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title: "Helaba steigert Konzern­ergebnis deutlich und erzielt bislang bestes Ergebnis"
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language: de
updated: 2026-10-14
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# Helaba steigert Konzern­ergebnis deutlich und erzielt bislang bestes Ergebnis

- Vorsteuergewinn steigt um 14 Prozent auf 722 Mio. Euro (Vorjahr: 633 Mio. Euro) – trotz Belastungen aus Immobiliengeschäft
- Diversifiziertes Helaba-Geschäftsmodell stellt erneut Resilienz unter Beweis
- Netto-Zuführung zur Risikovorsorge von -448 Mio. Euro (Vorjahr: -162 Mio. Euro) spiegelt vor allem die im Ergebnis verarbeiteten Belastungen aus dem Immobilien­geschäft wider
- Deutliches Wachstum der operativen Erträge auf 2.881 Mio. Euro (+ 17,7 Prozent)
- Zinsüberschuss legt um 29,8 Prozent auf 1.840 Mio. Euro zu, Provisions­überschuss um 0,5 Prozent auf 536 Mio. Euro
- Moderater Anstieg beim Verwaltungs­aufwand auf 1.711 Mio. Euro (+ 3,6 Prozent)
- CET1-Quote erhöht sich deutlich auf 14,7 Prozent (Vorjahr: 13,5 Prozent)
- Return on Equity auf 7,2 Prozent gesteigert (Vorjahr: 6,7 Prozent), Cost Income Ratio verbessert sich auf 59,4 Prozent (Vorjahr: 67,5 Prozent)
- Ausblick: Helaba peilt 2024 Vorsteuer­ergebnis auf Vorjahres­niveau an.

Die Helaba Landesbank Hessen-Thüringen hat ihr IFRS-Konzernergebnis vor Steuern im Geschäftsjahr 2023 um 14,0 Prozent auf 722 Mio. Euro gesteigert (Vorjahr: 633 Mio. Euro) und damit ihr bislang höchstes Konzern­ergebnis erzielt. In diesem Ergebnis spiegelt sich insbesondere das deutliche Wachstum der operativen Erträge wider, die die Belastungen aus dem Immobilien­geschäft über­kompensiert haben.

„Wir haben 2023 unser bislang bestes Ergebnis erzielt – und das trotz der für unser Geschäft nicht einfachen Lage an den Immobilien­märkten. Das diversi­fizierte und aus­gewogene Geschäfts­modell der Helaba fußt auf mehreren Säulen und hat erneut seine Resilienz unter Beweis gestellt. Unsere strategische Aus­richtung stimmt. Die Helaba ist und bleibt auf Kurs“, betont Thomas Groß, CEO der Helaba.

Unsere strategische Ausrichtung stimmt. Die Helaba ist und bleibt auf Kurs.

Vor allem die Normali­sierung des Zinsumfeldes führte im operativen Geschäft zu einem deutlichen Anstieg des **Zins­überschusses** auf 1.840 Mio. Euro (Vorjahr: 1.417 Mio. Euro). Sowohl der Provisions­überschuss als auch als Finanz­investitionen gehaltene Immobilien lieferten einen konstant hohen Ergebnis­beitrag. Der **Provisions­überschuss** legte dabei leicht auf 536 Mio. Euro zu (Vorjahr: 533 Mio. Euro). Das **Ergebnis aus als Finanz­investitionen gehaltenen Immo­bilien** lag unverändert bei 207 Mio. Euro. Neben der guten Entwicklung der operativen Erträge stieg das **Ergebnis aus der Fair-Value-Bewertung** deutlich auf 207 Mio. Euro (Vorjahr: 111 Mio. Euro) und trug damit zur insgesamt erfreulichen Ergebnis­entwicklung bei. Der **Verwaltungs­aufwand** lag mit 1.711 Mio. Euro nur leicht über dem Vorjahres­wert (Vorjahr: 1.652 Mio. Euro). Der Anstieg ist vor allem auf die inflations­bedingte Steigerung der externen Kosten sowie auf Auf­wendungen für die Modernisierung der IT-Infrastruktur zurückzuführen. Der Personalaufwand blieb dagegen nahezu unverändert.

Die Netto-Zuführung zur **Risiko­vorsorge** liegt bei -448 Mio. Euro (Vorjahr: -162 Mio. Euro). Die veränderte Lage an den Immobilien­märkten führte zu Belastungen von rund -556 Mio. Euro im Segment Immobilien. Dem standen Auflösungen von Risiko­vorsorge­positionen in anderen Segmenten gegenüber. Der Risiko­vorsorgebestand der Helaba beinhaltet zusätzlich einen komfortablen **Post-Model Adjustment-Bestand** (inkl. Sonder­konstellationen) in Höhe von 388 Mio. Euro (31. Dezember 2022: 483 Mio. Euro).

Thomas Groß blickt optimistisch in die Zukunft: „Die konjunkturelle Lage in Deutsch­land und in der Welt ist besser als die aktuelle Stimmung vermuten lässt. Neben ermutigenden Früh­indikatoren hellt insbesondere die rückläufige Inflation die Lage nachhaltig auf. Aber selbst­verständlich bleiben die starken geo­politi­schen Spannungen und die Folgen der zurückliegenden Zinswende sowie die Lage an den Immobilien­märkten eine Heraus­forderung. Wir werden unseren Kunden dabei helfen, Herausforderungen zu meistern und an der insgesamt positiven Entwicklung zu partizipieren. Jenseits des Konjunktur­zyklus sehen wir unsere Aufgabe darin, Unternehmen und Menschen als Partnerin bei der Digitalisierung und der Nachhaltig­keits­trans­formation zu begleiten. Wir sind zuversichtlich, 2024 ein Vorsteuerergebnis auf Vorjahresniveau zu erreichen. Mittelfristig erwartet die Helaba unverändert ein Vorsteuerergebnis von nachhaltig über 750 Mio. Euro.“

Jenseits des Konjunkturzyklus sehen wir unsere Aufgabe darin, Unternehmen und Menschen als Partnerin bei der Digitalisierung und der Nach­haltigkeitstransformation zu begleiten. \[...\] Mittelfristig erwartet die Helaba unverändert ein Vor­steuerergebnis von nachhaltig über 750 Mio. Euro.

Aufgrund einer leicht gestiegenen Kapitalbasis sowie des Rückgangs der RWA stieg die **CET1-Quote** deutlich auf 14,7 Prozent (Vorjahr: 13,5 Prozent).

Der **Return on Equity** legte auf 7,2 Prozent zu (Vorjahr: 6,7 Prozent).

Die **Cost Income Ratio** verbesserte sich auf 59,4 Prozent (Vorjahr: 67,5 Prozent).

Das **sonstige Ergebnis** ging gegenüber dem Vorjahr auf 103 Mio. Euro zurück (Vorjahr: 183 Mio. Euro). Hier schlagen insbesondere auch außer­planmäßige Abschreibungen auf Immobilien des Vorrats­vermögens zu Buche.

**Nach Steuern** stieg das **Konzern­ergebnis** auf 466 Mio. Euro (Vorjahr: 431 Mio. Euro).

Die **Konzern­bilanzsumme** ging auf 202,1 Mrd. Euro zurück (31. Dezember 2022: 211,5 Mrd. Euro). Dieser Rückgang erklärt sich im Wesentlichen aus einer Redu­zierung des Kassen­bestandes und der Sichtguthaben bei Zentral­notenbanken und Kredit­instituten.

Im Segment **Immobilien** ging das Vorsteuer­ergebnis aufgrund der Ent­wicklungen an den Immobilien­märkten auf -241 Mio. Euro zurück (Vorjahr: 286 Mio. Euro). Der Zins­­über­schuss lag gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert bei 442 Mio. Euro (Vorjahr: 429 Mio. Euro). Die Zuführung zur Risikovorsorge wurde mit -556 Mio. Euro deutlich angehoben (Vorjahr: -33 Mio. Euro).

Im Segment **Corporates &amp; Markets** reduzierte sich das Ergebnis vor Steuern auf 409 Mio. Euro (Vorjahr: 447 Mio. Euro). Der Zins­über­schuss lag mit 527 Mio. Euro über dem Vorjahres­wert (Vorjahr: 500 Mio. Euro). Hier führten insbesondere die steigenden Zinsen im Bereich Sparkassen &amp; Mittelstand zu deutlichen Zuwächsen. Das Ergebnis aus der Fair-Value-Bewertung ging dagegen aufgrund negativer Bewertungseffekte auf 188 Mio. Euro zurück (Vorjahr: 219 Mio. Euro). Für die Risiko­vorsorge ergab sich eine Auflösung in Höhe von 13 Mio. Euro (Vorjahr: 3 Mio. Euro).

Das Segment **Retail &amp; Asset Management** profitierte insbesondere von einem deutlichen Anstieg des Zins­­über­schusses auf 410 Mio. Euro (Vorjahr: 242 Mio. Euro) und dem positiven Bewertungs­ergebnis der Spezialfonds der Frankfurter Sparkasse. Das Ergebnis aus als Finanz­investition gehaltenen Immobilien bleibt auf Vorjahres­niveau (207 Mio. Euro) und ist im Wesentlichen durch die GWH bedingt. Das Vorsteuer­ergebnis lag mit 368 Mio. Euro sehr deutlich über dem Vorjahresergebnis (Vorjahr: 194 Mio. Euro).

Die **WIBank** erzielte ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 57 Mio. Euro. Sie über­nimmt bedeutende Förderaufgaben für das Land Hessen. Neben dem Förder­kreditgeschäft, das einen entsprechenden Zins­überschuss generiert, nimmt die WIBank als Dienstleisterin weitere Aufgaben des Landes Hessen und anderer öffentlicher Verwaltungs­träger wahr.

Das Vorsteuer­ergebnis im Segment **Sonstige** (inkl. Konsolidierung) verzeichnete mit 129 Mio. Euro ein deutlich höheres Ergebnis vor Steuern als im Vorjahr (Vorjahr: -336 Mio. Euro). Das Segment profitierte unter anderem vom höheren Zins­ergebnis, von Teil­auflösungen von Post Model Adjust­ments sowie der geringeren Banken­abgabe.

[Zu den Konzernzahlen](https://www.helaba.com/node/1849)
