Helaba startet mit Currency Overlay Programm für Firmen­kunden Banken

Helaba startet mit Currency Overlay Programm für Firmen­kunden

Die Helaba startet in Kooperation mit der Helaba Invest das Currency Overlay Programm HI-actiFX speziell für Firmenkunden.

Hierfür nutzt die Helaba das lang­jährige Know-how ihrer Tochter­gesell­schaft, die diese Methodik bereits erfolgreich im Rahmen ihrer Fonds-Management-Mandate einsetzt.

Bei HI-actiFX handelt es sich um eine aktive Währungs­mana­gement­strategie, bei der Sicherungs­ent­schei­dungen auf Basis von Fun­damental­daten und markt­stimmungs­orien­tierten Pro­gnose­modellen getroffen werden, die vor nach­teiligen Kurs­ent­wicklungen schützen und an vorteil­haften Kurs­ent­wicklungen parti­zi­pieren lassen sollen.

Hierzu verwendet die Helaba Invest ein regel­basiertes System. Auf Basis eines rein mathe­matisch-statistischen Verfahrens werden Handels­signale erzeugt und das Währungs­risiko aktiv gesteuert. Dabei wird die Wahr­schein­lich­keit künftiger Kurs­ent­wicklungen in einem daten­inten­siven Verfahren mit verschiedenen Modellen in unter­schied­lichen Betrach­tungs­zeit­räumen pro­gnosti­ziert und täglich eine Sicherungs­­quote ermittelt.

Mit dem Currency Overlay Programm HI-actiFX reagiert der Helaba Konzern auf die sich ändernden Märkte und An­for­derungen im Treasury der Firmen­kunden.

Hans-Dieter Kemler

Vorstands­mitglied der Helaba

„Mit dem Currency Overlay Programm HI-actiFX reagiert der Helaba Konzern auf die sich ändernden Märkte und Anfor­derungen im Treasury der Firmen­kunden“, sagt Hans-Dieter Kemler, Mitglied des Vorstandes der Helaba und u.a. zuständig für die Bereiche Kapital­märkte sowie die Helaba Invest. „In Kunden­gesprächen wird deutlich, dass im Treasury von Unternehmen im Management von Fremd­währungs­zahlungen zwar erhebliche Risiken, aber auch Chancen bestehen, für die nach­voll­ziehbare Lösungen gesucht werden“, ergänzt Dr. Hans-Ulrich Templin, Mitglied der Geschäfts­führung der Helaba Invest und verant­wortlich für das Overlay Management.

Die Kom­plexität bzw. Unvor­herseh­barkeit der Währungs­märkte sowie die Expansion in immer neue Länder führt dazu, dass das Management von Fremd­währungs­risiken verstärkt in den Fokus bei groß- und mittel­ständischen Unter­nehmen in Deutschland rückt. Denn Verän­derungen von Währungs­kursen nehmen direkten Einfluss auf das Unter­nehmens­ergebnis. Im Euro-Niedrig­zins­umfeld kann es auf Grund der Zins­differenz in Dritt­ländern zudem teuer sein, langfristig Fremd­währungs­positionen zu sichern.

Darüber hinaus steigen unter­nehmens­seitig die Anfor­derungen an Rechnungs­legung, Compliance und Regulatorik bei gleich­zeitiger Ver­knap­pung der Ressource Mensch. Insofern wird es für Treasury-Abteilungen immer wichtiger, strategisch maßge­blich Inhalte und Prozesse zu standar­disieren und zu auto­matisieren.

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