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title: "Im Fokus Branchen: Industrieaufträge steigen, aber wo bleibt die Produktion?"
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type: dd_research
language: de
updated: 2026-10-09
keywords: Branchen
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# Im Fokus Branchen: Industrieaufträge steigen, aber wo bleibt die Produktion?

© Helaba | Research | 21. Juli 2026 1 von 5 Im Fokus: Branchen 21. Juli 2026 Helaba Research Industrieaufträge steigen, aber wo bleibt die Produktion? Die Industrieaufträge machen seit einigen Monaten Hoffnung. Die Produktion zeigt aber wenig Erholungstendenzen. Wie passt das zusammen und wird die Produktion bald nachziehen? Die Auftragseingänge der deutschen Industrie1 geben Anlass zur Hoffnung. Seit August 2025 sind sie um 9,7 % gestiegen und liegen im bisherigen Jahresverlauf 3,6 % über dem Vorjahreszeitraum. Und das ist nicht nur staatliche Rüstungsnachfrage. Denn insbesondere die Auslandsaufträge entwickelten sich zuletzt dynamisch – trotz des Irankriegs und der anhaltenden Debatte über die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland. Aufträge sind zunächst nur Bestellungen. Volkswirtschaftliche Wertschöpfung entsteht erst, wenn Unternehmen produzieren. Genau hier zeigt sich derzeit eine Diskrepanz: Wäh- rend sich die Auftragsbücher füllen, verharrt die Industrieproduktion nahe ihres Mehrjah- restiefs und liegt noch immer rund 15 % unter dem Höchststand von Anfang 2018. Ein gewisser Zeitverzug zwischen beiden Größen ist normal, da die Auftragseingänge der Produktion vorauslau- fen. In den vergangenen Jahren hat sich dieser Zusammenhang jedoch spürbar abgeschwächt (vgl. Grafik). Wo- ran liegt diese zunehmende Diskrepanz? Wir analysieren und diskutieren in dieser Studie vier zentrale Faktoren: 1. Längere Produktionszeiten aufgrund eines geänderten Produktmixes 2. Bewusste Produktionsverzögerung der Unternehmen 3. Produktionshürden 4. Statistische Ursachen Wir kommen zu dem Schluss, dass insbesondere die ersten zwei Faktoren den zeitlichen Verzug zwischen Auf- tragseingang und Produktion in jüngster Zeit verlängert haben. Produktionshürden und statistischen Ursachen messen wir dagegen eine geringere Erklärungskraft bei. Spätestens zum Ende des Jahres erwarten wir aber spür- bare Produktionszuwächse. Vorausgesetzt, die neuerliche Eskalation im Nahen Osten setzt sich nicht fort. Im Fol- genden beleuchten wir die Faktoren genauer. 1 Wir bezeichnen mit „Industrie“ in der gesamten Studie das Verarbeitende Gewerbe ohne Bau- und Energiesektor. Adrian Keppler Branchenanalyse T 069/91 32-41 83 adrian.keppler@helaba.de Wie Sie sehen, sehen Sie nichts: Produktion reagiert (noch?) nicht auf Auftragsplus Verarbeitendes Gewerbe, 2010 = 100, saisonbereinigt, 2M-geglättet Quellen: Macrobond, Helaba Research © Helaba | Research | 21. Juli 2026 2 von 5 Im Fokus: Industrie 1) Führen Veränderungen im Produktmix zu längeren Produktionszeiten? Es ist denkbar, dass in Deutschland hergestellte Industriegüter im Schnitt zunehmend länger brauchen, um fer- tig produziert zu werden. Grundsätzlich ist ein solcher Trend in einer Industrienation auch zu erwarten. Denn mit steigendem Produktivitätsniveau erhöhen sich in fortgeschrittenen Volkswirtschaften über die Zeit auch die Löhne. In einer globalisierten Welt mit freiem Kapitalverkehr führt dies dazu, dass einfache Produktionsschritte und wenig wissensintensive Güter – etwa Spielwaren oder klassische Unterhaltungselektronik – zunehmend ins Ausland verlagert werden. Im Inland verbleibt dann mehr und mehr die komplexere, hochwertigere und wissensintensivere Fertigung. Ent- sprechende Produkte sind häufig mit längeren Entwicklungs-, Produktions- und Lieferzeiten verbunden. Darauf deutet auch die Entwicklung des Umsatzanteils von Investitionsgütern im Verarbeitenden Gewerbe hin, der einen langfristigen Aufwärtstrend aufweist (vgl. Grafik). Investitionsgüter dürften im Schnitt längere Produktionszeiten aufweisen als Vorleistungs- und Konsumgüter. Die starken Kostensteigerungen der Jahre 2022 und 2023 könnten diesen Strukturwandel zusätzlich be- schleunigt haben. Insbesondere die energieintensi- ven Vorleistungsgüter, etwa Grundstoffchemikalien, Zement oder Kalk, haben Umsatzanteile eingebüßt. Auf Branchenebene zeigt sich der Trend zu längeren Produktionszeiten bereits vor den jüngeren Krisen- jahren in gestiegenen Auftragsreichweiten (vgl. Gra- fik unten). Damit bezeichnet das Statistische Bundesamt die Dauer, über die Betriebe bei gleichbleibendem Um- satz ohne neue Auftragseingänge produzieren müssten, um die vorhandene Nachfrage abzuarbeiten. Besonders stark sind die Auf- tragsreichweiten in komplexe- ren Branchen gestiegen, die ohnehin höhere Reichweiten aufweisen, wie etwa der Maschi- nenbau oder die Elektroindust- rie. Zum Teil dürften verlängerte Lieferzeiten und eine erhöhte Auftragsreichweite auch mit den Produktionshürden während der Pandemiejahre zusammenhän- gen. Den längeren Aufwärts- trend kann man damit aber nicht erklären. Grundsätzlich dürfte die Veränderung des Produktmixes und die damit einhergehenden längeren durch- schnittlichen Fertigungszeiten einen Teil des Produktionsverzugs verursachen. 2) Zögern Industrieunternehmen die Produktion bewusst hinaus? Nicht nur die Auftragseingänge befinden sich im Aufwind, sondern auch die Auftragsbestände, die zuletzt ein Re- kordniveau erreichten (vgl. Grafik S. 3). Dies folgte auf eine Phase deutlich rückläufiger Bestände von Mitte 2022 bis Mitte 2024, die gemeinsam mit einer sinkenden Kapazitätsauslastung und sinkenden Umsätzen die Perspekti- ven der Industrie erheblich eingetrübt hatte. Zunehmend Investitionsgüter im Produktmix Umsatzanteil\* im Verarbeitenden Gewerbe Deutschland, % \*Summiert sich aufgrund des fehlenden Energiesektors nicht zu 100 % Quellen: Macrobond, Helaba Research Gestiegene Auftragsreichweiten in komplexeren Branchen Auftragsreichweite\*, Monate \*Definition von Destatis Quellen: Macrobond, Helaba Research © Helaba | Research | 21. Juli 2026 3 von 5 Im Fokus: Industrie Steigende Auftragsbestände als statistische Größe können rein rechnerisch entstehen und „passiv“ sein, wenn die Auftragseingänge stärker steigen als die Umsätze, die wiederum der Produktion folgen. Sie lassen sich aber auch „aktiv“ als Ausdruck einer bewussten Anpassungsstrategie der Unternehmen interpretieren. Angesichts hoher wirtschaftlicher und wirtschaftspolitischer Unsicherheit könnten viele Unternehmen darauf verzichten, ihre Pro- duktion unmittelbar an die wieder steigende Nachfrage anzupassen. Stattdessen könnten sie zunächst abwarten, ob sich die verbesserte Nachfragesituation als nachhaltig erweist. In einem solchen Umfeld können Auftragsbestände eine wichtige Pufferfunktion übernehmen. Indem Unternehmen zusätzliche Aufträge zunächst in ihren Auftragsbüchern ansammeln, gewinnen sie Zeit, wodurch sich Produktions- und Kapazitätsentscheidungen aufschieben lassen, bis mehr Klarheit über die weitere Nachfrageentwicklung be- steht. Darauf verweist auch die jüngere Forschung: Auftragsbestände stellen eine eigenständige Anpassungs- marge der Unternehmen dar, mit der auf Angebots- oder Nachfrageschocks reagiert wird.2 Auch die Entwicklung der Fertigwarenlager spricht dafür. Statt zusätzliche Nachfrage unmittelbar durch eine höhere Produktion zu bedienen, scheinen viele Unternehmen zunächst auf vorhandene Bestände zu- rückgegriffen zu haben. Die Fertigwarenlager waren seit 2021 deutlich gestiegen und werden seit Anfang 2025 kontinuierlich abgebaut. Dadurch konnten Auf- träge abgearbeitet und Umsätze realisiert werden, ohne dass die Produktion im gleichen Maße erhöht werden musste. Tatsächlich fiel die erste Stabilisie- rung der Industrieumsätze in diese Phase des Lager- abbaus. Nach der zwischenzeitlichen Belastung durch die US-Zollpolitik setzte sich dieser Prozess fort, wäh- rend die Umsätze wieder anzogen. Seit September 2025 sind die preisbereinigten Umsätze selbsterzeug- ter Waren, ausgehend von einem niedrigen Niveau, um 5,2 % gestiegen. Allerdings wirft diese Interpretation eine Frage auf: Warum nähmen Unternehmen durch Produktionszurückhal- tung eine niedrigere Kapazitätsauslastung in Kauf, als möglich wäre, obwohl dies die Rentabilität belastet und die Fixkostendegression erschwert? Zudem sind die Möglichkeiten dieser Strategie begrenzt. Lagerbestände kön- nen nur einmal abgebaut werden, und in vielen Industriezweigen, insbesondere bei Spezialanfertigungen und grö- ßeren Investitionsgütern, spielt die Lagerhaltung ohnehin nur eine untergeordnete Rolle. Früher oder später müs- sen also zusätzliche Aufträge durch zusätzliche Produktion bedient werden. Eine mögliche Antwort auf diese Frage liegt in der anhaltenden Unsicherheit über den langfristigen Kapazitäts- bedarf am Standort Deutschland. Unternehmen könnten die Kosten einer vorübergehend niedrigen Auslastung derzeit als geringer einschätzen als die Risiken einer vorschnellen Reaktivierung der Kapazitäten. Das aktuelle Verhalten entspräche dann einer klassischen „Wait-and-see“-Strategie: Produktions- und Kapazitätsentschei- dungen werden zunächst zurückgestellt, bis mehr Klarheit über die zukünftigen Rahmenbedingungen besteht. Sollte sich der Anstieg der Auftragseingänge jedoch als nachhaltig erweisen, dürfte sich die Lücke zwischen Auf- tragseingängen und Produktion auf Dauer kaum aufrechterhalten lassen. Dann wird die Produktion früher oder später nachziehen. 3) Behindern Engpässe die Produktion? Alternativ könnte die schwache Produktion auch auf angebotsseitige Restriktionen zurückzuführen sein. In Be- tracht kommen insbesondere Kapazitätsengpässe, Materialknappheiten oder fehlende Arbeitskräfte. Die Daten sprechen hierfür derzeit jedoch nur eingeschränkt. Gegen Kapazitätsengpässe spricht die weiterhin geringe 2 Vgl. Horst, Meier, Schymik (2026): „Order Backlog”. Bedienen Lagerbestände die Nachfrage? Verarbeitendes Gewerbe Deutschland, 2021 = 100, saisonbereinigt \*Preisbereinigter Umsatz durch selbst erzeugte Waren Quellen: Macrobond, Helaba Research © Helaba | Research | 21. Juli 2026 4 von 5 Im Fokus: Industrie Kapazitätsauslastung der Industrie von unter 80 %. Wären die Produktionsmöglichkeiten bereits weitgehend aus- geschöpft, müsste sich dies in einer deutlich höheren Auslastung zeigen. Auch die Unternehmensbefragungen sprechen dagegen: Seit dem Ende der Pandemie klagten durchgehend weniger als 5 % der Industrieunternehmen über Kapazitätsengpässe (vgl. Grafik links). Materialknappheiten könnten künftig zwar an Bedeutung gewinnen, da nicht nur der Iran-Krieg wieder an Fahrt aufgenommen hat, sondern sich darüber hinaus weitere geo- und handelspolitische Spannungen häufen. Nach Angaben des ifo Instituts nannten im Mai 15,9 % der Unternehmen Materialmangel als Produktionshindernis, im Juni stieg der Anteil auf 17,2 %. Für die schon weit vor dem Iran-Krieg beobachtete Diskrepanz zwischen Auftrags- eingängen und Produktion liefert dies jedoch nur eine begrenzte Erklärung, da der Anteil der betroffenen Unter- nehmen damals bei unter 10 % lag (vgl. Grafik links). Auch der häufig angeführte Fachkräftemangel erklärt die schleppende Produktion nur bedingt. Sektoral stellt er zwar eine Herausforderung dar und langfristig zeigt er sich in höheren Zahlen unbesetzter Stellen (vgl. Grafik rechts). Seit dem dritten Quartal 2022 sinkt jedoch auf gesamtindustrieller Ebene der Anteil der Unternehmen, die Arbeitskräftemangel als Produktionshindernis nennen, kontinuierlich und liegt derzeit bei lediglich rund 15 %. Außerdem ist die Zahl der offenen Stellen – wenngleich von hohem Niveau ausgehend – in den letzten Jahren rückläufig. Wäre ein Arbeitskräftemangel eine Restriktion, sollten hingegen beide Größen steigen. Insgesamt spricht daher wenig dafür, dass die Produktion gegenwärtig an Engpässen scheitert. 4) Sind methodische Unterschiede und Abgrenzungsaspekte die Ursache? Da Produktionsindex und Auftragseingangsindex auf unterschiedlichen Erhebungen und Methoden beruhen, kön- nen statistische Effekte grundsätzlich eine Rolle spielen, wenn sich die Größen unterschiedlich entwickeln. Viele der statistischen Feinheiten können sicherlich teilweise eine Rolle spielen, dürften aber keine entscheidende Er- klärung für eine derart abrupte Entkopplung von Aufträgen und Produktion darstellen Als wichtigste statistische Ursache kommt noch die unterschiedliche Branchenabgrenzung als Ursache infrage. Der Produktionsindex umfasst mehr Wirtschaftszweige als der Auftragseingangsindex.3 Theoretisch könnte eine schwächere Entwicklung der von der Produktion zusätzlich erfassten Branchen dazu führen, dass die Produktion hinter den Auftragseingängen zurückbleibt. Dagegen sprechen jedoch mehrere Argumente. Erstens verliefen beide Reihen über Jahrzehnte hinweg eng parallel. Eine so plötzliche und deutliche Abweichung allein aufgrund unterschiedlicher Abgrenzungen wäre daher überraschend. Zweitens sind die größten und konjunkturell wichtigs- ten Industriezweige – darunter Automobil, Maschinenbau, Elektro, Metall, Chemie und Pharma – im Auftragsein- gangsindex enthalten. Die größte nicht berücksichtigte Branche ist die Nahrungs- und Futtermittelindustrie; die übrigen Sparten sind vergleichsweise klein. Drittens entwickelten sich die nicht im Auftragseingangsindex 3 Vgl. hierzu: Geltungsbereich des Auftragseingangs- und des Umsatzindex im Verarbeitenden Gewerbe - Statistisches Bundesamt. Produktionshürden halten sich im Rahmen… …und ein Arbeitskräftemangel zeigt sich nicht Verarbeitendes Gewerbe Deutschland, Anteil Ja-Antworten\*, % Verarbeitendes Gewerbe Deutschland, Tsd. \*aus ifo-Befragung Quellen: Macrobond, Helaba Research Quellen: Macrobond, Helaba Research © Helaba | Research | 21. Juli 2026 5 von 5 Im Fokus: Industrie enthaltenen Branchen seit dem Produktionstief im Mai 2025 sogar etwas besser als die erfassten.4 Die unter- schiedliche Branchenabdeckung kann die aktuelle Diskrepanz daher kaum erklären. Fazit: Die Produktion dürfte im Jahresverlauf anziehen – aber schwächer als früher Angebotsseitige Hemmnisse können die derzeit schwache Reaktion der Industrieproduktion auf die gestie- genen Auftragseingänge nur begrenzt erklären. Kapazitätsengpässe sind angesichts der aktuellen Daten prak- tisch auszuschließen. Auch ein flächendeckender Arbeitskräftemangel erscheint am aktuellen Rand wenig plausi- bel, sondern stellt eher ein langfristiges Phänomen dar. Lediglich Materialengpässe könnten zuletzt wieder an Be- deutung gewonnen haben, jedoch würde sich das erst in den Datenveröffentlichungen der kommenden Monate zeigen. Stattdessen dürften ein komplexerer Produktmix und längere Produktionsprozesse die Reaktionszeit zwi- schen Auftragseingang und Produktion verlängern. Hinzu kommt eine erhöhte Unsicherheit hinsichtlich der konjunkturellen Entwicklung und der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen. Viele Unternehmen agieren deshalb vorsichtiger und fahren ihre Produktion nicht unmittelbar im Gleichschritt mit den Auftragseingängen hoch: Der Schock der vergangenen Jahre sitzt tief. Dennoch dürfte die Produktion im Jahresverlauf wieder anziehen, sofern geopolitische Risiken, etwa eine er- neute Eskalation des Irankriegs, die globale Konjunktur nicht erheblich belasten. Das Hochfahren der Produk- tion dürfte jedoch langsamer und schwächer ausfallen als in früheren Aufschwungphasen. Langfristig hängt die hiesige Produktionsentwicklung entscheidend davon ab, wie Unternehmen ihre Perspektiven für den Standort Deutschland einschätzen. Bleiben Unsicherheit und Zukunftspessimismus hoch, könnten Unter- nehmen eine vorübergehend geringe Kapazitätsauslastung bewusst in Kauf nehmen, anstatt bestehende Kapazi- täten auszubauen oder vollständig auszulasten. Umgekehrt würde eine Kombination aus einer robusteren Nach- frage – vor allem im Inland –, verlässlichen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen und einer Verbesse- rung der Standortbedingungen die Voraussetzungen für eine stärkere Produktionsausweitung schaffen. Herausgeber und Redaktion Helaba Research Redaktion: Dr. Stephan Brand Verantwortlich: Dr. Gertrud Rosa Traud Chefvolkswirtin/ Head of Research Neue Mainzer Str. 52-58 60311 Frankfurt am Main T +49 69 / 91 32 – 20 24 E-Mail: research@helaba.de Internet: www.helaba.com Disclaimer Die Publikation ist mit größter Sorgfalt be- arbeitet worden. Sie enthält jedoch lediglich unverbindliche Analysen und Prognosen zu den gegenwärtigen und zukünftigen Markt- verhältnissen. Die Angaben beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Ak- tualität wir aber keine Gewähr übernehmen können. Sämtliche in dieser Publikation ge- troffenen Angaben dienen der Information. Sie dürfen nicht als Angebot oder Empfeh- lung für Anlageentscheidungen verstanden werden. 4 Die unterschiedliche Gewichtung der Branchen in den beiden Indizes wurde bei der Berechnung berücksichtigt. Hier können Sie sich für unsere Newsletter anmelden: news.helaba.de/research/

Aufträge steigen, Produktion hinkt hinterher: Warum sich die Schere zwischen Bestellung und Fertigung zuletzt weiter geöffnet hat. Komplexere Produkte, längere Reaktionszeiten: Strukturwandel und Unsicherheit bremsen den Produktionshochlauf. Industrie vor Belebung: Trotz aktueller Zurückhaltung spricht vieles für steigende Produktionszahlen im Jahresverlauf.
