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title: "Im Fokus Sustainble Finance: Corporate Green Bonds - Frischer Wind statt Flaute"
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updated: 2026-09-28
keywords: Renten, Marktanalysen, Im Fokus: Credits & Covered Bonds
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# Im Fokus Sustainble Finance: Corporate Green Bonds - Frischer Wind statt Flaute

Im Fokus: Sustainable Finance 28. Januar 2026 © Helaba | Research &amp; Advisory | 28. Januar 2026 1 von 8 Research &amp; Advisory Corporate Green Bonds Frischer Wind statt Flaute: Marktpraxis bei Frameworks entwickelt sich beständig weiter Zwar brachte das Jahr 2025 viel Gegenwind für das Thema ESG, es hat aber auch gezeigt, dass Green Bonds ihren festen Platz am Kapitalmarkt gefunden haben. Unsere Analyse von 28 im Jahr 2025 genutzten Green Bond Frameworks zeigt, dass sich die gängige Marktpraxis bestän- dig weiterentwickelt. So bleiben Versorger die prominenteste Gruppe unter den Emittenten, aber auch Debutanten aus anderen Sektoren haben das Parkett betreten. Während erste Un- ternehmen den als neuen Goldstatus bezeichneten EU Green Bond Standard (EUGBS) nutzen, wurde über die Hälfte der genutzten Frameworks bereits im Jahr 2024 oder früher erstellt. Gleichzeitig verfestigt sich die Bedeutung der EU-Taxonomie für die Auswahl der finanzierten Investitionsprojekte. Zudem gewinnen Ausschlusskriterien als Nebenbedingung zunehmend an Bedeutung. Diese Entwicklung dürfte sich im angelaufenen Turnus fortsetzen. Weitere Er- fahrungswerte mit der EU-Taxonomie sollten dem EUGBS Aufwind verschaffen und dabei helfen, geeignete Investiti- onen zu identifizieren, die durch Green Bonds finanziert werden können. Gleichzeitig bieten die ICMA Green Bond Principles dem Markt auch künftig etablierte Leitplanken, die es erlauben, Grüne Anleihen zu begeben, ohne den Nachweise einer vollständigen Taxonomiekonformität erbringen zu müssen. Green Bonds mit leicht rückläufigem Volumen, aber fest am Markt etabliert Weltweit reduzierte sich im Jahr 2025 das Emissionsvolumen von Unternehmensanleihen mit einer ESG-Kompo- nente um rund 12 % gegenüber dem Vorjahr. Dennoch setzten weiterhin zahlreiche Unternehmen auf Emissions- strukturen mit einer ökologischen Nachhaltigkeitskomponente und neben alten Bekannten betraten auch meh- rere Debutanten das Parkett. 181 155 159 199 185 53 59 66 94 84 335 266 247 282 249 123 108 102 116 100 0 50 100 150 200 250 300 350 400 Nachhaltige Unternehmensanleihen Emittenten weltweit und in EU-Ländern (in Mrd. USD) Green Social Sustainability Transition Sustainability-linked Emittenten weltweit 2022 2023 2024 2025 2021 Quellen: Bloomberg, Helaba Research &amp; Advisory Emittenten EU Dr. Haiko Stefan Sustainable Finance Advisory Tel.: 069 / 91 32 - 79 63 Im Fokus: Sustainable Finance © Helaba | Research &amp; Advisory | 28. Januar 2026 2 von 8 Mit einem Anteil von rund drei Vierteln dominierten weiterhin die Green Bonds das Marktgeschehen, was wir zum Anlass nahmen, insgesamt 28 Frameworks von am Primärmarkt aktiven Emittenten zu analysieren, um einen Einblick in die derzeitige Marktpraxis zu erhalten. Dabei beschränkten wir uns auf Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum, Frankreich, Spanien und Skandinavien. Insgesamt machen Energieversorger die Hälfte unserer Stichprobe aus, die Sektoren Automotive und Chemie zusammen ein Viertel. Die verbleibenden Transaktionen verteilen sich auf die Bereiche Wasserversorgung, Metalle, Biokraftstoffe, Infrastruktur und Recycling. Diese Auswahl spiegelt unseres Erachtens die derzeitige Situation am Markt für Green Bonds insgesamt gut wider. Von den ausgewählten Emittenten gaben fünf in 2025 ihr Debut mit einem Green Bond. Green Bonds finanzieren zahlreiche Bereiche, Schwerpunkt auf Energiewende Grundsätzlich legen Emittenten vor der Begebung eines Green Bonds in einem Framework unter anderem dar, wie die erzielten Erlöse verwendet werden. Meistens werden die zu (re)finanzierenden Investitionen oder Projekte da- bei den von der ICMA in den „Green Bond Principles“ (GBP) vorgeschlagenen Kategorien zugeordnet. Wenig über- raschend wurde die Kategorie „Erneuerbare Energien“ aufgrund des hohen Anteils an Energieversorgern am häu- figsten gewählt. Ein genauerer Blick zeigt die Vielfalt an Projekten, welche sich auf die regenerative Stromerzeu- gung, Wasserstoffherstellung und Speichersysteme beziehen. Bei dem Thema „Sauberer Transport“ findet sich vor allem die Anschaffung oder Herstellung von E-Autos oder anderen Fahrzeugen ohne direkte CO2-Emissionen. Im Bereich „Energieeffizienz“ beziehen sich die Projekte oftmals auf die Wärme- und Kälteverteilung, die Umrüstung auf effiziente Beleuchtungen und elektrische Ausrüstung. Bei der Anzahl der Kategorien beschränkt sich ungefähr die Hälfte der Frameworks auf eine einzige. Mehrere Rahmenwerke enthalten zwei bis fünf Kategorien, ein einzi- ges stellt mit sechs die Ausnahme dar. 20 10 10 7 7 6 4 1 1 1 4 0 5 10 15 20 25 Erneuerbare Energien Sauberer Transport Energieeffizienz Stromnetze Kreislaufwirtschaft Nachhaltiges (Ab-)Wassermanagement Verschmutzungsprävention und -kontrolle Stromerzeugung durch Kernenergie Anpassung an den Klimawandel Umweltfreundliche Gebäude Sonstiges Verwendung der Erlöse Häufigkeiten von Kategorien in der Stichprobe Quellen: Unternehmen, Helaba Research &amp; Advisory Branchen in der Stichprobe Anzahl Sitz der Emittenten in der Stichprobe Anzahl Quellen: Unternehmen, Helaba Research &amp; Advisory Quellen: Unternehmen, Helaba Research &amp; Advisory Versorger 14 Automotive 4 Chemie 3 Wasserversorgung 2 Metalle 2 Biokraftstoffe 1 Infrastruktur 1 Recycling 1 Frankreich 11 Deutschland 7 Spanien 5 Schweden 2 Norwegen 2 Finnland 1 Im Fokus: Sustainable Finance © Helaba | Research &amp; Advisory | 28. Januar 2026 3 von 8 Markt bleibt bei Aktualität der Frameworks pragmatisch Aufgrund der Weiterentwicklung von relevanten Marktstandards, des regulatorischen Umfelds und der Geschäfts- modelle von Emittenten, ist es grundsätzlich erforderlich, Green Bonds mit einem ausreichend aktuellem Frame- work zu platzieren. Daher stammen rund 40 % der ausgewerteten Frameworks aus dem Jahr 2025. Hierzu zählen insbesondere auch diejenigen von Debutanten, wie beispielsweise Celsa Opco, einem spanischen Produzenten von zirkulärem und emissionsarmen Stahl, oder Veolia, einem multinationalen französischen Versorger mit zahl- reichen Dienstleistungen rund um Energieversorgung, Wasser- und Abfallwirtschaft. Dennoch wurde die überwie- gende Mehrheit der verwendeten Frameworks bereits vor dem Jahr 2025 erstellt. Insgesamt stammt ein Fünftel aus 2024 und ein knappes Drittel aus 2023. Einige Emittenten verwendeten sogar noch ältere Frameworks. So hat- ten beispielsweise die Stromnetzbetreiber RTE, Amprion und E.ON die EU-Taxonomie bereits frühzeitig in ihre Frameworks aus 2021 und 2022 eingebunden und somit deren Haltbarkeitsdatum optimiert. Zeitraum für Refinanzierungen und Allokation der Erlöse in der Regel begrenzt Meistens wird im Framework festgelegt, wie weit bereits getätigte Ausgaben und Investitionen in der Vergangen- heit liegen dürfen. In unserer Stichprobe wird diese sogenannte „Look-back“ Periode oftmals auf einen Zeitraum von drei Jahren oder weniger begrenzt. Drei Frameworks richten sich hingegen nach den Vorgaben des „EU Green Bond Standards“ (EUGBS), welcher für die „Look-back“ Periode keinen festen Zeitraum verlangt, diesen aber für Betriebsausgaben auf drei Jahre festlegt. Dieser Ansatz wird beispielsweise in den Frameworks von Ellevio, E.ON und Eurogrid verfolgt. Darüber hinaus geben die Emittenten in der Regel einen „Look-forward“ Zeitraum an, in dem die Allokation der erzielten Erlöse voraussichtlich abgeschlossen sein wird. Mehrheitlich werden in unserer Stichprobe hierfür zwei Jahre eingeräumt. Im Vergleich zum Vorjahr ist somit bezogen auf die Verteilung der Häu- figkeiten von „Look-back“ und „Look-forward“ Perioden keine signifikante Veränderung festzustellen. 0 7 15 3 3 2 18 6 0 2 0 5 10 15 20 1 Jahr 2 Jahre 3 Jahre Unbegrenzt n.a. Zeiträume für "Look-back" und "Look-forward" Perioden Häufigkeiten in Rahmenwerken Look-back Look-forward Quellen: Unternehmen, Helaba Research &amp; Advisory Aktualität der Frameworks variiert Aktualität der Frameworks nach Erstellungsjahr Quellen: Unternehmen, Helaba Research &amp; Advisory 2025 10 2024 6 2023 8 2022 2 2021 2 Im Fokus: Sustainable Finance © Helaba | Research &amp; Advisory | 28. Januar 2026 4 von 8 Mehrheit der Frameworks bindet EU-Taxonomie ein Rund ein Drittel der Frameworks gibt bereits an, für die ausgewählten Projekte die Kriterien der EU-Taxonomie zu erfüllen, d.h. sowohl die Kriterien für einen wesentlichen Beitrag zu einem der sechs EU-Umweltziele als auch die „Do-No-Significant-Harm“ Kriterien und den Mindestschutz. Dieser strengste Grad der Einhaltung wird fast aus- schließlich von Versorgern erreicht. Ein Grund hierfür dürfte sein, dass zahlreiche Investitionen der Branche, wie beispielsweise der Ausbau von Windkraftanlagen, von der EU-Taxonomie abgedeckt werden und Energieunterneh- men von einer langjährig aufgebauten Expertise in der Nachhaltigkeitsberichterstattung profitieren. Zusätzlich liegt eine geringe Komplexität vor, da aufgrund des Geschäftsmodells oftmals große und recht homogene Pro- jekte in den Frameworks adressiert werden können. Einen weicheren Grad der Einhaltung wenden 14 % der Frameworks an, indem sie angeben, die Kriterien der EU-Taxonomie nach bestem Bemühen (‚best efforts‘) zu er- füllen. Ähnlich oft werden nur bestimmte von der EU-Taxonomie vorgegebene Kriterien eingebunden. Beispiels- weise werden häufig die Kriterien für einen wesentlichen Beitrag zu einem der sechs EU-Umweltziele herangezo- gen, nicht aber die „Do-No-Significant-Harm“ Kriterien und der Mindestschutz. Diese werden dann entweder strikt oder nach bestem Bemühen eingehalten. Insgesamt gibt aber immer noch rund ein Drittel der untersuchten Frameworks nicht an, die Kriterien der EU-Taxonomie anzuwenden. Wir haben dennoch den Eindruck, dass die Be- deutung der EU-Taxonomie als Referenzpunkt für die Definition von ökologischer Nachhaltigkeit insgesamt weiter an Bedeutung gewonnen hat, auch wenn sich dies im Vorjahresvergleich nicht direkt in den erhobenen Zahlen wi- derspiegelt. EU Green Bond Standard tastet sich in den Markt Neben einer starken Ausrichtung des Frameworks an der EU-Taxonomie besteht seit 2025 auch die Möglichkeit, sogenannte EU Green Bonds (EUGB) auszugeben. Um diesem häufig als Goldstandard bezeichneten Siegel zu ent- sprechen, müssen Emittenten, unter anderem, anstelle eines Frameworks ein sogenanntes EU Green Bond Facts- heet erstellen und einen Anteil von mindestens 85 % der erzielten Erlöse für taxonomiekonforme Investitionen verwenden. Insgesamt begaben 2025 bereits 13 Unternehmen einen EU Green Bond, wobei die regionale Streu- ung mit Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien, Lettland, Portugal und Spanien recht breit war. Der größte sektorale Anteil entfiel wiederum auf Versorger, da in dieser Branche besonders hohe Volumina an taxono- miekonformen Investitionen anzutreffen sind. Außerdem verfügen Versorger oft bereits über implementierte Pro- zesse und Systeme, welche die Nachweisführung für die vorgegebenen Kriterien vereinfacht. Unsere Analyse der EU Green Bond Factsheets zeigt, dass am häufigsten die Übertragung und Verteilung von Strom aufgeführt wer- den, gefolgt von der Stromerzeugung durch Photovoltaik und Wind sowie der Stromspeicherung. Die Emittenten außerhalb des Versorgersektors umfassen den norwegischen Aluminiumhersteller Norsk Hydro und das französi- sche Immobilienunternehmen Covivio. Interessant ist, dass manche Unternehmen, wie beispielsweise Norsk Hydro, Iberdrola und Eurogrid in 2025 zunächst eine Grüne Anleihe über ein bestehendes Framework emittierten und zu einem späteren Zeitpunkt einen EU Green Bond mit einem neu erstellten EU Green Bond Factsheet ihren ersten EUGB ausgaben. Diese Entwicklung zeigt unseres Erachtens, dass am Markt weiterhin beide Wege beschrit- ten werden können. Gleichzeitig erwarten sich Emittenten von dem EUGBS offenbar Vorteile, wie beispielsweise Einbindungsstufen der EU-Taxonomie Häufigkeit der Einbindungsstufen Einbindungsstufen der EU-Taxonomie Häufigkeit der Einbindungsstufen Quellen: Unternehmen, Helaba Research &amp; Advisory Quellen: Unternehmen, Helaba Research &amp; Advisory Einhaltung 9 Best effort 4 Teilweise 5 Keine Referenz 10 0 5 10 15 Einhaltung Best effort Teilweise Keine Referenz Im Fokus: Sustainable Finance © Helaba | Research &amp; Advisory | 28. Januar 2026 5 von 8 ein nochmal gesteigertes Investoreninteresse, einen Reputationsgewinn oder Synergieeffekte durch die Verknüp- fung der Berichterstattung für den EUGB mit den Vorgaben für die Nachhaltigkeitsinformationen im Geschäftsbe- richt. Ausschlusskriterien sind häufiger anzutreffen und entwickeln sich zum Marktstandard Insgesamt enthalten in unserer Stichprobe rund zwei Drittel der Frameworks Ausschlusskriterien. Diese werden vom Unternehmen festgelegt und entspringen, unter anderem, internen Richtlinien oder der eigenen Nachhaltig- keitsstrategie. Neben den positiv zu erfüllenden Eignungskriterien schaffen Ausschlusskriterien eine wichtige Ne- bendingung für die Auswahl geeigneter Investitionen und Projekte. In diesem Zusammenhang werden am häufigs- ten Aktivitäten ausgeklammert, die mit fossilen Energieträgern im Zusammenhang stehen. Hierunter fallen, unter anderem, die Stromerzeugung durch fossile Energieträger, der Anschluss dieser Anlagen an das Stromnetz durch neue Netzinfrastruktur oder auch der Transport von fossilen Energieträgern. Aktivitäten im Zusammenhang mit Nuklearenergie werden ebenfalls häufig als Ausschlusskriterien erwähnt, gefolgt von der Förderung von Ressour- cen durch Bergbau und ähnliche Tätigkeiten. Markt wird sich beständig weiterentwickeln, ohne sich regulatorisch zu überfordern Insgesamt setzt sich am Markt also die bereits in den letzten Jahren zu beobachtende Evolution fort, die u.a. auf ak- tualisierte ICMA-Leitlinien, neue Marktstandards oder Veränderungen im regulatorischen Umfeld zurückzuführen ist. Dies dürfte auch im angelaufenen Turnus so bleiben. Beispielsweise wurden die ICMA Green Bond Principles in 2025 aktualisiert und adressieren nun neben den ökologisch nachhaltigen Projekten auch solche, die für deren Wert- 13 7 4 3 2 2 2 2 0 2 4 6 8 10 12 14 Fossile Energieträger Nuklearenergie Ressourcenförderung (z. B. Bergbau) Verbrennermotor Emissionsintensität (Stromherstellung) Waffen Glücksspiel Tabak Ausschlusskriterien Häufigkeiten in Rahmenwerken Quellen: Unternehmen, Helaba Research &amp; Advisory Branchen der EUGB-Emittenten Anzahl Verwendung der Erlöse aus EUGBs Kategorien für das Umweltziel „Reduzierung des Klimawandels“ Quellen: Unternehmen, Helaba Research &amp; Advisory Quellen: Unternehmen, Helaba Research &amp; Advisory Versorger 11 Immobilien 1 Metalle 1 8 5 5 5 4 2 2 1 1 0 2 4 6 8 10 Übertragung und Verteilung von Strom Stromerzeugung (Photovoltaik) Stromerzeugung (Wind) Stromspeicherung Stromerzeugung (Wasserkraft) Wasserstoffherstellung Speicherung von Wärmeenergie Herstellung von Aluminium Erwerb von Immobilien Im Fokus: Sustainable Finance © Helaba | Research &amp; Advisory | 28. Januar 2026 6 von 8 schöpfungskette von zentraler Bedeutung sind. Zudem werden kapitalmarktorientierte Unternehmen weitere Erfah- rungswerte mit der EU-Taxonomie sammeln. Dies dürfte dem EUGBS stetigen Aufwind verschaffen, wenngleich wir erwarten, dass sich Emittenten schrittweise an dieses Gütesiegel herantasten werden. Vor allem gehen wir aber da- von aus, dass die Taxonomie-Berichterstattung weiter dabei helfen wird, geeignete Investitionen zu identifizieren, die durch Green Bonds finanziert werden können. Gleichzeitig werden die ICMA Green Bond Principles dafür sor- gen, dass dem Markt auch künftig etablierte Leitplanken zur Verfügung stehen, die Emittenten erlauben, Grüne Anleihen zu begeben, ohne den Nachweise einer vollständigen Taxonomiekonformität erbringen zu müssen. Im Fokus: Sustainable Finance © Helaba | Research &amp; Advisory | 28. Januar 2026 7 von 8 Appendix: Ausgewählte Stichprobe Unternehmen Sektor Land Framework SPO-Agentur Air Liquide Chemie Frankreich 2024 Moody's Amprion Versorger Deutschland 2022 Sustainalytics Arkema Chemie Frankreich 2025 Moody‘s Aqualia Wasserversorgung Spanien 2025 DNV Celsa Opco Metalle Spanien 2025 Fitch EDF Versorger Frankreich 2025 S&amp;P Ellevio Versorger Schweden 2023 ISS EnBW Versorger Deutschland 2024 ISS Engie Versorger Frankreich 2023 Moody's E.ON 1) Versorger Deutschland 2021 Sustainalytics Eurogrid Versorger Deutschland 2025 2) Fitch Evonik Chemie Deutschland 2023 ISS Getlink Infrastruktur Frankreich 2022 DNV Iberdrola Versorger Spanien 2023 Moody's Neste Biokraftstoffe Finnland 2024 S&amp;P Norsk Hydro Aluminium Norwegen 2025 2) Fitch Opdenergy Versorger Spanien 2023 Sustainalytics Paprec Recycling Frankreich 2025 Moody‘s Redeia Versorger Spanien 2025 S&amp;P Renault Automotive Frankreich 2023 Moody‘s RTE Versorger Frankreich 2021 Vigeo Eiris RWE Versorger Deutschland 2023 Sustainalytics Saur Wasserversorgung Frankreich 2024 Sustainalytics Statnett Versorger Norwegen 2024 S&amp;P Valeo Automotive Frankreich 2023 ISS Veolia Versorger Frankreich 2025 Moody’s Volkswagen Automotive Deutschland 2024 ISS Volvo Automotive Schweden 2024 S&amp;P Quellen: Unternehmen, Helaba Research &amp; Advisory 1) Im Januar 2026 wurde ein Green Bond unter dem neuen Framework aus November 2025 begeben 2) In 2025 wurde(n) Green Bond(s) auch mit einem älteren Framework begeben Im Fokus: Sustainable Finance © Helaba | Research &amp; Advisory | 28. Januar 2026 8 von 8 Herausgeber und Redaktion Helaba Research &amp; Advisory Redaktion: Stefan Rausch Corporate Research &amp; Advisory Verantwortlich: Dr. Gertrud Rosa Traud Chefvolkswirtin/ Head of Research &amp; Advisory Neue Mainzer Str. 52-58 60311 Frankfurt am Main T +49 69 / 91 32 – 20 24 Internet: www.helaba.com Disclaimer Die Publikation ist mit größter Sorgfalt be- arbeitet worden. Sie enthält jedoch lediglich unverbindliche Analysen und Prognosen zu den gegenwärtigen und zukünftigen Markt- verhältnissen. Die Angaben beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Ak- tualität wir aber keine Gewähr übernehmen können. Sämtliche in dieser Publikation ge- troffenen Angaben dienen der Information. Sie dürfen nicht als Angebot oder Empfeh- lung für Anlageentscheidungen verstanden werden. Hier können Sie sich für unsere Newsletter anmelden: https://news.helaba.de/research/

Green Bonds trotzen dem Gegenwind für das Thema ESG. Einbindung der EU-Taxonomie und Ausschlusskriterien gewinnen weiter an Bedeutung. EU Green Bond Standard tastet sich erfolgreich an den Markt heran.
