Presseinfo Gesellschaft

Helaba spendet 60.000 Euro an wohltätige Einrichtungen

Auch in diesem Jahr unterstützt die Helaba wohltätige Ein­richtungen in ihren Kern­regionen Hessen, Thüringen und Nordrhein-Westfalen mit Spenden in Höhe von insgesamt 60.000 Euro. In Hessen sind die Empfänger der Gelder der Franziskustreff in Frankfurt am Main, das Frauen­haus Bergstraße e.V., die Such­Hunde­Staffel Werra-Meißner e.V. in Hessisch-Lichtenau und die Aktion #wärmespenden. Auch in Thüringen und Nordrhein-Westfalen erhalten die ausgewählten Organisa­tionen Spenden in Höhe von insgesamt 20.000 Euro je Bundes­land.

„In Zeiten ernster Krisen wird uns täglich bewusst, wie unschätzbar wert­voll ein Leben in Sicherheit und Gesundheit sowie ein warmes Zuhause sind. Wohl­tätige Einrichtungen, die Menschen helfen, denen es daran mangelt, unterstützen wir besonders gern“, erklärt Thomas Groß, CEO der Helaba. „Gemeinsam mit allen Beschäf­tig­ten der Helaba-Gruppe freue ich mich, einen Beitrag zu deren wertvoller Arbeit zu leisten und in diesem Jahr erneut wohltätige Organisationen und ehren­amtliches Engage­ment in unseren Kern­regionen Hessen, Thüringen und NRW zu unterstützen.“

Gemeinsam mit allen Be­schäf­tig­ten der Helaba-Gruppe freue ich mich, in diesem Jahr erneut wohl­tätige Orga­nisa­tionen und ehrenamtliches Engagement in unseren Kern­regionen Hessen, Thüringen und NRW zu unterstützen.

Thomas Groß

CEO

An folgende Orga­nisa­tionen in Hessen spendet die Helaba jeweils 5.000 Euro:

Der Franziskus­treff bietet wohnungs­losen und armen Menschen in der Innen­stadt von Frankfurt am Main ein reich­haltiges Frühstück an. Bis zu 180 Gäste pro Tag nutzen gerade in der kalten Jahreszeit die Gelegenheit für einen nährenden Aufenthalt im Warmen. Die Gäste zahlen einen Obolus von 50 Cent für das Frühstück. Für die Qualität dieses Angebots sorgt haus­wirtschaft­liches Fach­personal, das über 60 Ehrenamtliche anleitet. Unter den Stamm­gästen haben sich längst Gruppen gebildet, die jeden Morgen gemeinsam frühstücken, sich austauschen und sich gegenseitig helfen. Die Helaba-Spende dient der Auf­recht­erhaltung dieses Angebots, da der Franziskus­treff sich ausschließlich über Spenden finanziert. Zusätzlich wird an jedem Werktag und an kirchlichen Feiertagen neben dem Frühstück auch eine fachliche Sozial­beratung angeboten. Die Ein­richtung gehört zur Franziskustreff-Stiftung und wurde vor 30 Jahren von der Deutschen Kapuziner­provinz für arme und obdachlose Gäste im Kapuziner­kloster an der Lieb­frauen­kirche gegründet.

Das Frauenhaus Bergstraße e.V. bietet Unterkunft und Schutz für Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, sowie Unterstützung auch in der Beratungs- und Interventions­stelle. Das Frauenhaus wird in erster Linie über öffentliche Mittel vom Land Hessen und vom Kreis Bergstraße finanziert. Daneben leistet der Verein Frauen­haus Bergstraße e.V., Träger des Frauenhauses und der Beratungs­stelle, einen großen finanziellen Beitrag durch Eigen­mittel. Damit werden kontinuierlich Deutsch­unterricht für Frauen und Kinder sowie Haus­aufgaben­hilfe ermöglicht. Jede Bewohnerin, die eine eigene Wohnung bezieht, erhält eine Starthilfe, die den Frauen den Neubeginn finanziell etwas erleichtern soll. Die Helaba-Spende wird für die Gestaltung des Außenbereichs eingesetzt, um den Frauen und ihren Kindern den Aufenthalt und den Austausch im Wohn­umfeld zu ermöglichen. Derartige Projekte sind nur durch Spenden und Mitglieds­beiträge umsetzbar.

Die Helaba unterstützt die von der Diakonie Hessen und der Landesstiftung „Miteinander in Hessen“ im Jahr 2018 ins Leben gerufene gemeinsame Aktion #wärme­spenden für obdachlose Menschen, die in ganz Hessen wirkt. Winterfeste Schlaf­säcke und weitere Soforthilfen für Menschen, die auf der Straße leben, werden mit dieser Aktion finanziert. Zudem wird durch den Kontakt Vertrauen aufgebaut - der Schlafsack kann für die Betroffenen zu einem ersten Schritt zurück in die Hilfe­systeme werden. Zunächst ist er aber eine Nothilfe, um Menschen vor dem Erfrieren zu bewahren. #wärme­spenden ist keine reine Spenden­aktion. Ihr Anliegen ist es auch, auf die Situation von obdach­losen Menschen aufmerksam zu machen, die Öffentlich­keit für das Thema sensi­bili­sieren und zu ermutigen, im Notfall Hilfe zu leisten oder zu rufen.

Seit dem Jahr 2002 ist die Such­Hunde­Staffel Werra-Meißner e.V. mit Sitz in Hessisch-Lichtenau im Werra-Meißner-Kreis aktiv. Als eine Hilfs­organisa­tion zur Rettung von vermissten Personen sorgt sie für die Aus­bildung von Hunden, die sowohl zur Flächen­suche im freien Gelände als auch zur Suche im Stadt­gebiet eingesetzt werden können. Auch die Schulung der Hundeführer für diese Aufgaben erfolgt über den Verein. Die Vermis­sten sind meist Kinder, ältere demente Menschen oder Suizid­gefährdete. Die Einsatzfähigkeit der Rettungsteams ist dem uneigen­nützigen Engage­ment der aktiven Mit­glieder zu verdanken, die viel Zeit und Geld in diese arbeitsintensive Aufgabe investieren. Der Verein finanziert seine Aktivi­täten über Mitgliedsbeiträge und Spenden. Die Helaba-Spende wird für die technische Ausstattung und den Besuch von Lehr­gängen zur Fort­bildung von Hund und Mensch eingesetzt.

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