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title: "Tagesausblick"
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updated: 2026-11-06
keywords: Technische Analyse, Tagesausblick
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# Tagesausblick

Marktdaten (aktuell, ggü. 1T, ggü. 1W) DAX 26.325 -0.43% 1.10% Bund-Future 123.34 0.15% 1.01% Swap 10J 3.33 -0.03 -0.11 iboxx € Sub-Sov.\* 53.7 0.1 0.9 EUR/CNY 7.467 -0.18% 0.56% EuroStoxx 50 6.232 -0.55% 0.39% 2J-Rendite 2.97 -0.04 -0.08 iBoxx € Banks SP\* 70.0 -1.0 0.6 iBoxx € Cov. Bonds\* 33.6 -0.1 0.8 EUR/CHF 0.914 -0.17% -0.69% S&amp;P 500 7.354 -4.36% -2.99% 10J-Rendite 3.25 -0.04 -0.11 iBoxx Banks SNP\* 88.4 -0.9 1.3 EUR/USD 1.120 -0.21% 0.33% Gold (USD) 4047.6 -0.97% 0.81% Nikkei 57.568 -5.75% -10.97% US-Treas. 10J 4.84 -0.05 -0.14 iTraxx Senior Finan.\*\* 70.6 0.4 -1.0 EUR/GBP 0.834 -0.02% 0.06% Öl-Future 91.4 0.92% -11.19% \*Asset-Swap-Spread, \*\*CDS, Quellen: Thomson Reuters, LSEG, Helaba Research Tagesausblick 6. November 2026 © Helaba | Research | 6. November 2026 1 von 3 Helaba Research Letzte Meldungen  USA: Trump will Deal mit Moskau „für ganz Europa“  EZB: Lagarde hält neue Projektionen für hilfreich, falls Zinserhöhung nötig  Fed: Barkin sieht Zinserhöhung nicht für Risiko für KI-Investitionen  Aktienmärkte in Asien folgen dem Kursrutsch an der Wall Street  Öl-Future (LCF) bei 91 USD/Barrel; Erdgas-Future bei 92 EUR/MWh Quellen: Bloomberg, Reuters, Helaba Research Heute im Fokus: US-Arbeitsmarktbericht Die Wahlergebnisse in den USA haben in dieser Woche in einigen Marktseg- menten für Bewegung gesorgt und kurzzeitig Kursgewinne am Aktien- und Renten- markt sowie beim EUR-USD-Kurs ermöglicht. Vor allem die Hoffnung auf eine Beile- gung des Konflikts am Persischen Golf scheint dabei ein Treiber zu sein, denn die Öl- und Gaspreise geben nach. Konkrete Nachrichten und Beschlüsse gibt es in diesem Zusammenhang aber nicht. Gesunken sind in dieser Phase die Zinserhöhungserwar- tungen bezüglich der Fed. Die eingepreiste Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte liegt per Dezember bei unter 70 %. Bis Jahresmitte 2027 sind keine zwei Schritte der Fed mehr vollständig eskomptiert. Nicht nur die energiepreis- bedingt höhere Gesamtinflationsrate ist ein Problem auch die Kerninflation (gemes- sen am von der Fed bevorzugten PCE-Deflator) weicht erheblich vom Ziel ab und ist zuletzt auf 3,1 % gestiegen. Zudem zeigen sich Wachstum und Arbeitsmarkt in einer soliden Verfassung. Darauf haben die jüngsten BIP-Zahlen hingewiesen und heute wird der US-Arbeitsmarktbericht erwartet. Die Vorgaben dafür sind freundlich, wenn auch nicht überbordend gut. Seit langem liegen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf einem niedrigen Niveau, während die Beschäftigung und Schwankungen in den letzten Monaten moderat zulegen konnte. Der am Mittwoch veröffentlichte ADP-Re- port (+86 Tsd.) untermauert die Erwartung, dass es zu einem neuerlichen Stellenauf- bau gekommen ist. Diesbezüglich sind wir sogar etwas positiver gestimmt als der Konsens. Die Arbeitslosenquote sollte auf dem im historischen Vergleich niedrigen Vormonatsniveau von 4,2 % verharren. Dies birgt das mittelfristige Risiko einer er- höhten Lohndynamik. Bislang hat sich diese nicht eingestellt und daher ist der Blick auch auf den durchschnittlichen Stundenlohn zu richten. USA: Solider Arbeitsmarkt Tsd. Tsd. Quellen: LSEG, Helaba Research Tagesausblick © Helaba | Research | 6. November 2026 2 von 3 Zeit Land Periode Ausgewählte Indikatoren und Ereignisse Helaba Konsens Vorperiode 08:00 DE Sep Industrieproduktion +0,5 % +1,9 % -0,1 % +1,2 % +2,0 % Vm. +2,3 % Vj. 10:30 EZ EZB-Rede: Lane 10:30 US Fed-Reden: Williams, Musalem (15:10), Bowman (18:15) 11:00 EZ Sep Einzelhandelsumsätze +0,4 +1,1 -0,1 % +0,6 % +0,1 % Vm. +0,8 % Vj. 14:30 US Okt Beschäftigung ohne Landwirtschaft +100 Tsd. +65 Tsd. +29 Tsd. Vm. 14:30 US Okt Arbeitslosenquote 4,2 % 4,2 % 4,2 % 14:30 US Okt Durchschnittliche Stundenlöhne +0,3 % +2,9 % +0,3 % +2,9 % +0,1 % Vm. +3,0 % Vj. 16:00 US Nov Verbrauchervertrauen (UoM) 47,0 48,0 48,0 Die Wochenübersicht finden Sie hier (Link zur Montagsausgabe des Tagesausblicks). Quellen: Bloomberg, Helaba Research Markteinschätzung Hoffnungen auf Frieden bestimmen das Marktgeschehen und die ermäßig- ten Energiepreise sorgten zunächst für weitere Unterstützungen am Renten- und am Aktienmarkt. Im Nachgang zur Zinsentscheidung der Bank von England (Zinserhöhung um 25 Basispunkte) und infolge des Kurseinbruchs bei Tech-Aktien allerdings wurden die Gewinne am Aktienmarkt wieder abgegeben, der Rentenmarkt hingegen konnte von niedrigeren Zinserwartungen profitieren. Heute richten sich die Blicke auf den US- Arbeitsmarktbericht. Mit der erwarteten soliden Beschäftigungsentwicklung wird es aber wohl keinen Impuls in Richtung gedämpfter Zinserhöhungserwartungen geben. Am Ende eines volatilen Handelstages konnte sich der Bund-Future über der 100-Ta- gelinie halten und war in der Lage am heutigen Morgen ein neues Impulshoch bei 123,38 zu markieren. Verunsicherung an den Aktienmärkten hilft, ebenso wie die ge- drückten Zinserhöhungserwartungen beiderseits des Atlantiks. Der Einfluss der tech- nischen Indikatoren ist aber weiterhin als unterstützend anzusehen. So stehen MACD und DMI auf Kauf und der ADX steigt oberhalb von 20 an. Ein neuerlicher Anstieg kann aus der technischen Perspektive nicht ausgeschlossen werden. Als Ziel einer fortge- setzten Erholung dient weiterhin das 61,8 %-Level bei 123,84. Sollte es aber zu einem Rutsch unter die 100-Tagelinie kommen, drohen Rücksetzer bis 122,06, dem 31,8 %- Level. Der Euro tat sich im Verhältnis zum US-Dollar schwer, weiteren Boden gut zu machen und Kurs auf das 38,2 %-Retracement zu nehmen. Erneut konnte die Zone 1,1256/69 nicht nachhaltig überwunden werden. Dies ist insbesondere deshalb negativ zu wer- ten, weil auch die positive Entwicklung der quantitativen Indikatoren unterbrochen wurde. Sollte der Euro wieder unter die 21-Tagelinie dicht unterhalb von 1,12 rut- schen, droht weiteres Ungemach. Ein Test oder sogar ein Bruch des Jahrestiefs bei 1,1105 können dann nicht ausgeschlossen werden. Am deutschen Aktienmarkt herrschte zunächst Zuversicht. Der DAX konnte im Fahr- wasser der niedrigeren Energiepreise auf ein neues Allzeithoch (26.671) steigen. An- schlussdynamik ergab sich aber nicht mehr. Vielmehr sorgten die schwachen US-Bör- sen für Gegenwind und am Stand ein kleines Minus zu buche. Die technische Aus- gangslage steht einer erneuten Befestigung nicht entgegen, auch wenn es Zeichen ei- ner überkauften Marktlage gibt (Stochastic). Einen Impuls auf der Oberseite infolge des US-Arbeitsmarktberichtes erwarten wir aber nicht und die Kursverluste in Asien sowie die Future-Indikationen deuten einen schwachen Start in den Handelstag an. Im Falle eines Rücksetzers finden sich kaum markante Haltemarken. Kurse unter 26.000 sollten ins Kalkül gezogen werden. Neues von Helaba Research → AKTIEN: UPDATE HELABA-BEST-INDIKATOR (CHARTBOOK) → IM FOKUS: DEVISEN (CHARTBOOK) → AKTIENRENTE – ZU VIEL RISIKO ODER AUSWEG AUS DER RENTENFALLE? → BRASILIEN ENTSCHEIDET IN DER VERLÄNGERUNG → WOCHENAUSBLICK Tagesausblick © Helaba | Research | 6. November 2026 3 von 3 Autoren-Team Ralf Umlauf Tel. 069/91 32-11 19 ralf.umlauf@helaba.de Ulrich Wortberg Tel. 069/91 32-36 16 ulrich.wortberg@helaba.de Herausgeber und Redaktion Helaba Research Redaktion: Markus Reinwand Verantwortlich: Dr. Gertrud Rosa Traud, Chefvolkswirtin/Leitung Research Neue Mainzer Str. 52-58 60311 Frankfurt am Main Tel.: 069/91 32-20 24 Internet: http://www.helaba.de Disclaimer Die Publikation ist mit größter Sorgfalt bearbeitet worden. Sie enthält jedoch lediglich unverbindliche Analysen und Prognosen zu den gegenwärtigen und zukünftigen Marktverhältnissen. Die Angaben beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität wir aber keine Gewähr überneh- men können. Sämtliche in dieser Publikation getroffenen Angaben dienen der Infor- mation. Sie dürfen nicht als Angebot oder Empfehlung für Anlageentscheidungen ver- standen werden.

Heute im Fokus: US-Arbeitsmarktbericht Rentenmarkt: Verunsicherung stützt Euro: Rücksetzer
