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title: "Wochenausblick: KW 36"
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updated: 2026-09-28
keywords: Kapitalmärkte im Überblick, Wochenausblick
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# Wochenausblick: KW 36

Wochenausblick 28. August 2026 © Helaba | Research | 28. Augsut 2026 1 von 8 Helaba Research → Auf dem Radar → US-Arbeitsmarkt: Stabilität oder Stagnation? → Zentralosteuropa: Hitzefrei für die Wirtschaft? → Finanzmarktkalender → Prognosetabelle: BIP und Inflation → Kapitalmarktprognosen → Neues von Helaba Research Auf dem Radar ak/ Für Untergangspropheten der deutschen Industrie war es eine miese Woche. Nach dem Anstieg der Einkaufsmanagerindizes vergangenen Freitag legte zu Wochenbeginn mit dem ifo Geschäfts- klima der nächste Stimmungsindikator nach und verzeichnet für das Verarbeitende Gewerbe aktuell den höchsten Wert seit über drei Jahren. Außerdem erschienen die BIP-Detailzahlen, in deren Zuge das ohnehin überraschend hohe Wachstum der deutschen Volkswirtschaft im zweiten Quartal 2026 von 0,2 % auf 0,3 % hochrevidiert wurde. Hierbei glänzten besonders die Warenexporte und es ist inzwischen erstaunlich, wie robust die Industrie bislang durch den Irankrieg kommt. Die Wettbewerbsfähigkeit scheint den Exportgütern derzeit – in der Breite – nicht im Weg zu stehen. Bekanntlich ist aber nicht alles rosig. Während die In- dustrie zuletzt positiv überrascht hat, sieht es bei den Dienstleistern schlechter aus. Dort zeigt sich die auf der Kaufkraft der Konsumenten lastende Inflation, die im August in Deutschland mit 2,9 % etwas höher aus- fallen dürfte als noch im Juli. Mit Blick auf die Teuerung hilft es auch nicht, dass aus dem Persischen Golf weiter gemischte Signale kom- men. Zwar sank der Ölpreis der Sorte Brent zuletzt wie- der unter die Marke von 90 US-Dollar je Barrel, da sich der Iran in dieser Woche gesprächsbereit hinsichtlich einer Öffnung der Straße von Hormus zeigt. Die ver- gangenen Monate haben jedoch gelehrt, dass Worte keine Planungssicherheit schaffen. Sofern sich beim Ölpreis nichts merklich ändert, dürfte die Teuerungs- rate der Eurozone im August und in den folgenden Mo- naten voraussichtlich sogar über der 3-%-Marke lie- gen. Neben der Preissteigerung rückt in der Eurozone ein neues altes Thema wieder in den Vordergrund. Die Turbulenzen an den Finanzmärkten haben die gemeinsame Schuldenaufnahme in Form der Eurobonds wieder ins Rampenlicht gerückt. Auch diesseits des Atlantiks stehen öffentliche Schulden damit wieder im Fokus der Märkte, nachdem zuletzt bereits in den USA die Sorgen zunahmen. Dort kommt es auch zur Unzeit, dass sich die Angebotsseite des US-Arbeitsmarktes zuletzt erstaunlich schwach zeigte (S. 2). Kapitalmärkte im Wochenrückblick \*27.08.2026 Quellen: Bloomberg, Helaba Research 0,2 0,0 -0,1 -0,2 1,17 186 0,86 0,94 Devisen jeweils gg. Euro: aktueller Stand\*, % gg. Vw US-Dollar Jap. Yen Brit. Pfund Schw. Franken 5 -1 -3 2,56 3,25 4,68 Zinsen/Renten in %: aktueller Stand\*, Bp. gg. Vw 3M Euribor 10j. Bundesanleih. 10j. US-Treasuries 1,5 0,0 1,5 -0,1 26.367 6.425 53.569 66.132 Aktien in Landeswährung: aktueller Stand\*, % gg. Vw DAX Euro Stoxx 50 Dow Jones Nikkei 225 1,8 -4,1 4.599 89 Rohstoffe/Gold: aktueller Stand\*, % gg. Vw Gold $/oz Brentöl $/bbl Wochenausblick © Helaba | Research | 28. Augsut 2026 2 von 8 Die Inflations- und Schuldenentwicklung Europas verdient Beachtung, sollte andere Themen aber nicht in den Hin- tergrund rücken. Am Samstag entscheiden die Bürger Islands, ob das Land wieder Beitrittsverhandlungen mit der EU führen soll. Zudem haben die zunehmenden Wetterextreme nicht nur in Deutschland Spuren hinterlassen, son- dern spielen auch für das restliche Europa eine entscheidende Rolle. Dies haben wir für Polen, Tschechien, Ungarn und Deutschland genauer betrachtet (S. 3). In der kommenden Woche zeigen uns die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe, ob sich die Erholung der Industrie fortsetzen wird. Gleichzeitig könnten die Verbraucherpreise und die Einzelhandelsumsätze im Dienst- leistungsbereich für weitere Ernüchterung sorgen. US-Arbeitsmarkt: Stabilität oder Stagnation? pf/ Dem für US-Verhältnisse zuletzt sehr geringen Stellenaufbau steht eine überraschend nega- tive Entwicklung des Arbeitsangebots gegenüber – auch jenseits der Politik Donald Trumps. An den Finanzmärkten konzentriert man sich bei der Veröffentlichung des monatlichen US-Arbeitsmarktberichts zumeist auf die Stellenzahlen. Wir haben an dieser Stelle in der Vergangenheit wiederholt darauf hingewiesen, dass die scheinbar großen Zahlen (Veränderung gg. Vm. in Tsd.) über die in Prozent ausgedrückt geringen Schwankungen hinwegtäuschen. Der Unterschied zwischen -100.000 und +100.000 entspricht z.B. nur 0,12 % der Beschäftigung. Dennoch waren die Daten zum Juli eine klare Enttäu- schung, da auch die Vormonatswerte nach unten korri- giert wurden und der aussagekräftigere Dreimonats- schnitt schwächer ausfiel als vorher (siehe Schaubild). Allerdings war der Monatswert für Juli (-23.000) wohl durch Sondereffekte verzerrt. Die Zahl der Beschäftig- ten im kommunalen Bildungssektor (Schulen) fiel um 50.000 und der Sektor „leisure and hospitality“ verlor 40.000 Jobs. Letzteres könnte ein Ausreißer im Zu- sammenhang mit dem Ende der Fußballweltmeister- schaft und mit dem 250. Geburtstag der USA Anfang des Monats sein. Für den August erwarten wir, zum Teil als Gegenbewegung, wieder einen soliden Stellenauf- bau. Für die konjunkturelle Interpretation und gerade auch für die Notenbank ist aber nicht nur die Arbeitsnachfrage, sondern auch das Arbeitskräfteangebot spannend. Da sich hier üblicherweise auf kurze Sicht wenig tut, rückt diese Seite oft etwas in den Hintergrund. Zuletzt ist hier aber einiges passiert und ein genauerer Blick lohnt sich. Dass Donald Trumps Einwanderungs-, Abschiebungs- und Visapolitik eine Vollbremsung bei der Nettozuwande- rung zur Folge hat, gilt inzwischen als Konsens, auch wenn präzise und aktuelle Zahlen fehlen und damit die ge- naue Größe des Effektes unklar bleibt. Aber seit Anfang des Jahres kommt noch eine zweite Entwicklung hinzu: Ein ungewöhnlich deutlicher Rückgang der Erwerbsquote, also des Anteils der Personen im Erwerbsalter, die dem Ar- beitsmarkt zur Verfügung stehen, als Beschäftigte oder Arbeitssuchende. Die Erwerbsquote ändert sich kurzfristig meist wenig – eine Ausnahme war die Pandemiephase. Sie folgt einem langfristigen, demografisch begründeten Abwärtstrend (Alterung der Gesellschaft), der nach Schätzungen im Ge- Nur eine Pause in der Erholung oder mehr? Beschäftigte außerhalb der Landwirtschaft, gg. Vm. in Tsd.\* \*Dreimonatsdurchschnitt Quellen: Macrobond, Helaba Research -100 -50 0 50 100 150 200 250 -100 -50 0 50 100 150 200 250 2024 2025 2026 alt mit Zahlen vom 2. Juli mit Zahlen vom 7. August Wochenausblick © Helaba | Research | 28. Augsut 2026 3 von 8 samtjahr 2026 -0,2 % bis -0,3 % ausmacht. Die im Schaubild bei der Gesamtrate erkennbare Bewegung seit An- fang des Jahres ist aber wesentlich größer und entspricht rechnerisch fast 2,7 Mio. Personen, die dem Arbeits- markt nun weniger zur Verfügung stehen. Was ist da los? Zunächst eine partielle Entwarnung: Der kräftige Rückgang um 0,3 Prozentpunkte im Januar ist ein statistisches Artefakt. Dieser Sprung kommt zustande, weil das Bureau of Labor Statistics (BLS) mit dem Jahreswechsel neue Erkenntnisse aus der Volkszäh- lung von 2020 in den Daten be- rücksichtigt, ohne die älteren Werte zu revidieren. Normaler- weise ist der Effekt solcher An- passungen auf die Erwerbsquote sehr gering – diesmal fiel die Re- vision beim geschätzten Bevölke- rungsanteil der über 65-jährigen aber sehr groß aus. Dies zog die Erwerbsquote insgesamt nach unten, weil in dieser Altersgruppe weniger Personen noch am Ar- beitsmarkt partizipieren. Die gute Nachricht ist also, dass dieser Rückgang im Januar nicht wirk- lich eine kurzfristige Entwicklung widerspiegelt. Die schlechte Nachricht ist, dass die aktuell geringe Quote die aus heutiger Sicht „richtige“ ist – und, dass die „wahre“ Erwerbsquote damit schon in den Vorjahren eigentlich niedri- ger war als in der Statistik ausgewiesen wird. Der neuerliche merkliche Rückgang im Juni – der im Juli nicht korrigiert wurde, denn es ging weiter nach unten – war dann aber einem „echten“ Rückgang der Erwerbsquote geschuldet, und zwar bei der entscheidenden Gruppe, den 25- bis 54-jährigen („prime working age“). Die Ursache für diese ungewöhnlich starke Bewegung ist unklar.1 Es ist zu hoffen, dass es sich nur um vorübergehende Schwankungen handelt und nicht um eine dauerhafte Schrumpfung der Erwerbspersonenzahl oder gar um den Beginn eines schnelleren Abwärtstrends. Zwar verspricht der KI-Boom der US-Wirtschaft einen mittel- bis längerfristig höheren Produktivitätstrend zu be- scheren, der zudem auch noch positiv überraschen könnte. Unerwartete Belastungen von Seiten der Demografie oder der „Arbeitslust“ der amerikanischen Bevölkerung könnten sich aber zu einem Risiko für den unterstellten Wachstumstrend der US-Wirtschaft von 1,8 % pro Jahr entwickeln. Es lohnt sich also, das Thema im Auge zu be- halten. Zentralosteuropa: Hitzefrei für die Wirtschaft? md/ Energiesicherheit auch bei Wetterextremen ist Basis für Wirtschaftswachstum. Die Situation in Zentralosteuropa ist unterschiedlich. Bevölkerung scheut Kosten der Nachhaltigkeit. Die Hitzewellen dieses Sommers haben die öffentliche Wahrnehmung für die Klimasensitivität der Energieversor- gung und damit der Wirtschaft noch einmal geschärft. Betroffen ist auch Zentralosteuropa, wobei Polen, Tsche- chien und Ungarn unterschiedliche Voraussetzungen haben.2 Alle drei Länder decken einen Großteil ihres Energie- bedarfs weiterhin mit fossilen Brennstoffen. Kohle spielt dabei insbesondere in Polen und Tschechien eine wich- tige Rolle. Bei der Stromerzeugung sind neben der Kernkraft aber auch regenerative Energieformen stark im Kom- men: Polen und Ungarn erzeugen aus Erneuerbaren bereits rund ein Drittel ihres Stroms. Kernkraft soll in Polen 1 Siehe u.a. „What’s behind the Sharp Drop in Labor Force Participation?“ von der Federal Reserve of St. Louis (August 2026). 2 Der Text ist eine Kurzfassung des Helaba Fokus Zentraleuropa: Hitzefrei für die Wirtschaft? vom 25. August 2026 2026: Deutlich weniger Erwerbspersonen Anteil der Erwerbspersonen\* an der Bevölkerung im jeweiligen Alter („Erwerbsquote“), % \*Erwerbspersonen = Erwerbstätige plus Arbeitslose. Oktober 2025 = interpoliert. Quellen: Macrobond, Helaba Research 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 2000 2002 2004 2006 2008 2010 2012 2014 2016 2018 2020 2022 2024 2026 25- bis 54jährige (linke Skala) Alter 16+ (rechte Skala) Statistischer Bruch Wochenausblick © Helaba | Research | 28. Augsut 2026 4 von 8 ein Baustein in der Stromerzeugung werden. In Ungarn und Tschechien spielt sie bereits eine wichtige Rolle. Je- doch bereiteten in Ungarn hitzebedingt niedrige Flusspegel Probleme, während Tschechien aufgrund einer ande- ren Kühltechnik nicht betroffen war. Für den Güterverkehr in Zentralosteuropa waren die niedrigen Wasserstände – anders als in Deutschland – weitgehend unproblematisch, da der Transport vorwiegend über das Straßennetz läuft. Über das Risiko energetischer Engpässe hinaus erzeugen Hitzewellen bzw. allgemein extreme Wetterlagen, deren Auftreten künftig wohl normaler werden wird, Kostendruck für Unternehmen. Zu nennen sind hier höhere Kosten für Transporte sowie für Lagerhaltung, um Produktionsstopps vorzubeugen. Aber auch höhere Aufwendungen für Klimatisierung, steigende Versicherungsprämien gegen Wetterereignisse und nicht zuletzt die sinkende Arbeits- produktivität bei hohen Temperaturen schlagen hier zu Buche. Für Haushalte dürften vor allem Preissteigerungen bei Lebensmitteln und höhere Ausgaben für Kühlungsmaßnahmen spürbar werden, abgesehen von nicht quantifi- zierbaren gesundheitlichen Belastungen. In allen drei Ländern erwarten die Menschen von der Politik, dass mehr für den Klimaschutz getan wird. Damit verbundene Kostensteigerungen werden allerdings oft skeptisch gesehen.3 Welche Bremspuren die sommerlichen Extreme 2026 in der Konjunktur hinterlassen, wird mit Veröffentlichung der Zahlen für das dritte Quartal deutlicher werden, auch wenn die Auswirkungen des Klimawandels nicht immer von anderen – beispielsweise geopolitischen - Einflüssen zu trennen sind. Die Richtung ist jedoch eindeutig: Kli- mabedingte Kosten dürften künftig stärker ausgeprägt sein. Vorausschauendes Handeln wird damit notwendiger denn je. Ein unter den EU-Ländern abgestimmtes Vorgehen dürfte am ehesten Erfolg versprechen. Folgerichtig werden Umweltziele, Klimaanpassungsmaßnahmen und nachhaltiges Wachstum im nächsten Mehrjährigen EU- Finanzrahmen 2028-2034, über den derzeit verhandelt wird,4 abermals einen hohen Stellenwert einnehmen. Der aktuelle Entwurf sieht dafür über 700 Mrd. Euro bzw. rund 35 % der Gesamtausgaben vor. Angesichts der knappen Kassen vieler Mitgliedsländer ist bis zur Verabschiedung noch mit intensiven Diskussionen zu rechnen. 3 European Survey 2026: Vertrauen in Energieversorgung bricht ein – Sorge vor dem Klimawandel steigt in Europa 4 Der langfristige EU-Haushalt 2028-2034 - Consilium Fossile Brennstoffe – Rückgrat der Wirtschaft Grüne Energie wichtiger für Stromerzeugung Hauptenergieträger insgesamt\*, Anteile, % Hauptenergieträger der Stromerzeugung\*, Anteile, % \*Stand 2024 Quellen: IEA, eigene Berechnungen, Helaba Research \*Stand 2024 Quellen: IEA, eigene Berechnungen, Helaba Research 0,0 10,0 20,0 30,0 40,0 50,0 60,0 70,0 0 10 20 30 40 50 60 70 PL CZ HU DE Kern- kraft Gas Öl Kohle Erneuer- bare 0 10 20 30 40 50 60 70 0 10 20 30 40 50 60 70 PL CZ HU DE Kern- kraft Gas Kohle Erneuer- bare Öl Wochenausblick © Helaba | Research | 28. Augsut 2026 5 von 8 Finanzmarktkalender Zeit Land Periode Indikator Helaba- Prognose Bloomberg Consensus Vorperiode Montag, 31.08.2026 14:00 DE Aug Verbraucherpreise % gg.Vm. % gg. Vj. 0,2 2,9 0,2 2,9 0,8 2,8 Dienstag, 01.09.2026 11:00 EZ Aug Verbraucherpreise Frühschätzung % gg. Vm. % gg. Vj. 0,3 3,1 k.A. 3,3 0,2 2,9 11:00 EZ Aug Verbraucherpreise Kernrate Frühschätzung % gg. Vm. % gg. Vj. 0,3 2,5 k.A. 2,5 k.A. 2,5 11:00 EZ Jul Arbeitslosenquote; % 6,2 6,2 6,3 16:00 US Aug ISM-Index Verarbeitendes Gewerbe 55,0 55,2 55,6 US Aug PKW-Absatz; JR, Mio. 16,3 16,3 16,3 Mittwoch, 02.09.2026 14:15 US Aug ADP, Beschäftigung; gg. Vm. Tsd. 48 48 44 20:00 US Beige Book Donnerstag, 03.09.2026 14:30 US Jul Handelsbilanzsaldo, Mrd. $ -90,0 -74,5 -73,3 14:30 US 29. Aug Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung, Tsd 210 205 203 14:30 US Fed-Gouverneur Waller 16:00 US Aug ISM-Index Dienstleistungen 54,0 54,3 54,1 Freitag, 04.09.2026 08:00 DE Jul Auftragseingänge % gg. Vm., sb % gg. Vj., sb 1,0 10,8 0,3 k.A. 3,1 6,5 11:00 EZ Jul Einzelhandelsumsätze % gg. Vm., sb % gg. Vj., sb 0,2 1,1 k.A. k.A. -0,3 0,7 14:30 US Aug Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft; gg. Vm. Tsd. 100 55 -23 14:30 US Aug Arbeitslosenquote; % 4,2 4,1 4,1 14:30 US Aug Durchschnittliche Stundenlöhne % gg. Vm. % gg.Vj. 0,3 3,0 0,3 3,0 0,1 3,2 im Laufe der Woche DE Jul Einzelhandelsumsätze % gg. Vm., real sb 0,3 0,5 -0,7 Quellen: Bloomberg, Helaba Research Wochenausblick © Helaba | Research | 28. Augsut 2026 6 von 8 Prognosetabelle: BIP und Inflation 2024 2025 2026p 2027p 2024 2025 2026p 2027p Eurozone 1,0 1,3 0,8 1,2 2,4 2,1 2,7 2,4 Deutschland 0,0 0,3 0,9 1,2 2,2 2,2 2,7 2,5 Frankreich 1,4 0,9 0,6 0,8 2,3 0,9 2,2 2,3 Italien 0,6 0,7 0,9 0,5 1,1 1,6 2,7 2,0 Spanien 3,5 2,8 2,6 2,2 2,9 2,7 3,0 2,5 Niederlande 1,1 1,8 1,0 1,2 3,2 3,0 3,1 2,6 Österreich -0,8 1,0 0,7 1,3 2,9 3,6 3,2 2,7 Schweden 1,9 1,8 2,0 2,2 2,8 0,7 1,1 1,7 Polen 3,1 3,6 3,5 3,3 3,6 3,6 3,0 2,7 Tschechien 1,1 2,7 2,0 2,5 2,4 2,5 2,5 2,8 Ungarn 0,7 0,4 1,9 2,6 3,7 4,4 2,8 3,9 Großbritannien 1,0 1,3 1,2 1,4 2,5 3,4 3,1 2,3 Schweiz 1,2 1,5 1,0 1,7 1,1 0,2 0,7 1,0 USA 2,8 2,1 2,0 1,8 3,0 2,7 3,4 2,5 Japan 0,1 1,2 0,5 0,7 2,7 3,2 2,0 2,3 Asien ohne Japan 4,7 4,8 4,4 4,1 1,5 0,9 2,0 2,0 China 5,0 5,0 4,5 4,0 0,2 0,0 1,2 1,3 Indien\* 7,1 7,7 6,4 6,7 4,9 2,2 4,5 4,3 Russland 4,9 1,0 0,6 1,0 8,4 8,7 5,5 4,5 Türkei 3,3 3,6 2,7 4,0 58,5 34,9 31,0 23,0 Lateinamerika\*\* 2,0 2,4 2,0 2,4 26,2 7,8 7,2 5,8 Brasilien 3,0 2,6 2,0 2,0 4,8 4,3 4,6 4,3 Welt 3,2 3,1 2,8 2,8 4,4 2,6 3,0 2,6 Welt: gewichtet auf PPP-Basis, ab März 2025 Umstellung auf Basisjahr 2021; Verbraucherpreise Welt ohne Türkei \*Indien: Financial Year; \*\* Lateinamerika wegen Hyperinflation ohne Venezuela; p=Prognose, BIP-Wachstum soweit verfügbar kalenderbereinigt Quellen: Macrobond, LSEG, Helaba Research Bruttoinlandsprodukt Verbraucherpreise reale Veränderung gg. Vorjahr, % Veränderung gg. Vorjahr, % Wochenausblick © Helaba | Research | 28. Augsut 2026 7 von 8 Kapitalmarktprognosen aktueller 31.12.2025 Vorwoche\* Stand\*\* Q3/2026 Q4/2026 Q1/2027 Q2/2027 Zinsen % EZB Refi-Satz 25 0 2,40 2,65 2,65 2,65 2,65 EZB Einlagenzins 25 0 2,25 2,50 2,50 2,50 2,50 Tagesgeldsatz €STR 27 0 2,19 2,50 2,50 2,50 2,50 3M Euribor 53 5 2,56 2,65 2,60 2,55 2,40 6M Euribor 64 1 2,75 2,75 2,70 2,65 2,55 2j. Bundesanleihen 74 1 2,86 2,80 2,70 2,70 2,50 5j. Bundesanleihen 54 0 2,98 2,90 2,80 2,80 2,65 10j. Bundesanleihen 40 -1 3,25 3,30 3,20 3,20 3,10 2j. Swapsatz 80 1 3,07 3,00 2,90 2,90 2,70 5j. Swapsatz 56 1 3,13 3,05 2,95 2,95 2,80 10j. Swapsatz 36 1 3,29 3,35 3,25 3,25 3,15 20j. Swapsatz 22 1 3,46 3,55 3,45 3,45 3,35 30j. Swapsatz 14 1 3,38 3,45 3,35 3,35 3,35 Fed Funds Target Rate 0 0 3,63 3,88 3,88 3,88 3,88 10j. US-Treasuries 51 -3 4,68 4,75 4,75 4,75 4,70 Aktien DAX 7,7 1,5 26.367 26.000 27.000 27.250 27.500 Euro Stoxx 50 10,9 0,0 6.425 6.450 6.700 6.730 6.760 Dow Jones 11,5 1,5 53.569 53.500 54.500 54.750 55.000 S&amp;P 500 12,9 1,2 7.731 7.700 7.900 7.980 8.060 Nikkei 225 31,4 -0,1 66.132 66.000 68.000 68.500 69.000 Gold und Brentöl Gold €/Unze 7,4 2,1 3.949 3.652 4.103 4.407 4.333 Gold $/Unze 6,5 1,8 4.599 4.200 4.800 5.200 5.200 Brentöl $/Barrel 46,8 -4,1 89 85 85 80 80 Devisen jeweils gg. Euro US-Dollar 0,8 0,2 1,17 1,15 1,17 1,18 1,20 Japanischer Yen -0,9 0,0 186 184 181 181 180 Britisches Pfund 1,7 -0,1 0,86 0,87 0,86 0,86 0,86 Schweizer Franken -0,7 -0,2 0,94 0,94 0,96 0,96 0,97 \* 20.08.2026 \*\* 27.08.2026 Quellen: Bloomberg, Helaba Research jeweils gg. Euro, % % Veränderung seit ... Basispunkte Landeswährung, % Wochenausblick © Helaba | Research | 28. Augsut 2026 8 von 8 Neues von Helaba Research Links zu kürzlich erschienenen Analysen → Im Fokus Zentralosteuropa: Hitzefrei für die Wirtschaft? Wir sind für Sie da: Themengebiete Autoren/-innen Durchwahl 069/9132- Chefvolkswirtin/Head of Research Dr. Gertrud Rosa Traud (rt) 20 24 Leiter Capital Market Research Dr. Stefan Mitropoulos (sm) 46 19 Leiter Economic Research Dr. Stephan Brand (sb) 46 59 Rentenstrategie Ulf Krauss (uk) 47 28 Aktienstrategie Markus Reinwand (mr), CFA 47 23 Devisenstrategie, Großbritannien Samuel Will (sw) 74 88 Gold Claudia Windt (cw) 25 00 Immobilien Paul Richter (pr) 79 58 Rohöl Ralf Umlauf (ru) 11 19 Pfandbriefe, Covered Bonds Florian Hillenbrand (fh) 40 79 Bankanleihen Dr. Susanne Knips (sk) 32 11 Deutschland, Eurozone Simon Azarbayjani (saz) 79 76 Branchen Adrian Keppler (ak) 41 83 USA, China Patrick Franke (pf) 47 38 Nordeuropa, Zentraleuropa Marion Dezenter (md) 28 41 Emerging Markets Lucas Rauschkolb (lr) Viola Julien (vj) 39 47 20 32 Geopolitik Ralf Schuster (rs) 28 88 Finanzplatz Frankfurt Ulrike Bischoff (ub) 52 56 Herausgeber und Redaktion Helaba Research Redaktion: Simon Azarbayjani Verantwortlich: Dr. Gertrud Rosa Traud Chefvolkswirtin/ Head of Research Neue Mainzer Str. 52-58 60311 Frankfurt am Main Tel. 069/91 32-20 24 Internet: http://www.helaba.de Mail: research@helaba.de Disclaimer Die Publikation ist mit größter Sorgfalt be- arbeitet worden. Sie enthält jedoch ledig- lich unverbindliche Analysen und Progno- sen zu den gegenwärtigen und zukünftigen Marktverhältnissen. Die Angaben beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität wir aber keine Gewähr überneh- men können. Sämtliche in dieser Publika- tion getroffenen Angaben dienen der Infor- mation. Sie dürfen nicht als Angebot oder Empfehlung für Anlageentscheidungen ver- standen werden. Hier können Sie sich für unsere Newsletter anmelden: https://news.helaba.de/research/

US-Arbeitsmarkt: Stabilität oder Stagnation? Zentralosteuropa: Hitzefrei für die Wirtschaft?
