Presseinfo

Helaba verschlankt Organi­sation und unterstreicht Wachstums­ziele

  • Neue Aufbau­organisation startet Mitte März 2020
  • Schlankere und effizientere Strukturen unter­stützen Wachstums­kurs
  • Abbau von rund 380 bis 400 derzeit besetzten Stellen bis 2023
  • Sozial­verträglicher Abbau ange­strebt

Auf den an­haltenden Struktur­wandel der Finanz­industrie hat die Helaba bereits im ver­gangenen Jahr reagiert und das Projekt „Scope – Wachstum durch Effizienz“ initiiert. Ziel des Projektes ist es, dem er­warteten Kosten­anstieg und dem Druck auf die Erträge ent­gegen zu wirken und dadurch den not­wendigen Handlungs­spielraum für Inves­titionen für weiteres Wachs­tum zu schaffen. Darüber hinaus sollen ins­gesamt die Strukturen der Bank ver­schlankt und noch stärker auf den Kunden fokussiert werden, um den Wachs­tums­kurs um­setzen zu können. Dazu wurde die Organi­sations­struktur des Einzel­instituts intensiv auf den Prüf­stand gestellt und in der Folge deutlich ver­schlankt.

Am 16. März 2020 wird die Helaba in diese ge­straffte und noch stärker an den Kunden aus­gerichtete Aufbau­organisation übergehen. „Mit der neuen und deutlich ver­schlankten Organi­sation wollen wir die Nähe zu unseren Kunden weiter erhöhen. Dazu stärken wir unter anderem unseren Vertrieb und führen die Kunden- und Produkt­einheiten zusammen. Gleichzeitig bündeln wir ver­schiedene Abwicklungs­einheiten, um auch hier schneller und schlanker zu werden“, erläutert Herbert Hans Grüntker, Vorsitzender des Vorstands der Helaba, die Kern-Parameter, die für diesen Schritt handlungs­leitend waren, und ergänzt: „Wir sind überzeugt, dass die organi­satorische Neu­ausrichtung die Schnitt­stellen zu unseren Kunden ver­tiefen wird und wir somit unsere ambi­tionierten Wachstums­ziele erreichen können. Denn unser Ziel ist es, gemeinsam mit unseren Kunden weiter nach­haltig zu wachsen und damit auch in Zukunft erfolg­reich am Markt agieren zu können.“

Mit der neuen und deutlich ver­schlankten Organi­sation wollen wir die Nähe zu unseren Kunden weiter erhöhen.

Herbert Hans Grüntker

Vorstands­vorsitzender der Helaba

Gleich­zeitig wird die Helaba im Zuge der Neu­aus­richtung auch die internen Prozesse effizienter gestalten und straffen. Mit der Ver­schlankung der Organi­sations­strukturen geht eine Redu­zierung des Personal­bestands über alle Hierarchie­ebenen einher. Herbert Hans Grüntker erklärt: „Um die Schlag­kraft der Bank zu erhöhen und sie effizienter, agiler und kosten­günstiger aufzu­stellen, ist der einge­schlagene Weg der Kostenein­sparungen angesichts der Heraus­forderungen in unserer Branche auch für die Helaba alter­na­tivlos. Wir müssen die heute schon abseh­baren Kosten­anstiege kompen­sieren. Insge­samt führt dies dazu, dass zwischen 380 bis 400 derzeit besetzte Stellen bis 2023 im Helaba-Einzel­institut abge­baut werden müssen. Dafür haben wir im Jahres­abschluss finanzielle Vor­sorge getroffen. Gleich­zeitig werden wir vor dem Hinter­grund der Moderni­sierung unserer IT und der fort­schreitenden Digital­isierung sowie zur Erreichung unserer ambi­tionierten Wachs­tums­ziele auch in neue Stellen inves­tieren, um das für die Zukunft not­wendige Know-how in die Bank zu holen.“

Die Helaba ist derzeit mit dem Personal­rat der Bank in Ver­handlungen darüber, wie die Abbau­maß­nahmen um­gesetzt werden können. „Wir stehen zu unserem Ver­sprechen, den not­wendigen Personal­abbau ent­sprechend der Helaba-Werte zu begleiten und wir streben einen sozial­verträglichen Abbau über alle Ebenen an“, so Grüntker.

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