Was ist FATCA?
FATCA steht für Foreign Account Tax Compliance Act und ist ein US-amerikanisches Gesetz zur Erzielung von Steuertransparenz.
FATCA richtet sich insbesondere an Banken, Versicherungen und an die Fondsindustrie außerhalb der USA – sie alle müssen die Anforderungen von FATCA umsetzen.
Grundlage für die Gesetzgebung in Deutschland ist das Abkommen zwischen den USA und Deutschland zur Förderung der Steuerehrlichkeit bei internationalen Sachverhalten (sogenanntes FATCA-Abkommen) aus dem Jahr 2013. Das FATCA-Abkommen verpflichtet Finanzinstitute in Deutschland ab dem 1. Juli 2014 zu einer umfassenden Erhebung und Weitergabe kontobezogener Daten von US-steuerpflichtigen Kunden.
Darüber hinaus müssen sich deutsche Finanzinstitute im Lauf des Jahres 2014 auf dem FATCA-Portal des Internal Revenue Service (IRS) registrieren. Seit dem 2. Juni 2014 veröffentlicht der IRS monatlich eine Liste, in der die registrierten Institute mit ihrem Sitzland und ihrer Global Intermediary Identification Number (GIIN) aufgeführt sind.