Nach­hal­tiges Ge­schäft

Die Helaba trägt Verant­wortung für Gesell­schaft und Umwelt. Diese Verant­wortung prägt unser lang­fristig angelegtes strategisches Geschäfts­modell und unser Selbst­verständnis.

Auch auf allen Feldern unserer Geschäfts­tätigkeit im Zu­sammen­wirken mit unseren Kunden über­nehmen wir diese Verant­wortung. Wir bieten Lösungen und Produkte an, die es unseren Kunden ermöglichen, die natürlichen und sozialen Lebens­grund­lagen zu erhalten und lang­fristig erfolg­reich wirtschaftlich tätig zu sein. Nach­haltig­keits- und Verbraucher­schutz­kriterien berück­sichtigen wir systematisch in allen Geschäfts­feldern.

Die enge Ver­zahnung unserer Geschäfts­tätigkeit mit der Real­wirtschaft ist ein wichtiger Erfolgs­faktor. Rund 60 Prozent unserer Gesamt­bilanz­summe sind Kunden­geschäfte, also Forderungen an Kunden und an­geschlossene Spar­kassen. Diese Aus­richtung leistet einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung einer nach­haltig orientierten Gesell­schaft.

Die Helaba unter­stützt das Pariser UN-Klima­schutz­ab­kommen und seine Klima­schutz­ziele. Gemeinsam mit unseren Tochter­unter­nehmen fördern wir bevorzugt umwelt­freundliche Techno­logien und Projekte zur Unter­stützung der Energie­wende. In enger Zusammen­arbeit mit den Spar­kassen unter­stützen wir z.B. mittel­ständische Unter­nehmen und kommunale Träger bei der Umsetzung von Projekten im Bereich regenerative Energien. Dazu bieten wir zahl­reiche Finan­zierungs­lösungen für Solar-, Photovoltaik- und Wind­kraftanlagen an. Die Helaba stärkt so gemein­sam mit ihren Kunden Ent­wicklungs­pfade hin zu einer klima­freund­lichen Welt.

Michael Seibel
Nachhaltigkeitsbeauftragter

Nach­haltige Kredit­ver­gabe

Im Kredit­geschäft als Kern­geschäft über­nimmt die Helaba Verant­wortung für Gesell­schaft und Umwelt. Dafür haben wir konzern­weit verbindliche Nach­haltig­keits­kriterien definiert, die in den Risiko­strategien verankert sind. 

Sie sichern die Achtung der Menschen- und Arbeit­nehmer­rechte, die Wahrung von Kultur­gütern und den Schutz der Umwelt. Grund­sätzlich schließen wir die wissen­tliche Finanzierung von Vorhaben aus, die schwere Umwelt­schäden hervor­rufen oder gegen inter­nationale Sozial­standards verstoßen.

Für kritische Wirtschafts­sektoren haben wir spezifische Aus­schluss­kriterien entwickelt, die insbesondere kontroverse Geschäfts­praktiken aus­schließen. Dies betrifft die Sektoren Energie­wirtschaft, Bergbau, Öl- und Gasförderung, Land- und Forst­wirtschaft, Zellstoff- und Papier­industrie sowie Rüstung.

Die Vor­gaben in den Risiko­strategien orientieren sich an den Prinzipien des UN Global Compact im Rahmen unserer verbindlichen Nach­haltig­keits­leitsätze. Zur Vermeidung von Reputations­risiken, die u.a. im Zu­sammen­hang mit Nach­haltig­keits­themen bestehen können, hat die Helaba einen einschlägigen Risiko­management­prozess implementiert.

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Nachhal­tig­keit ist eine Frage der Haltung

Interview mit Sebastian Finck, Bereichsdirektor für »Unternehmen und Selbstständige« der Sparkasse Marburg-Biedenkopf.

Nach­haltig­keit in Geschäfts­feldern

Staats­vertrag, Rechts­form und Satzung weisen der Helaba einen am Gemein­wohl orientierten öffentlichen Auftrag zu. Sie sind unser Fundament für nach­haltiges Wirt­schaften. Das Nach­haltig­keits­profil der Helaba zeichnet sich durch ein konser­vatives Risiko­profil, eine starke Ver­zahnung mit der Real­wirtschaft, eine lang­fristige Orientierung, die Inte­gration in die Spar­kassen-Finanz­gruppe und den regionalen Fokus aus. Damit existiert ein verbindlicher Rahmen für Nach­haltig­keit, den wir in den unter­schiedlichen Geschäfts­feldern der Helaba um­setzen und leben.

Förder­geschäft

Öffentliche Förder­aufgaben nimmt die Helaba im Auftrag des Landes Hessen durch die Wirtschafts- und Infra­struktur­bank Hessen (WIBank) wahr. Die WIBank fördert ins­besondere dort, wo klassische Finanz­dienst­leister aufgrund mangelnder Ertrags­aus­sichten nicht tätig werden.

Gerade in Fragen der Stadt­ent­wicklung gibt es viele Ansatz­punkte für verant­wortliche, soziale Quartiers­planung sowie für moderne Energie­konzepte. Die WIBank unterstützt die demografisch sinnvolle Stadt­teil­planung, den sozialen Wohnungs­bau, die Modernisierung städtischer Wohn­häuser oder die Er­richtung moderner Ab­wasser­anlagen. Auch Maßnahmen zur energetischen Wohn­raum­sanierung und die Er­richtung von energie­effizienten Wohn­ge­bäuden fördert sie. So ermöglicht die WIBank den Städten und Gemeinden, sich aktiv für Umwelt- und Klima­schutz zu engagieren.

Unsere Wirtschafts­förderung hat eine zukunfts­fähige wirtschaftliche und gesell­schaftliche Ent­wicklung zum Ziel. Der flächen­deckende Aus­bau von Glas­faser­leitungen im Rahmen der Digitalisierung ist ein aktuelles Beispiel dafür. Auch die Finanzierung des Mittel­stands zur Schaffung neuer und zur Sicherung bestehender Arbeits- und Ausbildungs­plätze gehört zum Aufgaben­bereich der WIBank.

Die WIBank ist auch in die Abwicklung des Hessischen Kommunal­investitions­programms eingebunden. Hessens Kommunen können die dort bereit­gestellten Mittel für Investitionen in unter­schiedliche Bereiche nutzen. Hierzu zählen etwa der Bau bezahl­barer Wohnungen, die Unter­stützung von kinder­reichen Familien, Studierenden und Flücht­lingen oder der Ausbau der Ganz­tags­betreuung an Schulen.

Weitere Infor­mationen über die Wirtschafts- und Infra­strukturbank Hessen finden Sie hier.

Handel & Invest­ments

Die Helaba zählt zu den führenden Anbietern im Bereich der Schuld­schein­darlehen (SSD) für Unter­nehmen und die öffentliche Hand in Europa. Unsere Stärken liegen in der hohen Produkt- und Markt­expertise sowie dem lang­jährigen Track Record, das heißt unserer Liste erfolg­reicher Investitionen der Ver­gangen­heit.

Aufgrund dieser besonderen Erfahrung und Kompetenz setzen wir uns verstärkt für die Verbreitung nachhaltiger Finanz­produkte ein. Derzeit entwickeln wir z.B. Angebote für nach­haltige Emissions­produkte. Das erste groß­volumige grüne Unter­nehmens-SSD hat die Helaba bereits in 2016 erfolgreich platziert.

Helaba Invest

Als Vermögensverwalterin für institutionelle Investorinnen und Investoren verwaltet die Helaba Invest Mandate mit Nachhaltigkeitsbezug und bietet individuelle Lösungen für Investorinnen und Investoren an. Die Helaba Invest verwaltet zum 31. Dezember 2019 124,6 Mrd. € in Spezial- und Publikumsfonds. Darunter befinden sich 11,3 Mrd. € Assets mit explizitem Nachhaltigkeitsbezug, was einer Quote von 9,1 % entspricht..

Die Helaba Invest ist Unterzeichnerin der UN Principles for Responsible Investments sowie Signatory des Carbon Disclosure Project. Die Helaba Invest bezieht ökologische, soziale und unternehmenskulturelle Faktoren in ihre Investmentansätze und Produkte ein. Als ersten Schritt hat die Helaba Invest 2019 bei ihren Aktien-Publikumsfonds ein ESG-Screening eingeführt und prüft im Rahmen dessen, inwieweit sämtliche Anlagetitel im Einklang mit internationalen Nachhaltigkeitsnormen und -konventionen wie zum Beispiel den Prinzipien des UN Global Compact stehen. Darüber hinaus bietet die Helaba Invest seit 2019 mehrere Fondsprodukte an, in denen Nachhaltigkeitsaspekte in Form von ethischen Standards, Risikomanagement und klimabezogenen Themen berücksichtigt werden.

Die Helaba Invest ist Mitglied des Bundesverbands Investment und Asset Management e. V. (BVI) und erkennt dessen Wohlverhaltensregeln an. Die in 2016 um Leitlinien zum verantwortlichen Investieren erweiterten Wohlverhaltensregeln bekräftigen die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung von Fondsgesellschaften in ökologischen und sozialen Belangen sowie zur guten Unternehmensführung (ESG-Kriterien). Sie berücksichtigen damit die Anlegerinteressen gegenüber marktmissbräuchlichen Praktiken, eine faire Anlegerbehandlung mit klaren und verständlichen Informationen sowie Regeln zur Verbesserung der Corporate Governance. Darüber hinaus bekennt
die Helaba Invest sich zu den BVI-Wohlverhaltensregeln für nachhaltiges Immobilien-Portfoliomanagement.

Weitere Infor­mationen zur Helaba Invest finden Sie unter helaba-invest.de

Effizient, nachhaltig – und digital

Der österreichische Übertragungs­netz­betreiber Austrian Power Grid AG (APG), 100-prozentige Tochter der Verbund AG, baut eine 110 Kilometer lange Hochspannungs­leitung. Dabei hilft eine Weltneuheit auf dem Kapitalmarkt: ein grüner Schuldschein, der erstmals durchgängig digital abgewickelt wird. Wir haben die Baustelle in Ober­österreich besucht.

Immo­bilien

Im Bereich hochwertiger Groß­immobilien engagiert sich die Helaba ins­besondere durch die OFB Projekt­ent­wicklung GmbH (OFB) für eine ökologisch und verantwortlich gestaltete Zukunft. Die OFB ist Teil des Helaba-Konzerns und eines der führenden Unter­nehmen für Projekt­entwicklung und Bau­management von Gewerbe­immobilien in der Rhein-Main-Region. Sie entwickelt komplexe und hoch­wertige Immobilien und über­nimmt deren Projekt­steuerung, Projekt­management und Vermarktung. Kommunen können Public-Private-Partnership-Modelle zur Ent­wicklung oder Sanierung von Immobilien nutzen, z.B. für Schul­gebäude oder zur Bau­land­sanierung.

Die OFB berück­sichtigt bei der Planung, beim Bau und beim Betrieb ihrer Immobilien ökologische und sozio­kulturelle Kriterien. Der über­wiegende Teil ihrer Projekte übertrifft die Anfor­derungen der aktuell gültigen Energie­einspar­ver­ordnung deutlich. Künftige Anfor­derungen und mögliche Änderungen der Energie­ein­spar­ver­ordnungen werden frühzeitig in der Planung von neuen Projekten berück­sichtigt.

Künftig sollen nahezu alle Projekte den Kriterien der Deutschen Gesell­schaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) oder des U.S. Green Building Council Standard „Leadership in Energy and Environmental Design“ (LEED) entsprechen. Viele von der OFB entwickelte Immobilien verfügen bereits heute über entsprechende Zertifizierungen. Bei der Immobilien­finanzierung spielt die Bewertung der Immobilie eine zentrale Rolle. Auch hier fließen Nach­haltig­keits­kriterien systematisch in die Immobilien­bewertung ein.

Weitere Informationen zur OFB finden Sie hier:

Wohnungs­be­wirt­schaft­ung

In der Wohnungs­bewirt­schaftung engagiert sich die Helaba über die zum Helaba-Konzern gehörende GWH Immobilien Holding GmbH (GWH) für Nach­haltig­keit. Die GWH ist zusammen mit ihren Tochter­gesell­schaften eines der großen Wohnungs­unternehmen Deutschlands. Sie baut, vermietet und bewirtschaftet Wohn­gebäude, investiert in innovative Lösungen zur Eigentums­bildung, schafft Wohn­raum und gewähr­leistet so Lebens­qualität für viele Menschen.

Die GWH engagiert sich insbesondere in Großsiedlungen mit besonderem sozio­kulturellem Profil. Etwa ein Fünftel der rund 50.000 verwalteten Wohnungen befindet sich in Vierteln mit sozialer Quartiers­planung. Mit zahl­reichen Maßnahmen sorgt die GWH für sozialen Ausgleich in Wohn­siedlungen, beispielsweise durch Wohnungen in preis­günstigen Segmenten, durch Bereit­stellung von Räumlich­keiten für gesell­schaftliche Zwecke wie Jugend­betreuung und Begegnungs­zentren oder durch die Schaffung sozialer Anlauf­stellen. Zugunsten der Umwelt investiert die GWH kontinuierlich in Dämmung, Fenster­erneuerung und energie­effiziente Heiz­technik ihrer Wohnungs­bestände. Zur weiteren Optimierung ihrer Angebote entwickelt die GWH derzeit ein integriertes Handlungs­konzept, um mittels Work­shops, Bürger­beteiligung und Umfragen Bewohnerinnen und Bewohner sowie lokale Akteure dialogisch einzu­beziehen.

Für die Landes­bau­spar­kasse (LBS) Hessen-Thüringen stellt die Finanzierung energetischer Gebäude­sanierungs­maßnahmen ein zentrales Geschäfts­feld dar. Mit ihren unter­schiedlichen Finanzierungs­angeboten unterstützt sie Haus­eigen­tümer und trägt zum Klima­schutz bei.

Weitere Informationen zur GWH finden Sie hier:

Ver­braucher­schutz

Als öffentlich-rechtliches Kredit­institut verfügt die Helaba über das langfristig angelegte strategische Geschäfts­modell einer Universal­bank mit regionalem Fokus, aus­ge­wählter internationaler Präsenz und enger Integration in die Sparkassen-Finanzgruppe. Das Privat­kunden­geschäft wird von der Frank­furter Spar­kasse und der LBS Hessen-Thüringen betrieben und im Verbund der Frank­furter Spar­kasse weiter­entwickelt. Die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben im Umgang mit Kundinnen und Kunden der LBS Hessen-Thüringen wird durch interne An­weisungen verbindlich geregelt.

Die Ethik­richtlinien der Frank­furter Spar­kasse enthalten die Selbst­ver­pflichtung zu verant­wortungs­bewusstem und sensiblem Verhalten aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Selbst­verständnis der Frank­furter Spar­kasse ist fest­gelegt, dass sie sich im Umgang mit Kundinnen und Kunden an deren Bedürf­nissen orientiert und diese mittels exzellenter Beratung erfüllt. Die Frank­furter Spar­kasse und ihre Beschäftigten orientieren sich an den allgemein üblichen Spar­kassen-Werten, an den Menschen- bzw. Persönlichkeits­rechten und an ihren weiteren Werten (u.a. Kunden­orientierung und gegen­seitiger respektvoller Umgang). Die Umsetzung wird durch die Verbands­revision, die interne Revision, Compliance und durch Kunden­befragungen über­prüft und sicher­gestellt.

Finanzielle Inklusion

Zugang zu Finanz­dienst­leist­ungen

Die Frank­furter Spar­kasse begreift finanzielle Inklusion als wesentliche Komponente ihres öffentlichen Auftrags. Um allen Bevölkerungs­gruppen, insbesondere sozial benachteiligten und wirtschaftlich schwachen Kundengruppen, Zugang zu Bank­dienst­leistungen zu gewähr­leisten,

bietet die Frankfurter Sparkasse Basiskonten in mehreren Varianten an. Zum 31. Dezember 2019 werden 1.461 Basiskonten geführt (31. Dezember 2018: 1.328). Blinden und sehbehinderten Menschen erleichtert die Frankfurter Sparkasse den Zugang zu ihren Services, indem die stationären Filialen jeweils über mindestens einen Bargeldautomaten mit einem Kopfhöreranschluss verfügen. Auch im medialen Vertrieb ist die Internetfiliale der Frankfurter Sparkasse vollständig barrierefrei.

Die Frank­furter Spar­kasse unter­stützt die ConCap Connective Capital Initiative der Frank­furt School of Finance & Management zusammen mit der Bürg­schafts­bank Hessen. Sie sorgt dafür, dass Existenz­gründerinnen und Gründern sowie jungen Unter­nehmen der Zugang zu Bank­krediten bis 50.000 Euro durch eine 80-prozentige Bürg­schaft erleichtert wird.

Kundinnen und Kunden mit Rück­zahlungs­problemen

Mit Umsetzung der Wohn­immobilien­kredit­richt­linie (WohnImmoRL) im März 2016 hat die Bundes­regierung Informations- und Beratungs­pflichten für Kredit­institute eingeführt. Informations­pflichten bestehen, wenn ein Dispositions­kredit über drei Monate im Durchschnitt mit mindestens 50 Prozent des einge­räumten Kredit­rahmens in Anspruch genommen wird. Mit dem Rechnungs­abschluss bietet die Bank Kundinnen und Kunden eine Beratung an und fordert sie auf, sich bei Interesse an die zuständige Kunden­beratung zu wenden. Verlaufen präventive Maßnahmen ohne Erfolg, weist die Bank Kundinnen und Kunden bei der Mahnung, d.h. vor Kündigung, erneut auf die Möglichkeit der Beratung hin.

Für Kunden der Landes­bau­spar­kasse (LBS) Hessen-Thüringen besteht in finanziellen Schwierig­keiten grund­sätzlich die Möglichkeit einer Stundungs­verein­barung. Daneben versucht die LBS durch frühzeitigen Kunden­kontakt alternative Lösungen herbei­zuführen.

Kunden­ver­ant­wort­ung

Die Ein­haltung gesetzlicher Vorgaben im Umgang mit unseren Kundinnen und Kunden hat für uns auf allen Ebenen Priorität und wird durch umfassende interne Regularien systematisch sicher­gestellt. Im Privat­kunden­geschäft hat die Frank­furter Spar­kasse einen Leit­faden mit Vertriebs­vorgaben entwickelt, der sich an den aufsichts­rechtlichen Anforderungen des Wertpapier­handels­gesetzes orientiert und die Interessen von Kundinnen und Kunden in den Fokus stellt. Entsprechendes gilt für die Landes­bau­spar­kasse LBS Hessen-Thüringen und für alle Direkt­bank­dienst­leistungen der1822direkt.

Ver­ant­wort­ungs­volles Mar­ket­ing

In unserem verbindlichen Verhaltens­kodex bekennen wir uns zum fairen Wett­bewerb. Unsere Kunden über­zeugen wir mit unserer Kompetenz und unseren Werten. Das Marketing ist daher stets als werbliche Kommunikation erkennbar und setzen den Kunden und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt. Irreführende oder aggressive Werbung lehnen wir in jeder Form ab.

Alle analogen und digitalen Werbe­maßnahmen werden vor ihrer Ver­­öffentlichung rechtlich geprüft. Die tatsächliche Umsetzung aller Regeln und Werte wird u.a. durch die interne Revision, Compliance und zusätzlich bei der Frank­furter Spar­kasse durch Kunden­be­fragungen über­prüft und sicher­gestellt.

Der Schutz personen­bezogener oder anderer Kunden­daten steht auch bei unseren Marketing- und Vertriebs­aktivitäten im Mittel­punkt. Durch die Ein­bindung der Daten­schutz­beauftragten der Helaba sowie des IT-Security-Managements wird im gesamten Marketing­prozess bei der digitalen Erfassung und Über­tragung von Daten auf die Einhaltung des gesetzlichen Daten­schutzes und die zweck­gebundene Daten­ver­arbeitung geachtet. Dies gilt auch für Kunden­daten, die im Zusammen­hang mit Marketing­kampagnen erlangt werden.

Ver­trauens­volle Kunden­be­rat­ung

Im Umgang mit unseren Kundinnen und Kunden orientieren wir uns an unseren Kern­werten Kunden­orientierung und Respekt. Darüber hinaus verweist die Frank­furter Spar­kasse in ihren Ethik­richt­linien u.a. auf die besondere Verant­wortung und Sen­sibilität als Grundlage von Vertrieb, Marketing und Beratung.

Die Frankfurter Sparkasse verfolgt eine konsequent an ihren Kunden orientierte Geschäftspolitik. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Vertrieb werden regelmäßig zur Vertriebsphilosophie der Sparkassen-Finanzgruppe sowie zur Umsetzung von Richtlinien und Gesetzen mit Verbraucherorientierung geschult. Für die Frankfurter Sparkasse ist eine hohe Beratungsqualität von zentraler Bedeutung. Daher werden zum Beispiel Kundenberaterinnen und Kundenberater bis zu 40 % an Qualitätszielen gemessen, die unter anderem auch Vorgaben zur Kundenzufriedenheit beinhalten. Für Privat- und Firmenkunden wird die Kundenzufriedenheit durch regelmäßige Umfragen und Jahresgespräche gemessen und die Ergebnisse für Zielvorgaben genutzt.

Be­schwerde­mög­lich­keiten

Die Helaba nimmt am Streit­beilegungs­verfahren des Bundes­verbands Öffentlicher Banken Deutschlands e.V. (VÖB) teil. Kunden haben die Möglichkeit, die Verbraucher­schlichtungs­stelle des VÖB anzurufen. Das Verfahren ist für Verbraucherinnen und Verbraucher unentgeltlich.

Kunden der Frank­furter Spar­kasse sowie der Frank­furter Bank­gesellschaft können sich zudem an die Schlichtungs­stelle des Deutschen Spar­kassen- und Giro­verband e.V. (DSGV) wenden. Kunden können dort im Streit stehende Sach­verhalte kostenfrei überprüfen lassen. Ziel ist die außergerichtliche Streit­beilegung zwischen Kunde und Spar­kasse.

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