Presseinfo

40.000 Euro für Hilfs­or­gani­sationen in Hessen

Auch in diesem Jahr unterstützt der Helaba-Konzern karitative Ein­rich­tun­gen in seinen Kern­regionen Hessen, Thüringen und Nord­rhein-West­falen mit Spenden in Höhe von ins­gesamt 120.000 Euro. Die Em­pfänger der Gelder in Hessen sind die „Offenbacher Tafel“, die „Gießener Tafel“, das Jugend­zentrum Kessel­stadt der evan­ge­lisch­en Kirche in Hanau und der Förder­verein der Klinik für Kinder- und Jugend­medizin des Klinikums Bad Hersfeld e.V. „Medikids“. Diese Ein­richtungen er­halten jeweils 10.000 Euro.

„Ich freue mich im Namen aller Mitarbeiter­innen und Mitarbeiter des Helaba-Konzerns, unsere gesell­schaftliche Verant­wortung wahr zu nehmen, indem wir karitative Ein­richtungen in unserer Region unter­stützen“, erklärt Herbert Hans Grüntker, Vorsitzender des Vorstands der Helaba, bei der dies­jährigen Scheck­­­­­über­gabe im MAIN TOWER. „Mit diesen Spenden wollen wir gleich­zeitig auf das besondere Engage­ment der Mitarbeiter­innen und Mitarbeiter der ausgewählten Organi­sationen hinweisen."

Die Offenbacher Tafel e.V. engagiert sich seit 2006 in Offenbach mit zahl­reichen Ehren­amtlichen dafür, dass wöchentlich rund 830 Haus­halte sowie 11 soziale Einrichtungen Lebensmittel erhalten. Dafür stellen 28 Betriebe (u.a. Bäcker­eien, Lebens­mittel­einzel­händler, Metz­gereien, Obst- und Gemüse­händler) Lebens­mittel kostenfrei zur Verfügung. Zwei Aus­gabe­stellen (in der Kraftstraße und Neusalzer Straße) werden unterhalten, die fünf Tage in der Woche Lebens­mittel ausgeben.

Mit der Spende sollen u.a. die tech­nische Aus­stattung der Offen­bacher Tafel sowie das „Wünschlein-Projekt“, das zur Erfüllung von Kinder- und Senioren­wünschen ins Leben gerufen worden ist, unter­stützt werden. Für Kinder können das z. B. Lauf­lern­räder und Schultaschen, für bedürftige Senioren ein neuer Koffer, eine Wasch­maschine oder ein Küchen­gerät sein.

Die Gießener Tafel in Träger­schaft der Diakonie Gießen betreut seit 2005 täglich ca. 140 – 150 Haushalte. Es werden Lebens­mittel – über­wiegend Brot, Gemüse und Obst sowie Kühl­waren – in der Zentrale der Tafel in Gießen bereitgestellt. Außenstellen in Lollar, Pohlheim, Linden, Reis­kirchen und Allen­dorf werden wöchentlich beliefert, um dieses Angebot auch Menschen außerhalb Gießens zu offerieren. 75 Lebens­mittelbetriebe werden nach festen Touren­plänen von 5 Kühl­wagen regel­mäßig angefahren, und ca. 300 Menschen engagieren sich ehrenamtlich bei der Ver­teilung der Lebens­mittel.

Mit der Spende sollen die Projekte Schul­obst­frühstück und Bring­dienst für Menschen mit Be­hinder­ung unterstützt werden.

Das evangelische Jugendzentrum k.town in der Hanauer West­stadt be­findet sich im am dichtesten be­siedelten Bezirk der Stadt. Hier leben ca. 1200 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 10 und 26 Jahren, davon ca. 40% mit Migrations­hintergrund, viele mit einem geringen Bildungs­abschluss, die ihre Freizeit auf der Straße oder im Jugend­zentrum Kessel­stadt verbringen.

Die Spende ist für das im Jahr 2003 ins Leben gerufene sozial­pädagogisch orientierte Boxtraining zur Sucht- und Gewalt­prävention bestimmt. Rund 100 Jugend­liche, davon ein Drittel Mädchen und junge Frauen, nehmen dieses Angebot wöchent­lich wahr. Ziel ist die Förderung des Einzelnen in seiner persön­lichen und sport­lichen Ent­wicklung; Integration und Prä­vent­ion sind ein wesen­tlicher Aspekt der Arbeit. Den Jugend­lichen wird ein fairer, kontrollierter und ge­schützter Raum angeboten, in dem sie Aggressionen abbauen und Selbstkontrolle erlernen können.

Der Förderverein der Klinik für Kinder- und Jugend­medizin des Klinikums Bad Hersfeld e.V. „Medikids“ besteht seit 2005 und en­gagiert sich dafür, dass stationär aufgenommene Kinder im Kranken­haus eine Um­gebung vor­finden, in der sie sich wohl­fühlen können. Außerdem umfasst die Tätigkeit der Medikids die Betreuung von aus­ländischen Kindern aus Kriegs­gebieten, die oft über Monate stationär be­handelt werden müssen.

Die Spende soll genutzt werden, um in der zweiten Jahres­hälfte neu hin­zu­kommende Patienten­zimmer kind­gerecht zu gestalten und ein weiteres Spiel­zimmer inner­halb der Kinder- und Jugend­klinik in Bad Hersfeld ein­zurichten.

Downloads

  • Pressemitteilung