldet. Fort­gesetzt hat sich ebenso die hohe Nachfrage nach Absicherung für Kredit­vergaben an Unternehmen der Elek­trizitäts­versorgung. Hier führte die generelle Limit­ierung der Branchen­anteile zu deutlichen Kürzungen der Absicherungs­beträge, um weiterhin die gute Diversi­fikation der Transaktion sicherzustellen.

Auch für dieses Jahr ist eine neue Kreditpooling-Transaktion vorgesehen, für die sich eine weiter anziehende Teilnahme abzeichnet. Der Sparkassen-Kredit­basket XX 2023, der „Jubiläums­basket“, wird daher mit einem Ziel­volumen von 650 bis 700 Mio. € geplant.

Neuerdings wird für alle Kreditpooling-Transaktionen ein ESG-Branchen­score ausgewiesen. Der Sparkassen-Kreditbasket schafft bereits jetzt volle Transparenz für die teilnehmenden Institute in Bezug auf das damit ver­bundene ESG-Exposure im Pool und berücksichtigt somit bereits die in der 7. MaRisk-Novelle umgesetzte EBA-Leitlinie zur Kreditvergabe und Kreditüberwachung.

In einem von hohen Unsicherheiten geprägten wirtschaftlichen Umfeld leisten die Sparkassen-Kreditbaskets einen immer wichtiger werdenden Bei­trag zur Stabilität der Betriebsergebnisse der teilnehmenden Spar­kassen. Im Rahmen des Kreditbaskets übertragen Sparkassen mittels Kredit­deri­vaten Adressen­ausfallrisiken großer gewerblicher Kredit­engagements auf ein Portfolio und erwerben im Gegenzug anteilig das diversifizierte Port­folio zurück. Die Kreditbeziehung mit dem Kunden bleibt unangetastet. Zu­gleich bietet dieses den Vorteil, dass etwaige Ausfälle bei den Kreditrisiken nicht mehr von der einzelnen Spar­kasse getragen werden müssen, sondern sich als kleine Beträge auf alle investierenden Sparkassen verteilen. Die Trans­aktion wird auch in diesem Jahr von BayernLB, Helaba, LBBW, NORD/LB sowie SaarLB arrangiert und von den regionalen Spar­kassen­verbänden und dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) begleitet. Ad­ministra­toren des Kredit­baskets sind die BayernLB und die Helaba.

 

Pressekontakt BayernLB
Matthias Lücke
matthias.lücke@bayernlb.de
Tel.: 089 2171 21302

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ursula-brita.krueck@helaba.de
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