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title: "Wochenausblick: KW 45"
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updated: 2026-11-03
keywords: Kapitalmärkte im Überblick, Wochenausblick
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# Wochenausblick: KW 45

Wochenausblick 30. Oktober 2026 © Helaba | Research | 30. Oktober 2026 1 von 9 Helaba Research → Auf dem Radar → Aktien: Ein Blick zurück nach vorn → US-Wahlen: Woche der Entscheidung → Finanzmarktkalender → Prognosetabelle: BIP und Inflation → Kapitalmarktprognosen → Neues von Helaba Research Auf dem Radar sw/ Auf Kurs: EZB und Fed lassen ihre Leitzinsen unverändert. Kursgewinne: DAX legt ordentlich zu. Kurswechsel? Die Zwischenwahlen in den USA stehen an. Die EZB entschied sich erwartungsgemäß für eine Zinspause, nachdem sie bereits im September den Einlagensatz auf 2,50 % erhöht hatte. Mit 3,8 % liegt die Inflation im Euroraum aber nach wie vor deutlich oberhalb des Inflati- onsziels. Eine weitere Straffung der Geldpolitik erscheint daher angemessen. Wir gehen davon aus, dass im De- zember mit der Veröffentlichung der neuen Projektionen der nächste Zinsschritt erfolgen wird. Zudem kündigte EZB-Präsidentin Lagarde ihren vorzeitigen Rücktritt im Februar 2027 an. Ihre Amtszeit würde regulär erst im Oktober 2027 enden. Der Entschluss der Fed, das Leit- zinsband stabil zu halten, fiel mit einer Mehrheit von 9 zu 2. Zwei Mitglieder stimmten für eine Zinserhöhung. Auch hier fühlen wir uns in unserer Prognose einer weiteren Zinserhöhung im Dezember bestätigt. Die Lage am Rentenmarkt beruhigte sich etwas. Die Rendite 10-jähriger französischer Staatsanleihen fiel wieder unter die 5 %-Marke, während die Renditen von Bundesanleihen etwas stiegen. Diese hatten zuletzt eher wie Fluchtanlagen reagiert. Insgesamt ist dies zwar ein Zeichen von abnehmender Risikoaversion, dennoch ist noch keine Entwarnung angesagt. Die er- höhten Risiken spiegeln sich auch im Euro wider, der weiterhin schwächelt und gegenüber dem Dollar so tief steht wie zuletzt im Mai des vorigen Jahres. Besser sieht es hingegen am Aktienmarkt aus: Der DAX hat eine gute Woche hinter sich und erholt sich von den Verlusten der Vorwoche. Das liegt auch am saisonal regelmäßig starken Jahresende am Aktienmarkt (S. 2). Die Zahlen der Statistiker zum Wirtschaftswachstum überraschten sowohl in Deutschland als auch in den USA po- sitiv. So legte das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im dritten Quartal mit einer Jahreswachstumsrate von 1,3 % zu. In den USA lag das Wachstum bei annualisierten 3,4 % gegenüber Vorquartal. Damit nehmen die Auf- wärtsrisiken für unsere BIP-Prognosen für die Jahre 2026 und 2027 in beiden Ländern zu. In den USA tragen In- vestitionen – nicht nur in KI – und der Konsum das Wachstum, in Deutschland war es im vergangenen Vierteljahr hauptsächlich der Konsum. Kapitalmärkte im Wochenrückblick \*29.10.2026 Quellen: Bloomberg, Helaba Research 0,3 -0,3 0,1 -0,2 1,12 176 0,84 0,92 Devisen jeweils gg. Euro: aktueller Stand\*, % gg. Vw US-Dollar Jap. Yen Brit. Pfund Schw. Franken -3 2 -2 2,64 3,36 4,94 Zinsen/Renten in %: aktueller Stand\*, Bp. gg. Vw 3M Euribor 10j. Bundesanleih. 10j. US-Treasuries 2,6 2,0 -1,0 2,8 26.040 6.207 52.343 64.659 Aktien in Landeswährung: aktueller Stand\*, % gg. Vw DAX Euro Stoxx 50 Dow Jones Nikkei 225 -0,1 1,5 4.022 115 Rohstoffe/Gold: aktueller Stand\*, % gg. Vw Gold $/oz Brentöl $/bbl Wochenausblick © Helaba | Research | 30. Oktober 2026 2 von 9 In der Berichtswoche erwarten uns aus Deutschland Datenveröffentlichungen zu den Auftragseingängen und zur Industrieproduktion. Erstere sollten ihren Aufwärtstrend beibehalten und nach dem negativen Ausreißer im ver- gangenen Monat überproportional steigen. Letztere wird wohl moderat wachsen. Das brisanteste Ereignis in der Berichtswoche ist aber die Zwischenwahl am Dienstag in den USA (S. 3). Volatilität ist in jedem Fall programmiert. Außerdem steht der ISM-Index, ein Frühindikator für die US-Konjunktur, an. Wir erwarten keine größeren Veränderungen, der Index wird sich weiterhin im Bereich einer soliden wirtschaftlichen Expansion bewegen. Am Freitag folgen Zahlen zum US-Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenquote wird weiterhin niedrig bleiben und die Löhne werden auf Vorjahressicht unterhalb der Inflationsrate wachsen. Die Reallöhne sollten im kommenden Jahr dank nachlassender Inflation aber wieder zulegen. Aktien: Ein Blick zurück nach vorn mr/ Muster ersetzen zwar keine Analyse. In einer zunehmend komplexen Welt haben sie jedoch Hochkonjunktur und aktuell fallen die Ergebnisse wohltuend positiv aus. Wenn es um Wirtschaft und Finanzmärkte geht, fällt schnell der Begriff der Unsicherheit. Zwar scheint in den ver- gangenen Monaten bereits ein gewisser Gewöhnungseffekt eingesetzt zu haben. So hat sich der sog. „Economic Policy Uncertainty Index“ für die Welt und auch für Deutschland zurückgebildet. Dennoch wird die aktuelle Lage von vielen als ausgesprochen herausfordernd empfunden. Je komplexer das Umfeld, desto größer die Nachfrage nach Ver- einfachung. Historische Muster sind gerade mit Blick auf den Aktienmarkt hier sehr beliebt. Saisonal betrachtet beginnt im November sowohl für den DAX als auch für den S&amp;P 500 die im langjährigen Vergleich perfor- mancestärkste Phase. Der DAX scheint seine Konsoli- dierung bereits beendet zu ha- ben. Nach dem erfolgreichen Test der 200-Tage-Linie Anfang Oktober hat er mit Rückenwind von positiven konjunkturellen Frühindikatoren wieder den Bereich von 26.000 Punkten erreicht. Dagegen scheint der große Bruder aus Übersee mit der Last sehr hoher Erwartungen zu kämp- fen. Inzwischen haben mehr als die Hälfte der Unternehmen ihre Quartalsergebnisse vorgelegt. Das Gros (83 %) konnte die Erwartungen im Schnitt zwar leicht übertreffen. Verfehlungen bei prominenten Indexvertretern wie zu- letzt Alphabet werden aber hart abgestraft. Das Thema Gewinnperspektiven rund um das Thema KI bleibt somit ganz oben auf der Agenda. Saisonal bestes Zeitfenster voraus % Quellen: LSEG, Helaba Research 0 2 4 6 8 10 0 2 4 6 8 10 Jan - Jun Feb - Jul Mrz - Aug Apr - Sep Mai - Okt Jun - Nov Jul - Dez Aug - Jan Sep - Feb Okt - Mrz Nov - Apr Dez - Mai DAX S&amp;P 500 Durchschnittliche 6M.-Performance (seit 1965) Wochenausblick © Helaba | Research | 30. Oktober 2026 3 von 9 Bei einem weiteren Top-Thema wird dagegen bald Klarheit herrschen: Wie stark werden die Republikaner bei den Kongresswahlen am 3. November Federn las- sen müssen? Historisch gesehen spielte der Ausgang der Zwischenwahlen für den Aktienmarkt nur eine un- tergeordnete Rolle: Seit Ende des Zweiten Weltkrieges traten lediglich dreimal vergleichbare Konstellationen auf: 1954 verlor Eisenhower (Rep.) beide Kammern an die Demokraten, ebenso wie Bush jun. (Rep.) 2006. Bereits während Trumps (Rep.) erster Amtszeit ging bei der Zwischenwahl 2018 das Repräsentantenhaus an die Demokraten. Vergleicht man den durchschnittlichen Kursverlauf des S&amp;P 500 dieser drei Präzedenzfälle mit dem aller Zwi- schenwahljahre, zeigt sich kein signifikanter Unterschied. Der bisherige Verlauf des S&amp;P 500 fügt sich gut in die- ses historische Muster ein. Ob nach der Wahl ein ähnlich dynamischer Kursanstieg zu beobachten sein wird, ist angesichts der noch immer angespannten Bewertungssituation allerdings fraglich. US-Wahlen: Woche der Entscheidung pf/ Am 3. November finden in den USA die „Midterm“-Wahlen statt. Sie bringen wohl neue Kon- gressmehrheiten und stellen ein „Event-Risiko“ dar, sollte der Wahlausgang strittig sein. Für uns in Deutschland steht unter den zahlreichen Einzelabstimmungen und Volksbefragungen dieser „Mid- terms“ der Ausgang der Wahlen zum neuen US-Kongress im Vordergrund. Hier entscheidet sich, ob Donald Trump die zweite Hälfte seiner vierjährigen Amtszeit wie bisher mit (knappen) republikanischen Mehrheiten in beiden Häusern regieren kann oder ob künftig die oppositionellen Demokraten eine oder gar beide Kammern kontrollie- ren werden. Seit unserem Fokus zum Thema Zwischenwahlen1 vor drei Wochen haben sich die Umfrageergebnisse und Wettquoten per saldo weiter zugunsten der Demokra- ten verschoben. Die „Anleger“ bei Polymarket sehen aktuell (30. Oktober) im Repräsentantenhaus die De- mokraten bei 237 von 435 Sitzen. Realclearpoli- tics.com kommt, einschließlich jener Wahlkreise, in denen ein äußerst knappes Ergebnis erwartet wird, auf 240 zu 195 Sitze. Dies wäre eine komfortable Mehrheit für die Oppositionspartei, die damit vor allem in der Haushaltspolitik und über Untersuchungsausschüsse dem Präsidenten Paroli bieten könnte. Im Senat ist das Bild ähnlich, der erwartete Wahlaus- gang aber etwas knapper. Polymarket gibt den Demo- kraten hier 52 von 100 Sitzen. Bei Realclearpolitics.com sind es sogar 53, aber insgesamt neun Sitze gelten dabei als „Toss Ups“. So könnten die Republikaner schon bei leichten Abweichungen von den Erwartungen in ein paar Einzelstaaten eine Senatsmehrheit erhalten. 1 Siehe Länder Fokus „US-Wahlen: Politische Krise voraus?“ vom 8. Oktober 2026. Haus: Demokraten auf Gewinnerkurs Erwartete Sitzverteilung im Repräsentantenhaus (von 435)\* \*”Toss Ups” = Sitze mit extrem knappem Vorsprung für eine Partei in Umfragen. Die vertikale Linie markiert die Mehrheit von 218 Sitzen. Quellen: Realclearpoliticis.com, Polymarket, Helaba Research 0 50 100 150 200 250 300 RCP RCP "no toss ups" Polymarket Demokraten Republikaner "Toss Ups" Wiederholt sich das Muster von Zwischenwahlen? S&amp;P 500, indexiert: Tag der Zwischenwahl = 100 \*1954, 2006, 2018 Quellen: Bloomberg, Helaba Research 90 95 100 105 110 115 120 125 90 95 100 105 110 115 120 125 Präsident Rep. Verlust eigene Mehrheit\* Zwischenwahljahre seit 1946 Zwischenwahl +6M +12M -6M aktuell Wochenausblick © Helaba | Research | 30. Oktober 2026 4 von 9 Kurzfristig wird vor allem mit Spannung erwartet, ob der Wahlausgang auch von beiden Seiten anerkannt wird. So hat die Regierung Trump verschiedene Vor- stöße unternommen, um Einfluss in die – laut Verfas- sung klar in die Zuständigkeit der Einzelstaaten fallen- den – Kongresswahlen zu nehmen. In den letzten Tagen zählte hierzu ein Versuch, in Kalifornien rund 20.000 Briefwahlstimmen „auszusortieren“, weil sie angeblich von nicht wahlberechtigten Ausländern stammen. In Alaska geht das Justizministerium dagegen vor, dass neben dem republikanischen Senator Dan Sullivan eine zweite Person mit demselben Namen auf dem Wahlzet- tel steht. Zudem ist nach den Erfahrungen von 2020/2021 alles andere als ausgemacht, dass Trump und seine Anhä- nger die sich abzeichnende Wahlniederlage und einen Mehrheitsverlust in einem oder beiden Häusern des Kongresses akzeptieren würden. Im Senat kann es gut sein, dass der Ausgang einer einzigen Wahl darüber entscheidet, ob die Demokraten oder die Republikaner zukünftig die Mehrheit haben werden. Dies fordert gerichtliche Auseinandersetzungen geradezu heraus – umso mehr, je knapper der Stimmenvorsprung in einem oder mehreren Einzelstaaten ausfällt. Die Wahrscheinlichkeit, dass uns schon im Laufe des Mittwochs der Berichtswoche ein klares Ergebnis vorliegt, würden wir vor diesem Hintergrund nicht viel höher als 50 % ansetzen. Senat: Auch ein demokratischer Sieg? Erwartete Sitzverteilung im Senat (von 100)\* \*”Toss ups” = Sitze mit extrem knappem Vorsprung für eine Partei in Umfragen. Die vertikale Linie markiert die Mehrheit von 51 Sitzen. Quellen: Realclearpolitics.com, Polymarket, Helaba Research 0 10 20 30 40 50 60 RCP RCP "no toss ups" Polymarket Demokraten Republikaner "Toss Ups" Wochenausblick © Helaba | Research | 30. Oktober 2026 5 von 9 Finanzmarktkalender Zeit Land Periode Indikator Helaba- Prognose Bloomberg Consensus Vorperiode Montag, 02.11.2026 08:00 DE Sep Einzelhandelsumsätze % gg. Vm., real sb 0,5 0,5 1,3 16:00 US Okt ISM-Index Verarbeitendes Gewerbe 54,5 54,7 54,5 17:15 US Chicago-Fed-Präsident Goolsbee Dienstag, 03.11.2026 US Okt PKW-Absatz; JR, Mio. 15,9 15,9 16,0 US Zwischenwahlen Mittwoch, 04.11.2026 11:00 EZ Okt Verbraucherpreise Frühschätzung % gg. Vm. % gg. Vj. 0,3 3,9 k.A. 3,9 0,6 3,8 11:00 EZ Okt Verbraucherpreise Kernrate Frühschätzung % gg. Vm. % gg. Vj. 0,3 2,5 k.A. 2,5 0,2 2,5 14:15 US Okt ADP, Beschäftigung; gg. Vm. Tsd. 70 70 90 14:20 EZ EZB-Chefvolkswirt Lane 14:30 US Sep Handelsbilanzsaldo, Mrd. USD -107,0 -107,9 -105,6 16:00 US Okt ISM-Index Dienstleistungen 55,0 54,7 54,9 Donnerstag, 05.11.2026 08:00 DE Sep Auftragseingänge % gg. Vm., sb % gg. Vj., sb 6,0 4,3 4,0 k.A. -10,6 2,7 13:00 GB Bank von England, Zinsentscheid; % 4,00 4,00 3,75 14:30 US Q3 Produktivität, % gg, Vq. (JR) 3,7 3,0 1,4 14:30 US Q3 Lohnstückkosten, % gg. Vq. (JR) 0,8 1,5 1,2 14:30 US 31. Okt Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung, Tsd 200 k.A. 194 14:50 US Cleveland-Fed-Präsidentin Hammack 15:10 US Richmond-Fed-Präsident Barkin 19:00 EZ EZB-Präsidentin Lagarde Wochenausblick © Helaba | Research | 30. Oktober 2026 6 von 9 Zeit Land Periode Indikator Helaba- Prognose Bloomberg Consensus Vorperiode Freitag, 06.11.2026 01:00 US Dallas-Fed-Präsidentin Logan 08:00 DE Sep Industrieproduktion % gg. Vm., sb % gg. Vj., sb 0,5 1,9 0,5 k.A. 2,0 2,3 10:30 US New-York-Fed-Präsident Williams EZB-Chefvolkswirt Lane 11:00 EZ Sep Einzelhandelsumsätze % gg. Vm., sb % gg. Vj., sb 0,4 1,1 k.A. k.A. 0,1 0,8 14:30 US Okt Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft; gg. Vm. Tsd. 100 55 29 14:30 US Okt Arbeitslosenquote; % 4,2 4,2 4,2 14:30 US Okt Durchschnittliche Stundenlöhne % gg. Vm. % gg.Vj. 0,3 2,9 0,3 2,9 0,1 3,0 15:10 US St.-Louis-Fed-Präsident Musalem 16:00 US Nov Verbrauchervertrauen (UoM); vorl. Index 47,0 47,3 48,0 18:15 US Fed-Vize Bowman Quellen: Bloomberg, Helaba Research Wochenausblick © Helaba | Research | 30. Oktober 2026 7 von 9 Prognosetabelle: BIP und Inflation 2024 2025 2026p 2027p 2024 2025 2026p 2027p Eurozone 1,0 1,3 0,8 1,2 2,4 2,1 3,1 2,8 Deutschland 0,0 0,3 0,9 1,2 2,2 2,2 2,7 2,8 Frankreich 1,4 0,9 0,6 0,8 2,3 0,9 2,6 2,6 Italien 0,6 0,7 0,9 0,5 1,1 1,6 2,9 2,3 Spanien 3,5 2,8 2,6 2,2 2,9 2,7 3,8 3,5 Niederlande 1,1 1,8 1,3 1,2 3,2 3,0 3,1 2,6 Österreich -0,8 1,0 0,7 1,3 2,9 3,6 3,2 2,7 Schweden 1,9 1,6 2,5 2,2 2,8 0,7 0,7 2,0 Polen 3,1 3,6 3,5 3,3 3,6 3,6 3,0 2,7 Tschechien 1,1 2,7 2,0 2,5 2,4 2,5 2,2 2,5 Ungarn 0,7 0,4 1,9 2,6 3,7 4,4 1,8 2,7 Großbritannien 1,1 1,2 1,2 1,4 2,5 3,4 3,2 2,7 Schweiz 1,3 1,8 1,7 1,5 1,1 0,2 0,7 1,0 USA 3,0 2,3 2,3 2,0 3,0 2,7 3,4 2,8 Japan 0,1 1,2 0,5 0,7 2,7 3,2 2,0 2,3 Asien ohne Japan 4,7 4,8 4,4 4,1 1,5 0,9 2,0 2,0 China 5,0 5,0 4,5 4,0 0,2 0,0 1,2 1,3 Indien\* 7,2 7,8 7,0 7,2 4,9 2,2 4,9 4,2 Russland 4,9 1,0 0,6 1,0 8,4 8,7 5,5 4,5 Türkei 3,3 3,6 2,7 4,0 58,5 34,9 31,0 23,0 Lateinamerika\*\* 2,0 2,4 2,0 2,4 26,2 7,8 7,2 5,8 Brasilien 3,0 2,6 2,0 2,0 4,8 4,3 4,6 4,3 Welt 3,2 3,2 2,8 2,8 4,4 2,5 3,1 2,7 Welt: gewichtet auf PPP-Basis, ab März 2025 Umstellung auf Basisjahr 2021; Verbraucherpreise Welt ohne Türkei \*Indien: Financial Year; \*\* Lateinamerika wegen Hyperinflation ohne Venezuela; p=Prognose, BIP-Wachstum soweit verfügbar kalenderbereinigt Quellen: Macrobond, LSEG, Helaba Research Bruttoinlandsprodukt Verbraucherpreise reale Veränderung gg. Vorjahr, % Veränderung gg. Vorjahr, % Wochenausblick © Helaba | Research | 30. Oktober 2026 8 von 9 Kapitalmarktprognosen aktueller 31.12.2025 Vorwoche\* Stand\*\* Q4/2026 Q1/2027 Q2/2027 Q3/2027 Zinsen % EZB Refi-Satz 50 0 2,65 2,90 2,90 2,90 2,90 EZB Einlagenzins 50 0 2,50 2,75 2,75 2,75 2,75 Tagesgeldsatz €STR 52 0 2,44 2,75 2,75 2,75 2,75 3M Euribor 62 -3 2,64 2,85 2,90 2,90 2,85 6M Euribor 87 -5 2,97 3,05 3,10 3,05 2,95 2j. Bundesanleihen 95 4 3,08 3,20 3,20 3,20 3,00 5j. Bundesanleihen 72 3 3,17 3,30 3,30 3,30 3,10 10j. Bundesanleihen 50 2 3,36 3,50 3,50 3,50 3,30 2j. Swapsatz 111 -1 3,38 3,45 3,45 3,40 3,20 5j. Swapsatz 84 -1 3,41 3,45 3,45 3,45 3,25 10j. Swapsatz 54 0 3,46 3,50 3,55 3,55 3,35 20j. Swapsatz 24 2 3,48 3,55 3,60 3,60 3,50 30j. Swapsatz 7 3 3,31 3,45 3,55 3,55 3,45 Fed Funds Target Rate 25 0 3,88 4,13 4,13 4,13 4,13 10j. US-Treasuries 77 -2 4,94 5,00 5,00 5,00 4,80 Aktien DAX 6,3 2,6 26.040 27.000 27.250 27.500 27.750 Euro Stoxx 50 7,2 2,0 6.207 6.700 6.730 6.760 6.790 Dow Jones 8,9 -1,0 52.343 54.500 54.750 55.000 55.250 S&amp;P 500 12,8 0,7 7.720 7.900 7.980 8.060 8.140 Nikkei 225 28,4 2,8 64.659 68.000 68.500 69.000 69.500 Gold und Brentöl Gold €/Unze -2,2 0,2 3.597 4.103 4.407 4.333 4.500 Gold $/Unze -6,9 -0,1 4.022 4.800 5.200 5.200 5.400 Brentöl $/Barrel 88,8 1,5 115 100 97 93 89 Devisen jeweils gg. Euro US-Dollar 5,1 0,3 1,12 1,17 1,18 1,20 1,20 Japanischer Yen 4,4 -0,3 176 181 181 180 180 Britisches Pfund 4,3 0,1 0,84 0,86 0,86 0,86 0,87 Schweizer Franken 1,0 -0,2 0,92 0,96 0,96 0,97 0,98 \* 22.10.2026 \*\* 29.10.2026 Quellen: Bloomberg, Helaba Research jeweils gg. Euro, % % Veränderung seit ... Basispunkte Landeswährung, % Wochenausblick © Helaba | Research | 30. Oktober 2026 9 von 9 Neues von Helaba Research Links zu kürzlich erschienenen Analysen → Chartbook Devisen → Im Fokus Aktien: Aktienrente – zu viel Risiko oder Ausweg aus der Rentenfalle? → Im Fokus Geopolitik: Brasilien entscheidet in der Verlängerung Wir sind für Sie da: Themengebiete Autoren/-innen Durchwahl 069/9132- Chefvolkswirtin/Head of Research Dr. Gertrud Rosa Traud (rt) 20 24 Leiter Capital Market Research Dr. Stefan Mitropoulos (sm) 46 19 Leiter Economic Research Dr. Stephan Brand (sb) 46 59 Rentenstrategie Ulf Krauss (uk) 47 28 Aktienstrategie Markus Reinwand (mr), CFA 47 23 Devisenstrategie, Großbritannien Samuel Will (sw) 74 88 Gold Claudia Windt (cw) 25 00 Immobilien Paul Richter (pr) 79 58 Rohöl Ralf Umlauf (ru) 11 19 Pfandbriefe, Covered Bonds Florian Hillenbrand (fh) 40 79 Bankanleihen Dr. Susanne Knips (sk) 32 11 Deutschland, Eurozone Simon Azarbayjani (saz) 79 76 Branchen Adrian Keppler (ak) 41 83 USA, China Patrick Franke (pf) 47 38 Nordeuropa, Zentraleuropa Marion Dezenter (md) 28 41 Emerging Markets Lucas Rauschkolb (lr) Viola Julien (vj) 39 47 20 32 Geopolitik Ralf Schuster (rs) 28 88 Finanzplatz Frankfurt Ulrike Bischoff (ub) 52 56 Herausgeber und Redaktion Helaba Research Redaktion: Patrick Franke Verantwortlich: Dr. Gertrud Rosa Traud Chefvolkswirtin/ Head of Research Neue Mainzer Str. 52-58 60311 Frankfurt am Main Tel. 069/91 32-20 24 Internet: http://www.helaba.de Mail: research@helaba.de Disclaimer Die Publikation ist mit größter Sorgfalt be- arbeitet worden. 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